Konzepte für "Lunar Lander" vorgestellt

24. Oktober 2012, 10:36
  • Nach den derzeitigen Plänen soll der "Lunar Lander" der ESA 2019 am Südpol des Mondes Landen und dort einen Rover aussetzen.
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    foto: esa/astrium

    Nach den derzeitigen Plänen soll der "Lunar Lander" der ESA 2019 am Südpol des Mondes Landen und dort einen Rover aussetzen.

Raumfahrtkonzern Astrium hat konkrete Pläne für erste europäische Mondlandung präsentiert - Wichtige Entscheidung fällt im November

Bremen - Die Europäische Weltraumagentur ESA konkretisierte ihre Pläne für die zukünftige Mondlande-Mission "Lunar Lander". Am Dienstag stellte der Raumfahrtkonzern Astrium ein aktuelles Konzept vor. Das Bremer Unternehmen hatte für die ESA untersucht, wie eine unbemannte Mondfähre selbstständig auf dem Erdtrabanten landen könnte.

Entscheidung im November

Demnach soll das Raumschiff 2019 am Südpol landen und einen Rover aussetzen, der die Umgebung sechs Monate lang erforscht. Bei der ESA-Ministerkonferenz Anfang November wird entschieden, ob die etwa 500 Millionen Euro teure Mission weiterverfolgt wird. In einem nächsten Schritt sollen im Rahmen der Studie bis 2014 an den für die Mission notwendigen Technologien gearbeitet werden. Erst dann soll der europäische Ministerrat darüber entscheiden, ob das Projekt tatsächlich realisiert wird. (APA/red, derstandard.at, 24.10.2012)

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"Unbemannte Mondfähre":

Eine Fähre ist ein Fahrzeug, das Lasten zwischen zwei Ufern transportiert. Das geplante Mondlabor bleibt auf dem Mond. Die einzige Weltraumfähre, die es je gegeben hat, war das Space Shuttle der NASA.

Demnächst in Ihrem Yps-Heft .."Deine erste Lunar Lander Schraube" .. ;)

Mondbasis

wenn alle Nationen und Menschen (damit meinen ich wirklich ALLE!) zusammenarbeiten WÜRDEN könnten wir recht schnell eine erste Dauerhafte Kolonie errichten gründen und damit einen riesen Schritt vorwärts machen!
Alles was an Technologie dafür benötigt kann erforscht und hergestellt werden, es ist längst keine Utopie mehr. Dem Menschlichen Erfindungsgeist sind keine Grenzen gesetzt.

Aber solange Kriege, Verschwendung und "Finanzkrisen" sämtliche Ressourcen binden kann man lange davon träumen....

sie haben aber auch gar keine Ahnung von der Natur des Menschen

Die größten Leistungen werden im Wettbewerb erbracht. Man will der Schnellste sein, der Erste, der Beste, der Reichste und nicht nur "dabei".

"Wenn alle Nationen und Menschen, wirklich alle, zusammenarbeiten",
stabilisieren wir zuerst das Klima,
rotten den Hunger aus,
beenden alle Kriege,
sorgen für Gleichberechtigung aller Menschen,
stabilisieren und demokratisieren die Wirtschaft,
usw.
Dann bleiben AUTOMATISCH soviele Ressourcen über, dass wir eine Station auf dem Mond, dem Mars, dem Titan und dem nächstgelegenen erdähnlichen Planeten bauen können.

Es klingt verlockend, aber: WOZU?

Wir haben schon vor über 40 Jahren bewiesen dass man Menschen zum Mond schicken kann. Der Mond ist bestens kartographiert, wir haben zentnerweise Mondgestein zur Analyse auf die Erde gebracht und es gibt nur noch wenige offene Fragen zu unserem Begleiter. Warum sollte an für viele zig Milliarden Euro eine Basis am Mond errichten? Wegen der guten Aussicht?

Die Ressourcen sind begrenzt, selbst wenn alle Staaten mitarbeiten. Diese Ressourcen sollten in Projekte fließen die den höchsten wissenschaftlichen Nutzen bringen. Proben vom Mars holen, beispielsweise.

Eine Basis auf Mond und Mars wird es hoffentlich irgendwann geben, je länger man wartet desto besser wird die Technik und desto geringer sind die Kosten und Risiken.

Wozu? Er sagt's doch: Wegen des riesigen Schritt's! Auf dem Mars wär er vermutlich noch viel vfiel größer. LOL

Warum sich mit dem Mond aufhalten? Ab zum Mars. Mond ist uninteressant. Ganz nach Neil Armstrong. Und Mars hat wohl die besten Aussichten die NASA, die will vorher Ende der 20er zu einen Asteroiden, was technisch sicher spannender ist und dann Anfang

der 30er auf den Mars.

Problem der Zusammenarbeit ist die Konkurrenz USA-Russland und die Unfähigjkeit der ESA. Diese hat die NASA so entnervt, dass sie einen gemeinsamen Mars-Lander aufgegeben hat. Die NASA, die da sicher bei weitem kompetenter ist, haltet den ESA-Rover für unfinanzierbar, während die ESA noch immer feuchte Träume von einen Starttermin 2018 hat.

Interessant wäre eine interstellare Sonde, heute schon machbar, mit Flugzeit ~50 Jahre. Das würde technik und Forschung einen starken Impuls geben.

Aber selbst gemeinsame und wirtschaftlich aussichtsreiche Projekte wie ITER, wo es pro Land um nur wenige Millionen Finanzierung pro Jahr geht, nagen am Hungertuch. Warum da von den Sternen träumen? Leider, so ist unsere Welt.

YO ich will eine permanent besetzte

mondbasis.

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