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Die "Tatort"-Familie bekommt Zuwachs: Der MDR wird Ende nächsten Jahres eine Event-Ausgabe im Ersten präsentieren. Ort des Geschehens: Weimar in Thüringen. Nora Tschirner und Christian Ulmen sind das Ermittlungs-Team, das in der Stadt der deutschen Klassik dem Verbrechen auf der Spur ist. Produziert wird die einmalige "Tatort-Sonderausgabe" von Wiedemann & Berg Television aus München.
Der neue Krimi ist eine "Spätfolge" aus der öffentlichen Ausschreibung des vom MDR in Auftrag gegebenen Thüringen-Tatorts. Zwar fiel die Wahl damals auf ein Sendungskonzept, das in der Landeshauptstadt Erfurt spielt, "aber wir haben von den rund 80 Produzenten, die sich an der Ausschreibung beteiligt haben, etwa hundert, teils erstklassige neue Ideen erhalten", sagt Fernsehfilm-Chefin Jana Brandt. Und: "Eine dieser Ideen war der 'Tatort' aus Weimar. Die Münchener Produzenten haben da ein wirklich originelles Konzept entwickelt und uns mit Nora Tschirner und Christian Ulmen gleich auch noch eine Traumbesetzung mitgeliefert."
MDR-Fernsehdirektor Wolf-Dieter Jacobi: "Im Gespräch mit Degeto-Chefin Christine Strobl, die sich sofort anstecken ließ und die Finanzierung in einem Gemeinschaftsprojekt erst möglich machte, und ARD-Programmdirektor Volker Herres fanden wir den idealen Sendeplatz im Umfeld der Feiertage am Jahresende 2013".
Die Sonderausgabe der Krimi-Reihe soll "neben der Spannung auch eine deutliche Prise Humor" mitbekommen, heißt es. Ob es nach dem Feiertags-Tatort eine Fortsetzung gibt, sei noch kein Thema, darf, ist derzeit noch kein Thema. Jacobi: "Wir produzieren jetzt erst einmal für das Jahresende 2013 und freuen uns sehr auf die Premiere". (red, derStandard.at, 24.10.2012)
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Mal schauen, wie es wird. Ulmen ist recht sympathisch, Tschirner habe ich im langweiligen „Keinohrhasen“ gesehen, kann nicht so viel über sie sagen. Frischer Wind könnte gut tun. Dieses Jahr waren die Folgen meistens eher schwach. Dafür hat mich der Wiener Tatort (besonders „Kein Entkommen“) insofern positiv überrascht, als die beiden Fälle mehr oder weniger offen geendet haben.
Für den unwichtigen Rest - also das Drehbuch - bleibt dagegen kaum noch Kreativität übrig.
Das sieht man an den immer irrelevanter werdenden Resultaten, die zunehmend unglaubwürdig, schlecht gespielt und hilflos inszeniert sind. Siehe die hiesigen "Tatort"-Foren.
Ich weiß schon, dieses Format hat seine eingefleischten Fans, die noch auf den leisesten Hauch von Kritik ganz, ganz böse reagieren und so tun, als seien sie persönlich beleidigt worden.
Nur hilft das nicht weiter. Wie gute TV-Krimis aussehen, sieht man an Beispielen aus UK, Skandinavien, USA (Liebe Fans, es gibt noch viel mehr als euer ewiges Feindbild CSI, aber das wisst ihr vielleicht nicht). Dagegen wirken die deutschen Krimis hilflos, hausbacken und unglaubwürdig.
komissarin lund...war eher schwach die serie...
wenn schon nordisch dann gsi göteborg...
ich habe die ganzen psycho-studien satt...
da wird die langeweile auf 90 minuten ausgedehnt...
und am besten noch in 10 teilen...damit es ja kräftig weh tut...
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