Die Entdeckung Österreichs: Von Arnies Hanteln bis zu Hermann Maiers Helm

Ansichtssache
24. Oktober 2012, 19:58

Eine Auswahl aus den Objekten, die Gregor Auenhammer in seinem gerade erschienenen Buch "Die Entdeckung Österreichs in 100 Objekten" gesammelt hat.

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text und foto: copyright metro verlag

Der Steigbügel
"Misstrauet der Idylle!" Neben der legendären Mozartkugel, pittoresken Fiakern, Steffl, Wein- und Walzerseligkeit, der aussterbenden Spezies der Caféhäuser, der schönen blauen, in Wahrheit braun-kloakigen Donau, neben dem als originär alt-österreichisch gepriesenen billigen Las-Vegas-Imitat des Praters kennt man im Ausland auch die Lipizzaner. (...) Als Steigbügel wird die Fußstütze für den Reiter bezeichnet. Als Synonym der Hilfestellung: der Steigbügelhalter.

text und foto: copyright metro verlag

Das Trojanische Pferd
Das Original war mehr als sechs Meter hoch, komplett aus Holz und subsumiert als stilisierte Nachbildung des mythologischen "Trojanischen Pferdes" aus Homers „Ilias" den Themenkreis, um das sich das Universum Alfred Hrdlickas zeit seines Lebens drehte. Es visualisierte Protest gegen Krieg, Faschismus, Gewalt, gegen Negation historischer Wahrheiten und tradiertes "Unter-den-Teppich-Kehren". Die Waldheim-Affäre initiierte eine Diskussion um Moral und Verantwortung.

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Bei den Fotos fehlen jetzt nur noch die Mannerschnitten und die Neujahrs CD

Bitte, wo ist Schroedingers Kaetzchen?

Strahlenunfall.

klischee läßt grüßen

des gestandenen österreichers identität hängt an mozart, dirndl, sachertorte, sängerknaben.

Dass Figl am Balkon des Belvedere "Österreich ist frei" gesagt hat ist eine - scheinbar - unausrottbare Geschichtslegende. Er hat die Worte im Marmorsaal gesprochen und dann den Staatsvertrag am Balkon des Belvedere präsentiert. Die Leute hätten ihn auch schwer verstanden.

Ja bitte - es wär wegen der Zellennummer vom KHG

...die fehlt offensichtlich noch. Und kommts jetzt nicht mit der These, es wäre " alles nur eine Frage der Zeit " ...bitte - danke...

eindrucksvoll zeigt das stück eisen, das aussieht wie eine

hantel, wie man sich daraus eine erfolgreiche karriere schmieden kann...Arno, der bekannteste österreicher in der welt, noch vor mozart, karajan, liszt, waldheim, landsteiner, wagner-jauregg, herminator, V.F.hess, adi hüttler, herman buhl, h.harrer, hundertwasser, niki lauda, falco, erwin schrödinger, grillparzer, kreisky, hans moser, nestroy, stefan zweig und arthur schnitzler...und nicht zu vergessen toni polster...und aahem...w.feigmann...

Tatsächlich ist das Foto mit der Hantel das Beste.

Weil es ehrlich ist und kein Klischee wie die anderen, bei denen man meint, es handele sich um die übliche Leistungsschau der Tourismus Austria.
Für Schwarzenegger war diese Hantel die Fahrkarte in ein anderes Leben.
Aus ihm ist etwas geworden, eben weil er sich nicht wie ein Österreicher verhalten hat.

Die Dekolletéefeindlichkeit des Autors finde ich nicht in Ordnung. Und der Raab oder Figl in den Mund gelegte Spruch hieß "Jetzt no d'Reblaus, dann san's waach".

Wenn man da schon einen Helm zeigt und die Verbindung zu Nagano herstellt, dann sollte es wenigsten der Richtige sein. Selbst am schwarz-weiss Bild ist zu erkennen, dass der Helm nicht rot ist...

und ausserdem war er ja nicht "schwer verletzt" in nagano.

also bitte.

Werte Redaktion

Die D-Mark ist niemals in Österreich gültiges Zahlungsmittel gewesen.
Die gehört nicht zu Österreich, auch wenn das wohl so mancher in Ihrem Hause nicht einsehen will.
Die Zeiten von Adolf dem Wahnsinnigen sind doch tatsächlich vorbei.
Diese Zuordnung ist eine Frechheit.

In diversen Ex-/Enklaven (wie immer das heißt) in Tirol und Vorarlberg war die D-Mark tatsächlich Zahlungsmittel, deshalb war die D-Mark auch in Österreich gültige Währung.

Im kleinen Walsertal vielleicht...

Das waren Reichsmark RM

Auch die nicht

Österreich hat in der Zeit der Gültigkeit der Reichsmark auf dem Gebiet der ehemaligen 1. Republik nicht existiert.
Da war es die Ostmark und nicht Österreich.

Muss ich sie enttäuschen denn die waren noch eine Weile

1945 Gültig bis es zur Währungsreform kam

So spannend wie ein kleines Steak.

fehlt nur noch Wolfis erstes Mascherl, Werners erste Krone, Alexanders erster Tschick, Heinz Christians erste fünf Bier...

...und eine Locke vom zu schönen Karli !

und hitlers rechter hoden.....

"Ich hab in meinen Jugendtagen ..."

ist zwar von Heine, aber kein sonett, liebe redaktion ;-)

"Glücklich ist, wer vergisst, was nicht mehr zu ändern ist"

das stammt aus einer operette.
und für AEIOU kenne ich noch eine andere deutung: "austria erit in orbe ultimo".

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