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Als Abwechslung zur omnipräsenten österreichischen Raunzerei erscheint am Nationalfeiertag unsere Schwerpunktausgabe über die positiven Dinge an Österreich.

Deswegen fragen wir Sie auch hier: "Was ist gut an Österreich?"
Schicken Sie Fotos, Videos, Texte mit dem Betreff "Juchaza" an social.media@derStandard.at oder kommentieren Sie hier.
Eine Ansichtssache von ersten Einsendungen finden Sie hier >>>
Eine Auswahl finden Sie dann nächsten Montag gesammelt in einem Artikel der Printausgabe.
Wir freuen uns auf viele Einsendungen!
derStandard.at/Redaktion
Eine gesunde Demokratie lebt von der Vielfalt und Probleme werden durch den offenen Diskurs gelöst. Ein solcher offener Diskurs sollte von Sprechtabus und Denkschablonen möglichst verschont bleiben.
Die Facebook-Seite von derStandard.at hat vor kurzem die 60.000er-Marke durchbrochen
Einblicke in die Moderation der Online-Foren und Details zur Arbeitsweise des Foromaten
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Schicken Sie uns Ihre Fotos davon, wie der STANDARD ihr Leben begleitet und werden Sie mit etwas Glück mit kleinen Überraschungen belohnt
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Kultur- und auch andere Journalisten kommen heute in die Defensive. Denn die Kritiker der Kritiker werden - vor allem online - mehr, lautstärker, zudringlicher, selbstgerechter, lästiger
Welches Posting hatte die meisten positiven, welches die meisten negativen Bewertungen? Beide stammen aus dem Jahr 2007
Sie plustern ihr Ego auf und verschleiern dabei ihre Identität - Unser Autor Fritz Ostermayer bittet die sprechenden Nicks nur um eines: Identifizieren S' Ihna!
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Standard.at: Wie viele User haben Sie? Und genau so viele Meinungen werden sie bekommen. Wenn alle schreiben.
Die ewige Raunzerei ist schlecht, denn dadurch erscheinen wir als mieselsüchtiges Volk.
Sie ist aber auch wieder gut, denn dadurch fühlt sich doch manchmal jemand aus einer Regierung bemüssigt, ein wenig zu tun für uns, das Volk.
Ich mag die omnipräsente österreichische Raunzerei! Weil: solang ma nu sudern können, kann's gar net so schlimm sein. (Bauernbuam, alle miteinand! ...jaja ;-) )
Aber was diese Standard-Aktion wohl wirklich bewirkt? Naja: Schaun ma amoi, dann sehn ma's eh.
Jedes Land hat seine ganz speziellen Länder, mit denen es sich regelmäßig vergleicht. Portugal hat Spanien, Spanien hat Italien, Tschechien hat Polen.
Warum sollte Österreich da anders sein?
Ausnahmen bilden hier nur die ganz Großen, wie China oder die USA.
die atemberaubende landschaft (kärnten, salzkammergut, alpen,burgenland etc.) und die großstädte (wien, salzburg, graz, innsbruck aber auch kleinere juwele). der soziale frieden. die vielen chöre und der hohe stellenwert der kultur. das morbide und todessehnsüchtige. die vielfältigkeit als erbe der monarchie. die große geschichte.
Was ich an Österreich mag:
- Das Glasl Wasser zum Kaffee
- Gutes (Schwarz-) Brot
- Die Alpen
- Die Möglichkeit, ganz spontan innerhalb von wenigen Stunden in zig andere Länder, mit sehr unterschiedlichen Kulturen, reisen zu können (und dann auch wieder zurück zu dürfen!!)
- Die österreichische "Mittelmäßigkeit": Wir sind zwar die Weltmeister der Gemütlichkeit, es gibt aber ansonsten kaum Extreme in der Gegenwart (arm vs. reich, Gewalt, wissenschaftliche Leistungen ;) )
- Österreich ist weltpolitisch viel zu klein, um jemals wieder großen Schaden anzurichten :)
- Der Hang der Österreicher zum Zynismus, Sarkasmus und zum Morbiden
graf aly
gräfin mizzi
ernstl 'undercover' strasser
onkel erwin
oberbuchhalter heinzi
werner inseratenmann
charly multibonzo blecha
karli-heinzi allerschönst und allerliebst
hatschi kracherl
lei-lei döfler
überhaupt die patrioten von der fkk und fpk
die braven und anständigen österreicherInnen
die kleinen leute
in memoriam jögl
sein autowrack ruhe in frieden
dass man in österreich von jedem unsympathler als herr inschinör, dokta oder magista angequatscht und verunglimpft wird
dass in österreich jeder ungustl erwartet, als hofrat, brofessa oder mindestens herr dokta hofiert zu werden
dass man in österreich diese absurde titelgeilheit als höflich ansieht
das selbst die gesellschaftliche und 'intellektuelle elite' nichts dabei findet, dieser anachronistischen, verlogenen titelhuberei zu frönen
dass hier hinterfotzige falschheit als höflichkeit angesehen wird
dass geradlinige ehrlichkeit als affront und beleidigung gewertet wird
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