Anonymous will eigenes WikiLeaks starten

Projekt TYLER soll anonyme Regierungsinformationen annehmen und sich von WikiLeaks distanzieren

Die Netzaktivisten von Anonymous wollen ein zu WikiLeaks ähnliches Portal ins Leben rufen, das anonym Tipps und Dokumente annimmt, die dann von Anonymous veröffentlicht werden sollen. Vor allem ginge es um Informationen, die geheim sind und Regierungen nicht gern öffentlich sehen würden.

Loslösen von WikiLeaks

HackerNews berichtet weiter, dass diese Information von einem Anonymous-Mitglied stammt, das eigenen Angaben nach das Kollektiv repräsentiert. Damit will Anonymous sich von WikiLeaks lösen, das immer wieder für seine Funding-Methoden von Anonymous kritisiert wird. Auch Transparenz rund um die Finanzierung von WikiLeaks sei Anonymous zufolge nicht gegeben.

Dezentralisierte Server

Anonymous hat WikiLeaks seit dem Launch des Whistleblower-Portals unterstützt und Julian Assange persönlich immer wieder in der Öffentlichkeit verteidigt. Da seitens Assange gedroht wurde, WikiLeaks zu schließen, will sich Anonymous damit vom Leak-Portal unabhängig machen. Tyler soll keine eigenen Server bekommen, sondern dezentralisiert werden, um sich vor Behörden zu schützen. Ob die Angaben tatsächlich für das Kollektiv sprechen oder nur die Idee eines einzelnen ist, kann aufgrund der anonymen Quelle einstweilen nicht festgestellt werden. (red, derStandard.at, 24.10.2012)

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10 Postings
mehr solcher Demokratie-Transparenzprojekte

suchen, finden,...

einkastl'n.

Wenn ihre

Bankdaten irgendwann mal online sind, nehme ich mir mal ein bissl was, gel ;)

Bei Anonymus hat schon lange der CIA Einzu gehalten

(Man wird uns das Gegenteil beweisen wollen, irgendein Bömbchen werden sie platzen lassen - doch wehe dem, der dem Verein Informationen zuspielt.)

dass diese Information von einem Anonymous-Mitglied stammt, das eigenen Angaben nach das Kollektiv repräsentiert

Ab da, hab ich aufgehört zu lesen

zwei whistle-blower Seiten sind besser als eine!

thumbs up!

das klingt nicht sehr vertrauenswürdig, wer sagt denn dass anonymous in dem fall nicht ein geheimdienst ist?

kann man natürlich nie wissen. gab auch schon genug journalisten die auf gehaltslisten von geheimdiensten standen.

aber desto mehr whistle blower seiten desto besser für den normalbürger.

österrr. Anonymous wird dazu vermutlich eine Facebook seite einrichten ;-)

... und dann behaupten sie haetten Facebook gehackt.

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