"Farmville"-Hersteller Zynga entlässt fünf Prozent aller Mitarbeiter

24. Oktober 2012, 08:53

Unternehmen rutscht tiefer in die Krise und streicht 13 Spiele aus dem Angebot.

Der Online-Spielehersteller Zynga hat erstmals in seiner jungen Unternehmensgeschichte einen Stellenabbau angekündigt. Knapp fünf Prozent der rund 3.200 Mitarbeiter würden entlassen, teilte das im kalifornischen San Francisco ansässige Unternehmen am Dienstag mit.

Zynga kündigte zudem die Schließung seines Büros in Boston an. Möglich sei auch eine Schließung weiterer Studios in Japan und Großbritannien, hieß es weiter.

Schwache Nachfrage

Außerdem will das Unternehmen 13 ältere Spiele aus seinem Angebot streichen und seine Investitionen in das Spiel "The Ville" herunterfahren. Erst Anfang Oktober hatte Zynga angesichts einer schwachen Nachfrage nach einigen Spielen ein verlustreiches drittes Quartal angekündigt. (APA, 24.10.2012)

Share if you care
13 Postings

als ich die headline gelesen habe, dachte ich mir dass bei den beschissenen spielen 5% der mitarbeiter vermutlich einer ist^^

Ich dachte die haben vielleicht zehn Programmierer und 500 Leute, die sich ausdenken, wie man Nichtspieler von Spielern möglichst effektiv belästigen lassen kann. Und dann noch 5000, die Spielern einreden, warum man für virtuelle Blumen echtes Geld ablegen sollte...

genau

die schlagzeile sollte eigtl lauten:

zynga auf grund von eingebrochenen verkaufs- und nachfragezahlen von virtuellen blumen nun im dritten quartal in der verlustzone.

:-)

tut mir leid für die mitarbeiter, aber

gute leute finden immer was!

zynga ist irgendwo so wie die HR abteilung von großen firmen. lauter planlose die den ganzen tag daran arbeiten ihre unfähigkeit zu vertuschen und dabei zu allen mitteln greifen und nur an sich selbst denken. nach der 1:1 kopie zyngas von tinytowers hat sich das bestätigt

endlich! Social Games sterben!!!

achja, zynga

vor nem jahr noch haben sie das maul blöd aufgerissen und behauptet, dass das traditionelle geschäftsmodell nicht mehr lange funktioniert und sie das alles viel besser machen.
und jetzt das.
wer hätte das jemals erwartet?

Wie kann ein Unternehmen, welches nur scheiß minispiele macht, 3200 Mitarbeiter haben?

weil leute, die diesen schwachsinn spielen...

... ja indirekt auch irgendwie als mitarbeiter gewertet werden können. ach übrigens.... wer schenkt mir ein törtchen oder hilft mir beim radischenernten??

Das einzige was mir an dieser Nachricht ein wenig Sorge bereitet ist der Umstand, daß Menschen ihre Arbeit verlieren.

Aber das es nun weniger Casual-Games geben soll ist mir sehr willkommen.

"das es nun weniger Casual-Games geben soll ist mir sehr willkommen"

Einfalt statt Vielfalt!

ich glaube eher, dass es durch den Konkurs Zyngas endlich wieder mehr innovative Casual Games und weniger "klick mich tot und spam meinen Freunden die Pinnwand voll" Spiele gibt...

Sollten die Hausfrauen einmal Hearts of Iron via Facebook zocken, dann bin ich auch dabei.

"Der_Klingone bietet Ihnen 1.000 Öl im Gegenzug für eine Panzerdivision mit mobiler Artilleriebrigade."

Das wäre doch 'mal ein netter Pinnwandeintrag :)

Das hoffe ich auch.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.