Apple lässt iPad Mini vom Stapel

23. Oktober 2012, 19:21
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Großes iPad erhält Performance-Upgrade - Auch 13 Zoll großes MacBook mit Retina-Display, neue Mac-Mini- und iMac-Modelle

Apple hat am Dienstagabend im California Theatre in San Jose wie vorab erwartetet das iPad Mini vorgestellt. Daneben wurden auch ein 13 Zoll großes MacBook Pro mit Retina-Display sowie neue Mac-Mini- und iMac-Modelle angekündigt. 

iPad Mini

Das neue iPad Mini ist 7,2 mm dünn und wiegt mit 308 Gramm (WLAN-Version) laut Apple halb so viel wie das größere Modell. Beim Gehäuse setzt Apple auf die gleiche Verarbeitung wie beim iPhone 5. Das Display des iPad Mini misst 7,9 Zoll und bietet eine Auflösung von 1.024 x 769 Pixel - die gleiche wie beim iPad 2. Anders als erwartet wird das iPad Mini nicht in verschiedenen Farben, sondern wie gehabt in Schwarz und Weiß angeboten.

Ab November

Im Inneren werkt ein Dual-Core-A5-Prozessor. WLAN 802.11a/b/g/n, optionales 3G, der neuen Lightning-Connector, eine 5-Megapixel-Kamera auf der Rückseite und eine Facetime-Kamera auf der Frontseite gehören zur Standard-Ausstattung. Apple verspricht bis zu zehn Stunden Akkulaufzeit. Das iPad Mini ist ab November um 326 Euro auch in Österreich erhältlich. Vorbestellbar ist es ab 26. Oktober.

Aktualisierte Komponenten im größeren Modell

Das 9,7 Zoll große iPad hat mit dem A6X-Prozessor ein Performance-Upgrade bekommen. Neben dem neuen Lightning-Connector bietet das iPad der vierten Generation das bekannte Retina-Display. Der Preis ist gleich geblieben.

Neue iBooks-Version

Auf Software-Seite wurde die iBooks-App für iOS überarbeitet, die nun kontinuierliches Scrollen in den digitalen Büchern sowie iCloud-Integration bietet. Textauszüge können auf Twitter und Facebook gepostet oder per Mail verschickt werden. Insgesamt werden nun mehr als 40 Sprachen unterstützt, darunter auch japanische und chinesische Schrift. Die neue App-Version ist ab sofort verfügbar.

MacBook Pro Retina

Dem 15-Zöller MacBook Pro mit Retina-Display folgt wie erwartet eine kleinere Version. Zur Ausstattung gehören ein 13 Zoll großes Display mit einer Auflösung von 2.560 x 1.600 Pixel. Der IPS-Screen soll 75 Prozent weniger Reflexionen aufweisen. Das neue Modell bietet bis zu 768 GB SSD-Speicher, bis zu 8 GB RAM, Core i5- oder i7-Prozessoren, Intel HD 4000 Graphics und bis zu sieben Stunden Akkulaufzeit.

Ab 1.749 Euro

Auf Seite der Anschlüsse sind MagSafe, zwei Thunderbolt-Ports, SD-Kartenleser, HDMI-Ausgang und drei USB-3.0-Anschlüsse verbaut. Ein optisches Laufwerk ist nicht vorhanden. Der 13-Zöller soll 20 Prozent dünner als der Vorgänger ohne Retina-Display sein und wiegt 1,62kg. Die integrierte HD-Kamera unterstützt 720p-Aufnahmen für Facetime-Videotelefonate. Das kleinere Retina-MacBook ist ab sofort im Apple Store bestellbar, die Basisversion kostet 1.749 Euro.

Neuer Mac Mini

Ebenfalls ein Upgrade hat der kleine Mac Mini erhalten. Das neue Modell hat vier USB-3.0-Ports, einen SD-Kartenleser, HDMI-Anschluss, wahlweise Core-i5- oder -i7-Prozessoren, bis zu 16 GB RAM, maximal 1 TB Festplattenspeicher oder 256 GB SSD. Der neue Mac Mini fängt bei einem Preis von 629 Euro an und wird ebenfalls ab sofort ausgeliefert. Eine neue Server-Version mit 2,3-GHz-Core-i7-CPU, 4 GB RAM und 1 TB Festplattenspeicher ist um 1.029 Euro erhältlich.

iMac-Update

Apple hat auch die iMac-Linie mit einem komplett neuen Design überarbeitet. Das neue Modell ist 80 Prozent dünner als der Vorgänger. Das Display des 21,5 Zoll großen Modells bietet 1.920 x 1.800 Pixel, der 27-Zöller 2.500 x 1.440 Pixel. Auch hier verspricht Apple 75 Prozent weniger Bildschirmspiegelung. Zur Ausstattung gehören Core-i5- oder -i7-Prozessoren, Nvidias Kepler-Grafikkarten, bis zu 768 GB Flash-Speicher oder 3 TB Festplattenspeicher und maximal 32 GB RAM.

Fusion Drive

Apple bietet zudem das "Fusion Drive" an, das 128 GB SSD-Speicher mit einer 1 bis 3 TB großen Festplatte kombiniert. Bei den Anschlüssen sind vier USB-3.0- und drei Thunderbolt-Ports integriert. Der neue 21-Zöller ist ab November um 1.349 Euro verfügbar. Der 27-Zöller wird ab 1.879 Euro angeboten, kommt allerdings erst im Dezember auf den Markt.

Wo bleibt Apple TV?

Kein Wort verlor Apple-CEO Tim Cook über ein neues Apple TV. Beobachter erwarten schon seit langem, dass Apple in den TV-Markt einsteigt und neben oder statt seiner Streaming-Box auch einen Fernseher anbietet. Hier hatte das Unternehmen allerdings am Dienstagabend keine Ankündigung zu machen. (Birgit Riegler, derStandard.at, 23.10.2012)

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