Fluglinie will Löhne bis zu 25 Prozent senken

Ein Teil der 15.000 Beschäftigten wird sich um einen neuen Job bewerben müssen. Stammländer Dänemark, Norwegen und Schweden betroffen

Stockholm/Kopenhagen - Die seit Jahren angeschlagene skandinavische Fluggesellschaft SAS will nach Medienangaben Löhne und Gehalter um bis zu 25 Prozent senken. Die Kopenhagener Zeitung "Berlingske Tidende" berichtete am Mittwoch unter Berufung auf nicht genannte Quellen, das Unternehmen wolle den "drastischen Sparplan" in allen drei Stammländern Dänemark, Norwegen und Schweden durchziehen. Dabei müsse sich ein nicht genannter Teil der 15.000 Beschäftigten um die jeweiligen Stellen bei Einkommensminderungen zwischen 15 und 25 Prozent neu bewerben.

Der teilstaatliche Flugkonzern hat in den vergangenen Jahren bei fast chronischen Verlusten immer neue Sparpläne aufgelegt. SAS gilt auch als möglicher Kandidat auf eine Übernahme durch die Lufthansa. Pressesprecher Sture Stølen in der Stockholmer SAS-Zentrale wollte den Zeitungsbericht auf Anfrage nicht kommentieren. Er sagte: "Klar ist, dass wir jeden Stein wenden, um zu sparen." (APA, 24.10.2012)

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