Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
London - Die visuelle Wahrnehmung mancher Menschen kann durch Geräusche beeinflusst werden. Ein besonderes Beispiel dafür ist die Wahrnehmungen eines Lichtblitzes bei bestimmten Tönen. Die Anfälligkeit dafür hängt mit der Gehirnstruktur zusammen, haben nun britische Forscher festgestellt. Menschen mit weniger grauer Substanz in bestimmten Bereichen des visuellen Cortex des Gehirns erleben solch eine Illusion demnach besonders oft. Zur grauen Substanz zählen Bereiche von Gehirn und Rückenmark, die im Schnittpräparat grau erscheinen und in denen überwiegend Nervenzellkörper liegen. Die Forscher berichten in den "Proceedings B" der britischen Royal Society von ihren Erkenntnissen.
Lichtblitze bei Pieptönen
Benjamin de Haas vom University College London und seine Mitarbeiter führten mit insgesamt 29 Probanden einen Test durch. Die Probanden sahen dabei auf einem Monitor ein oder zweimal eine helle Scheibe für den Bruchteil einer Sekunde auf einem grauen Hintergrund aufblitzen. In einem Teil der Versuche bekamen sie parallel dazu ein oder zwei kurze Pieptöne zu hören. Die Probanden mussten dann angeben, wie viele Lichtblitze sie gesehen hatten. Den Forschern zufolge ist bereits bekannt, dass einige Menschen glauben, zwei Lichtblitze gesehen zu haben, wenn sie zwei Töne zu hören bekommen - obwohl nur ein Blitz gezeigt wurde.
Dies bestätigten auch die Versuche von de Haas. Einige Probanden erlebten die Illusion dabei fast immer, andere so gut wie nie. Durch Untersuchungen des Gehirns konnten die Wissenschafter zudem zeigen, dass dies mit dem Volumen der sogenannten Grauen Substanz in bestimmten Bereichen des visuellen Cortex zusammenhängt: Je kleiner das Volumen, desto eher trat die Illusion demnach auf. Eine abschließende Erklärung haben die Forscher für das Phänomen noch nicht gefunden. (APA/red, derstandard.at, 26.10.2012)
Grazer Forscher: OMVs besitzen die Antigene in der natürlichen Anordnung
Forscher stellen anhand von neuronalen Markern bei Säuglingen ab fünf Monaten bewusste, wenn auch verlangsamte, Wahrnehmung fest
Eiweiß stellt Stoffwechsel im Muskel um und verhindert Ansammlung von Laktat
Deutsche Forscher entschlüsseln die sehr stabile Struktur Proteins C4BP aus der menschlichen Immunabwehr
Untersuchung mit Kryo-Elektronenmikroskop zeigt: höhere Lebewesen haben auch komplexer aufgebaute Proteinfabriken
US-Forscher: Größe und Vernetzung des Hippocampus geben über Mathe-Lernfortschritt Auskunft
Interaktion mit der Umgebung formt das Gehirn
Molekularbiologin Angelika Amon befasst sich mit zellulären Ursachen der Krebsentstehung - 300.000-Euro-Auszeichnung gemeinsam mit Ivan Dikic erhalten
Forscher stellen mithilfe gentechnischer Methoden sogenannte Nanobodies her
US-Wissenschafter verglichen die neuronale Aktivität im Hippocampus von Ratten, die sich in der realen und einer virtuellen Welt fortbewegten
Öffnungs- und Schließmechanismus genauer untersucht - Ionenkanäle sind wichtige Angriffspunkte zahlreicher Medikamente
Schweizer Forscher klären Mechanismus: Ist der Proteinkomplex mTORC1 dauerhaft aktiv, kommt es zur Erkrankung des Muskels
Kinder und Jugendliche sammeln Staub für die Wissenschaft - Salzburger Molekularbiologen wollen damit die Hintergründe für die Entstehung von Allergien untersuchen
Fluoridhaltige Zahnpasta kann auch die Kraft beeinflussen, mit der sich Erreger an Zahnschmelz-Oberflächen anheften
Wiener Wissenschafter klärten Mechanismus auf, wie bakterielle Infektionen nach vorhergehender Ansteckung mit Viren fatale Auswirkungen haben können
Schmelzabsprengungen nehmen zu, sagen Zahnmediziner - Schuld daran ist unser kaum abgenutztes Gebiss
Forscher stellen bei Experiment fest: Ballt man die Hand zur Faust, kann das die Gedächtnisleistung verbessern - Links und rechts unterschiedlicher Effekt
Neue Erkenntnis über neuronale Prozesse nach Verletzungen
Listerien gelten normalerweise als gefährliche Erreger - Die Bakterien können aber auch genutzt werden, um eine Art nukleare Sprengköpfe in Krebszellen einzuschleusen
Udo Saldow fördert die Erforschung der endometrialen Stromasarkome an der Med-Uni Graz
Forscher kommen Ursachen des Kartoffelchips-Effektes näher - Snacks regen im Gehirn Areale an, die für Belohnung und für Sucht zuständig sind
Forscher fanden heraus, wie die Bildung von Killer T-Zellen reguliert wird
Forscher identifizieren die entscheidende Hirnregion: Der Nucleus accumbens gehört zum Belohnungszentrum des Gehirns
diese substanz tut nichts, wozu das gehirn nicht auch in der lage wäre, es verkabelt das hirn nur für kurze zeit neu ;)
realität und wahrnehmung sind schon interessant unterm strich ist es nur eine interpretation unserers gehirns, ändere das bezugssystem und du änderst die wahrnehmung und das was du für real haltest
Ich weiß! Eigentlich wird es auch nicht mal neu verkabelt. Es wird nur Informationsfluß realisiert, der für gewöhnlich unterdrückt ist, um Realitätsinterpretation und Bezugssystem stabil und damit für dan Alltag funktional zu halten. Corticostriatothalamicocorticales Feedback...
Womit sich im Zusammenhang mit dem Artikel die Frage stellt; wenn jeder - z.B. mit gewissen Substanzen - diese Art von Schaltung erleben kann, ist ja die Grundlage dafür bereits in jedermanns und -fraus Gehirnstruktur vorhanden.
unter "neu verkabelung" meinte ich, dass der reizfluss an bestimmten orten erhöht wird (abschaltung des reizfilters bspw) und abschaltung mancher serotonin rezeptoren es wird einfach in andere bahnen gelenkt
jetzt stellt sich die frage, was ist real ?
unser gehirn hat selbst einen riesigen bias durch vergangene erfahrungen und durch das was es selbst für möglich hält und was nicht, der teil des bewustseins den wir als "ich" erleben ist ja nur ein brichteil der funktion
abartig interessant vor allem in verbindung mit kognitionspsychologie
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.