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Umweltschützer fürchten, dass den Walen und anderen Meeressäugern auch durch die akustische Verschmutzung der Weltmeere der Garaus gemacht werden könnte. Die Tiere verfügen über ein ausgezeichnetes Gehör, kommunizieren mittels ihrer Gesänge und orientieren sich auch an Schallwellen. Extrem laute menschliche Aktivitäten unter Wasser wie die Schifffahrt oder Ölbohrungen könnten sie dabei behindern.
Auf der zurzeit stattfindenden Jahrestagung der Akustischen Gesellschaft Amerikas in Kansas City relativierten die kalifornischen Forscher Michael Stocker und Tom Reuterdahl den heutigen Meereslärm durch Vergleiche damit, wie es dort vor 200 Jahren gedröhnt hat.
Die Meeresökologen gehen aufgrund von DNA-Proben und Fangzahlen davon aus, dass vor dem Beginn des kommerziellen Walfangs allein im Nordatlantik 350.000 Finnwale gelebt haben dürften. Und die hätten für eine permanente submarine Geräuschkulisse von 126 Dezibel gesorgt, was in etwa einem Rockkonzert entspricht.
Wale dürften also an Lärm gewohnt sein. Die Ökologen geben trotzdem keine Entwarnung: Der Wallärm spielt sich bei rund 20 Hertz ab; der von Menschen verursachte hat ein sehr viel größeres Frequenzspektrum - und könnte Wale sehr wohl irritieren. (tasch, DER STANDARD, 24.10.2012)
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Moderne Anti-U-Boot Sonarsysteme gehen weit über das hinaus was in diesem Artikel beschrieben wird.
Die technischen Details werden von den Herstellern unter Verschluß gehalten aber man geht davon aus dass Geräte wie das neue "Sonar 2087" aus Groß Britannien deutlich mehr als 200 Dezibel Leistung haben:
"Such power levels – even according to the Navy’s estimates – may be intense enough to cause hearing loss and behavioral disruption in marine mammals many tens of kilometers away from the source."
10 Minuten googlen und es ergibt sich ein vollkommen gegensätzliches Bild als im Artikel.
Schlechte Leistung.
... also ich bin 1000 mal lieber stundenlang auf einem rockkonzert, als 10 min neben einem presslufthammer und oder einer kettensäge...
da kanns doch bitte nicht um die rein quantitative lautstärke gehen, sondern vielmehr um die qualität des "lärms".
btw glaube ich nicht, dass die wale ihre eigenes geplärre als lärm empfunden haben - die motor-, sonar und-was-weiss-ich-noch-für-geräusche jetzte allerdings wahrscheinlich schon...
genauso wie ein rockkonzert kein lärm ist (ausser man ist über 100 und hört sich nur klassik an ;-)), eine laufende kettensäge allerdings sehr wohl...
die sind nämlich ein echtes problem, da verirrt sich nicht hin und wieder ein wal in eine bucht sondern die schlachten gezielt hunderte ab! aber ja: priorität nummer eins ist es schön leise zu machen, damit es die wale schön angenehm haben wenn sie abgeschlachtet werden...
"Die im militärischen Bereich eingesetzten aktiven Niederfrequenz-Sonarsysteme (Low Frequency Active Sonar, LFAS) können mit ihrem Schalldruck von bis zu 240 Dezibel Meeressäuger wie Wale und Delfine erschrecken, betäuben und vermutlich durch darauf folgende zu schnelle Tiefenänderungen (Dekompressionskrankheit) auch töten."
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Sonar
bei http://www.makeitlouder.com/Decibel%2... 0Chart.txt steht:
"120-130[dB] FRONT ROW AT A ROCK CONCERT- UP TO 200 REFRIGERATOR SIZE SPEAKERS
AND 50000-300000 WATTS OF CLEAN, FULL FREQUENCY SOUND"
und
"240[dB] (N)ONE KILOTON OF T.N.T EXPLOSIVE, 233 FOOT WIDE CRATER 29 FEET DEEP"
Da wundert es mich nicht, dass es die Tiere bei so einem "BING!" schreckt...
Extra für sie ergoogelt, weil ich auch neugierig war.
Offenbar ist das ein Spezialschiff für den Transport von Autos und ähnlichen Dingen die nicht in Container passen aber trotzdem relativ geschützt transportiert werden sollten.
http://www.automotivelogisticsmagazine.com/content.a... pageid=395
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