Louisiana: Afroamerikanerin soll rassistischen Angriff vorgetäuscht haben

24. Oktober 2012, 07:15
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20-Jährige habe sich selbst angezündet, so das FBI

Washington/Winnsboro - Eine junge Schwarze hat laut der US-Bundespolizei FBI im südlichen Staat Louisiana einen rassistischen Angriff vorgetäuscht. Die Frau habe sich ihre Verletzungen selbst beigebracht, sagte ein FBI-Sprecher aus Louisiana am Dienstag (Ortszeit) der Nachrichtenagentur AFP. Die 20-Jährige liegt mit schweren Verbrennungen im Krankenhaus.

Die Frau hatte ausgesagt, sie sei am Sonntagabend von drei Unbekannten in einem Park der Stadt Winnsboro mit einer entflammbaren Flüssigkeit überschüttet und in Brand gesetzt worden, wie die Behörden laut Zeitungsberichten vom Dienstag mitteilten. Laut dem örtlichen Sheriff wurden mit Zahnpasta die Initialen des Ku Klux Klan sowie eine rassistische Beleidigung auf ihr Auto geschmiert.

Der schwarze Bürgermeister Jackie Johnson sagte der Onlinezeitung thenewsstar.com unmittelbar nach Bekanntwerden des Vorfalls, es sollten keine voreiligen Schlüsse gezogen werden. Er sei nicht überzeugt, dass es sich um einen rassistischen Übergriff gehandelt habe. Laut der Onlinezeitung befand sich die junge Frau am Dienstag weiterhin in einem ernsten Zustand im Krankenhaus. (APA, 24.10.2012)

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