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Wien - Der ORF wird ab Anfang 2013 eine neues Talk-Format am Donnerstagabend starten. Der "Club 2" wird im Gegenzug eingestellt, an seinem Sendeplatz am Mittwochabend sollen künftig Auslands-Dokus laufen. ORF-Fernsehdirektorin Kathrin Zechner informierte am Dienstag in einer Fernseh-Redakteursversammlung über die geplante Neuaufstellung der Diskussionsformate. Die nächsten Schritte der "Programmreformkette" und das entsprechende Sendeschema müssen noch vom ORF-Stiftungsrat genehmigt werden.
"Wir haben im ORF eine Vielzahl von hochqualitativen und konfrontativen Diskussionen, angefangen vom Flaggschiff 'Im Zentrum', über die 'Pressestunde' bis hin zu den 'Bürgerforen', die immer wenn es einen Anlass gibt, Raum für die Debatten der Zivilgesellschaft bieten. Ich möchte diese Formate um ein neues Diskussionsforum ergänzen, das ergänzend dazu Raum für Reflexion bietet und Zeit, die wichtigen Fragen der Gesellschaft hintergründig zu besprechen", erklärte Fernsehdirektorin Zechner nach der Mitarbeiterinformation auf APA-Anfrage. "Wir müssen uns in dieser schnelllebigen Welt auch die Zeit nehmen, neue Gedanken und Ideen zu entwickeln."
Der neue Talk soll am Donnerstag um 23.00 Uhr auf dem Programm stehen und im Unterschied zum "Club 2" von einer Moderationspersönlichkeit getragen und geprägt werden. Ob es sich dabei um die zuletzt in verschiedenen Medien gehandelte Barbara Stöckl handelt, wollte man am Dienstag im ORF nicht kommentieren.
Auf dem bisherigen "Club 2"-Sendeplatz in der Mittwoch-Nacht ist unterdessen ein zusätzlicher Sendeplatz für internationale, politische Hintergrundberichte geplant. Unter dem Arbeitstitel "Weltjournal plus" sollen im Anschluss an das "Weltjournal" zusätzliche außenpolitische Dokus programmiert werden.
"Nach dem erfolgreichen ersten Ausbau der Österreich-Information in ORF 2 mit der 'Heute'-Familie und dem Vorhaben, ab 2013 im neu strukturierten Vorabend von ORF eins ebenfalls mehr Information zu bieten, ist dies nun - vorbehaltlich der Zustimmung des Stiftungsrates - Step drei in unserem Info-Ausbau im ORF-Programm", so Zechner. "Die Neuaufstellung des Diskussionsformats am Donnerstag ist von meinem Bekenntnis zu beiden Formen des Talks im ORF-Abendprogramm getragen - dem aktuell politischen am Sonntag und eben der gesellschaftlichen Hintergrunddiskussion. Beide haben ihren Fixplatz im ORF-Programm." (APA, 23.10.2012)
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Was fehlt der Produktionswirtschaft, wenn die Republik dem ORF nicht Gebührenbefreiungen abgilt? 120 bis 130 Millionen, ließen sich Branchenverbände errechnen. Beileibe nicht alleine für klassischen Film: Shows, Serien, Dokus und Magazine sind inkludiert.
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Was machst du ORF??? Bitte, Bitte nicht… Das Programm ist eh schon so mager.
Übernehmt endlich eure Verantwortung und entsagt der Quotengeilheit! Wehe, Wehe da kommt wieder irgendein Vollpfosten Format nach. Wir haben so tolle Autoren, Philosophen, Politikwissenschaftler, Redakteure, Künstler… in diesem Land. Wo bekommen die ihre Plattform und wo dürfen wir deren Gedanken teilen? Schade, schade, schade, ich für meinen Teil werde stattdessen lesen und sollte ich Lust auf einen ORF mit besseren Jingels haben schau ich ATV.
5.10.1976 - 28.2.1995 (club 2 alt - erste und letzte sendung - wikipedia)
"Im Herbst 1994 wurde Kathrin Zechner Programmintendantin des ORF. 1998 wurde sie in dieser Funktion bestätigt. 2002 wurde sie künstlerische Leiterin bei den Vereinigten Bühnen Wien, seit 2004 ist sie Intendantin der VBW.
Am 15. September 2011 wurde Zechner mit
1. Jänner 2012 zur Fernsehdirektorin des ORF bestellt."
zusammenfassung: kathrin zechner im orf korreliert mit dem absetzen des club 2
5.10.1976 - 28.2.1995 (club 2 alt - erste und letzte sendung - wikipedia)
"Im Herbst 1994 wurde Kathrin Zechner Programmintendantin des ORF. 1998 wurde sie in dieser Funktion bestätigt. 2002 wurde sie künstlerische Leiterin bei den Vereinigten Bühnen Wien, seit 2004 ist sie Intendantin der VBW.
