Indien feiert zehn Tage wie die Götter

Ansichtssache

Jedes Jahr wird in Indien in der mondhellen Hälfte des Hindu-Monats "Ashvina" ein zehntägiges hinduistisches Fest gefeiert. Nach dem modernen Kalender findet es meist Anfang/Mitte Oktober statt. Höhepunkt ist dabei "Dusshera", der letzte Tag der Festlichkeiten, der je nach Region einen anderen Namen hat. Auch die Legenden und Gebräuche rund um das Fest sind dabei sehr unterschiedlich. Zelebriert wird aber immer der Sieg des Guten über das Böse.

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foto: dapd/niranjan shrestha

Dusshera bedeutet der "zehnte Tage" und folgt auf die Festlichkeiten von Navratri, die "neun Nächte". In einigen Regionen wird jede Nacht eine andere Erscheinungsform der göttlichen Mutter Durga gefeiert. Durga, die Gattin Shivas, vereint in ihren verschiedenen Formen eine allmächtige schöpferische Kraft. Sie soll mit einem Löwen in den Kampf gezogen und den Büffeldämon Mahiasura besiegt haben. In anderen Regionen wird der Sieg des Gottes Rama über den Dämonenkönig Ravana gedacht.

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