Geräte dank Android-App trotz leeren Akkus finden

  • Letztes Lebenszeichen: Signal-Flare speichert den jüngsten Standort des verlorenen Geräts.
    foto: lookout

    Letztes Lebenszeichen: Signal-Flare speichert den jüngsten Standort des verlorenen Geräts.

Sicherheits-App "Lookout Security" wird mit "Signal Flare" und anderen Features erweitert

Die Android-Sicherheitssuite "Lookout Security" wird mit einem neuem Feature aufgemöbelt. Die bereits mögliche Ortung des eigenen Gerätes wird mit "Signal Flare" erweitert.

Letztes Lebenszeichen

Das Gerät sendet dann seine Positionsdaten zuerst kontinuierlich an Lookout, der Besitzer kann den Standort über das Web-Backend abrufen. Droht der Akku zur Neige zu gehen, wird durch das "Signalgeschoss" der letzte verfügbare Standort permanent in der Cloud gespeichert. Das erhöht die Chancen, das teure Stück Elektronik wieder zu finden.

Verhängnisvolle Nachtstunden

Lookout gibt an, dass nur 30 Prozent der User, deren Telefon gestohlen wird oder anders abhanden kommt, dieses erfolgreich wieder finden. 85 Prozent der Lookout-User finden ihr Gerät innerhalb einer Stunde wieder, so schnell ist nur ein Viertel aller anderen Betroffenen. Dank der App sollen 2011 neun Millionen Geräte im Gegenwert von 2,5 Milliarden Dollar wieder in die Hände ihres rechtmäßigen Eigentümers gelangt worden sein.

Wenig überraschend ist wohl, dass die meisten Devices zwischen neun Uhr Abends und zwei Uhr morgens verloren gehen. 30 Prozent der befragten User gaben an, dass sie ihr Gerät nicht orten konnten, weil der Akku leer geworden war. Vor allem diesen kommt "Signal Flare" zugute.

Update bringt auch Dialerschutz und Activity Feed

Die neuste Lookout-Version beinhaltet zusätzlich einen Aktivitäten-Feed in dem alle Tätigkeiten - von App-Downloads, Backups bis hin zu Sicherheitswarnungen - in Kategorien geordnet abrufbar sind.

Dazu inkorporiert der jüngste Release auch einen Dialerschutz. Das Tool scannt an das Telefon übermittelte Nummern, die nicht aus der Kontaktliste stammen. Dies dürfte auch eine Reaktion auf eine neulich entdeckte Sicherheitslücke von älteren Android-Versionen sein, die es ermöglicht, das Handy des Opfers beliebige USSD-Codes ausführen zu lassen, was in der Praxis fatale Folgen haben kann.

Neben der Tracking-Funktion fungiert Lookout auch als Viren- und Malwarescanner und bietet auch eine Möglichkeit, Backups von wichtigen Daten anzulegen. Die App und alle Grundfunktionen sind kostenlos auf Google Play erhältlich, erweiterte Funktionen wie Surfschutz, Fernsperre oder ein "App-Berater" werden per Premium-Abonnement freigeschalten. (red, derStandard.at, 24.10.2012)

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