Am 15. September 2011 wurde Zechner mit
1. Jänner 2012 zur Fernsehdirektorin des ORF bestellt."
(orf-kundendienst)
"Doch Zechner schwärmte auf ihrer Antrittspressekonferenz unbeeindruckt von einer wunderbaren Zukunft. Auf Widerstand reagiert die einstige ORF-Programmintendantin seit Beginn ihrer Karriere immer gleich: Sie ignoriert ihn."
(profil-online)
...vor der Entscheidung den Club 2 einzustellen, doch auf bewährte Strukturen zurück greifen und Peter Huemers Konsultationen anfordern sollen. Unter seiner Riege war die Sendung eine einmalige und unerreichte Talk-Form, die jedesmal ein Ereignis war und um die uns alle Sender beneideten.
Das Top-Talk-Format des ORF stellt den Anspruch, vorgefertigte und dominierende Meinungen sowie Klischees zu hinterfragen.
Diskutiert werden gesellschaftspolitische Themen ohne Tabus - live und mit Open End. Geladen wird jeden Mittwoch (23.00 Uhr in ORF 2) ca. sechs Gäste, die etwas zu sagen haben und für die Zuschauerinnen und Zuschauer höchst interessant sein werden.
War der alte "Club 2" eine prominente Bühne für das freie Wort, so soll der neue "CLUB 2" zudem ein Forum für das freie Denken werden. Standardmeinungen und Klischees hinterfragen, vorgefertigte Stereotype demontieren, gegen den Strich des Denkens von der (Konfektions-)Stange bürsten - das sind die Zielsetzungen.
(orf-kundendienst-information)
die frage ist, warum man "im Zentrum" überhaupt als flaggschiff betrachtet!
da hat man wenigstens eine gut gemachte diskussionssendung, und dann dreht man sie ab, mit dem verweis es gebe ja schon so viele andere.
blöd nur, dass justament alle anderen nicht halb so gut sind, wie der club 2 es war!
anstatt ihn abzudrehen, hätte man gerade "im zentrum" nach dem vorbild des club 2 verändern sollen.
Außerdem finde ich renata schmidthunz nicht sehr souverän, weder in ihrer redekunst, noch in ihrem umgang mit ihren gästen.
Das format der sendung ist aber ungebrochen genial.
Es wäre ein rückschritt, diese sendung abzusetzen.
von jemandem, die aus der Theologie kommt - grotesk nahezu, ausgerechnet sie als Moderatorin im Club über Sido vs. Heinzl. Eine Theologin plaudert über Punk und Gewalt.
Abgesehen davon liegt sie mir schon deshalb nicht, da sie, einem Nußknacker ähnlich, ihre Zähne beim Sprechen nicht auseinander bekommt, so, wie schon vor ihr Schreinemakers und der Ex Bundespräsident Kirchschläger, die auch zwischen zusammengepreßten Zähnen mühsam ihre häufig recht unverständlichen Worte hervorquetschten.
Der club2 zum theme sido vs heinzl war aber nicht sehr gut.
Die leute waren, einschließlich der moderatorin renata schmidtkunz, wenig bis gar nicht vorbereitet.
Wenn ein rapper einer der beiden protagonisten ist, sollte man schon ein wenig die wikipedia-artikel über rap und sido überfliegen.
Einer gruppe menschen, die sich als experten titulieren, zuzuhören, wie sie über fakten rätseln, die mir als laie absolut bekannt waren, einfach, weil mich die geschichte auch interessiert hatte, ist wenig erfüllend.
Schön, dass man sich von den rap-aussagen distanzieren will, aber erstens hat sido schon jahre einen neuen, kinderfreundlichen kurs eingeschlagen und zweitens gehört rap zur jugendkultur und so auch zur allgemeinbildung.
Und dann "im Zentrum" als Beispiel nennen? Das "im Zentrum" stimmt ja auch insofern, dass immer wieder das Establishment der Politik zentriert wird.
Diskussion ist das ja keine, sondern das ewig gleiche Mantra der Ideologien.
für welche alterssegmente ist "28 minuten"?
welche ansichten oder eigenschaften erzeugen die schlimmsten mentalen generations-distanzen?
wie definieren beide seiten (wenn wir mal einfach alt und jung porträtieren) ihre interessen, deren befriedigung, und den fortschritt in der erfüllung?
da rührt sich nix in der öffentlichkeit, da wird nur gesudert, oder im elfenbeinturm fachlatein geredet.
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