Graz: Elf Listen sind fix am Start

Kommission hat Wahlvorschläge überprüft

Graz - Bei der Gemeinderatswahl am 25. November in Graz werden elf Listen antreten. Die Korrektheit der Wahlvorschläge wurde am Dienstagabend von der Wahlkommission bestätigt. Wahlberechtigt sind 209.805 Personen.

Neben den bereits in Stadtregierung und Gemeinderat vertretenen Parteien ÖVP, SPÖ, Grüne, KPÖ, FPÖ und BZÖ stellen sich die Christliche Partei Grössler, die Piratenpartei Graz und die Listen "Einsparkraftwerk", "Betty Baloo Bande" und "Wir Wähler - Wir packen es an - wir wollen unser Recht" der Wahl. Die Kommunalwahl beginnt eigentlich schon am 16. November mit einem vorgezogenen Wahltag. (APA, 23.10.2012)

Share if you care
23 Postings

Also die "Christliche Partei Grössler" könnte sich auch kurz "Katholiban" nennen.

ÖVP Wahlkampfkosten

Herr Bürgermeister Nagl,
die massive Wahlwerbung der ÖVP anlässlich der Gemeinderatswahlen ist aus unserer Sicht und der vieler unserer Freunde eine grobe Verschwendung öffentlichen Vermögens. Gerade halten wir Ihre 52-seitige Propagandaschrift in den Händen (übrigens ziemlich schlecht gemacht) und fragen uns, wie Sie diese Ausgaben in einer Zeit des von allen Seiten verlangten Sparens rechtfertigen können. Laut Information der Kleinen Zeitung gibt die ÖVP 1.000.000 Euro zur Selbstdarstellung aus und war nicht bereit, ein Abkommen zur Beschränkung der Wahlkampfausgaben abzuschließen. Es drängt sich auch die Frage auf, wie die ÖVP diese Mittel aufbringt. Dies erinnert sehr an die Geldverschwendung der FPÖ in Kärnten.

Selbst in einigen...

...meiner Lieblingslokalen, wo praktisch keinerlei ÖVP-Publikum zuhaus ist, ist Wahlwerbung geschalten. Offensichtlich haben da einige Wirte Ideen entwickelt, wie sie Steuern "zurückgewinnen" können :P

Aber gut, einerseits schadet Nagl der Werbeindustrie (=>Grazer Homepage Affäre), andererseits haut er massenhaft Kohle für Wahlwerbung raus... So richtig weiss er nicht, was er will.

an die Standard Redaktion:

Irgendetwas stimmt hier nicht und wenn ich auf http://www.graz.at/cms/ziel/245158/DE/
sehe fällt es mir auch gleich auf, die FPÖ kommt hinter der KPÖ an 5. Stelle, ...

was passt daran nicht?

die KPÖ ist in Graz halt stärker als die FPÖ

entweder muss ich lesen lernen oder der Artikel wurde geändert!

derStandard.at/Community
03
25.10.2012, 17:16

Ja, wir haben die Reihenfolge aufgrund Ihres Hinweises geändert (auch wenn sie nicht zwingend die Mandatsstärke darstellen soll).

Naja

Die Partei :"Wir Wähler-Die Violetten" wird in Graz glaub ich net so viele Sympathisanten finden.
In Wien-Hütteldorf glaub ich auch nicht.
Vielleicht in Favoriten...

interessant, daß stronach nicht dabei ist - obwohl es sich um sein heimatbundesland handelt.

Weil man im Grazer Gemeinderat vielleicht weniger Einfluss auf die Tagespolitik von Österreich hat wie im Nationalrat?

andererseits würde ein erfolg bei dieser wahl rückenwind für die kommenden wahlgänge bedeuten.

Das ist die Reinkarnation vom Haider.....

Mir scheint, einige haben hier einen Ironie Detektor alias Sheldon Cooper.

a la, nicht alias natürlich...

what..the....

Demokratie und Diktatur

Tja die schlechteste Demokratie ist
1000 mal besser, als die beste Diktatur.
Aber 11 Parteien sind schon eine sehr arge Herausforderung
Das sind ja Verhältnisse, wie in Israel und in Dänemark!
Mal sehen

Die USA mit ihren seit ewigen Zeiten nur 2 wählbaren Parteien,
hm ist ja auch nicht so ideal,
oder?

ääh nein.

"Problematisch" wirds bei vielen Parteien erst dann, wenn alle die nötigen Stimmen erlangen und eine Koalition aus 5 oder 6 Parteien besteht.

Dann hätte man Verhältnisse wie in Italien wo man hoffen muss, dass eine der Parteien nicht einfach wieder "überläuft" und die Koalition nicht mehr funktioniert.

Betty Baloo Bande?!?!?!?

Ich bin gerade fast erstickt an meiner Semmel, was zum Teufel ist DAS?!

wirkt wie eine Abordnung von "Theater im Bahnhof" ?!?

Eine wahlwerbende Gruppe

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.