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Saas Fee / Wien - Beat Feuz hatte beim Saisonfinale in Schladming bis zum Schluss mit Marcel Hirscher um den Gesamtweltcup gestritten. Unter Schmerzen, denn erst nach der Saison wurden ein Knorpel- und Meniskusschaden operativ behoben. Die Schmerzen blieben, der 25-Jährige konnte nicht rennmäßig trainieren. Erst eine Behandlung der Knorpel mit Fischöl verschuf Linderung. Am Freitag, wird der Gesamtweltcupzweite nach einem Trainingslauf in Saas Fee entscheiden, ob er am Riesenslalom in Sölden teilnehmen kann.
Sandro Viletta kann sicher nicht mitwirken. Monatelang rätselten er und seine Umgebung über die Ursache großer Müdigkeit, Ende September wurde in Innsbruck Eisenmangel als Schuldiger ausgemacht. Jetzt weiß der 26-jährige, der in der vergangenen Saison den anspruchsvollen Super-G in Beaver Creek gewonnen hatte, wenigstens, was er auskurieren muss.
Der 20-jährige Justin Murisier, der daheim schon als schweizerischer Marcel Hirscher gepriesen wurde, kommt gar nicht vom Fleck. Im Herbst 2011 hatte er sich das Kreuzband im linken Knie gerissen und die Saison versäumt, ehe im August beim Trainingslager in Argentinien das Band schon wieder riss. Die Saison kann er, der 2011 bei der WM in Garmisch immerhin Laufbestzeit im zweiten Riesenslalomdurchgang schaffte (13. Platz), abhaken.
Das sind nur Beispiele. Swiss Ski, der schweizerische Verband, präsentierte vor dem Saisonbeginn eine Statistik. Bei den Damen hatten zehn von 15 Fahrerinnen der Weltcuptrainingsgruppen zumindest einen Teil der vergangenen Saison verletzungsbedingt verpasst. "Die meisten befinden sich noch nicht auf ihrem ursprünglichen Niveau", sagt der Österreicher Hans Flatscher, der den Schweizern den Damencheftrainer macht. "Wir brauchen ein Skiwunder", meint der Schweizer Boulevard. Bei den Herren waren sechs von 20 mehr oder weniger schwer bedient. Und da wurden Feuz, Viletta und Carlo Janka, Weltcupgesamtsieger 2010, der von Kreuzschmerzen gequält wurde, nicht mitgezählt, denn sie hatten sich durchgekämpft.
Swiss Ski konstatierte, dass sich das mit Pech nicht begründen lässt, und erfasste alle Verletzungen systematisch, um vorbeugende Maßnahmen zu treffen. Es sind vor allem schwere Knieverletzungen, die die Sportler aus der Bahn werfen. Die vom Internationalen Skiverband verordnete Gegenmaßnahme, die längeren und weniger taillierten Ski, sind in Sölden erstmals im Renneinsatz. (Benno Zelsacher, DER STANDARD - 24.10. 2012)
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Denn offenbar haben die Skifahrer nach einer langen Saison kaum Erholungsphasen, nur ein paar Wochen, und dann geht's schon wieder los.
Geht's auch ein paar Nummern kleiner?
Wir geben uns mit ein paar Zehntelsekunden weniger auch zufrieden, wenn alle die Latte wieder auf ein humaneres Maß runterlegen, versprochen.
ist ja nicht so, dass einige Österreicher und andere Schifahrer nicht verletzt waren.(Raich, Zettl, Schönfelder, Hosp...............) Wenn ca. 50% der Spitzensportler ausfallen muß sich die FIS was überlegen. Sonst heisst es "Sport ist Mord"
Österreich schöpft wahrscheinlich aus einem größeren Pool.
Geht mich zwar nichts an, aber wenn ich so lese, dass sich ein 20-jähriger (offenkundig sehr talentierter) Bursche innerhalb eines Jahres zwei Mal das Kreuzband reißt und offenbar noch immer weitermachen möchte, frage ich ich mich, ob er von den Teamärzten und Trainern gut beraten wird...
Ist schon klar, dass Hochleistungssport kein Kindergeburtstag ist, aber manche Fahrer(innen) sind da am "besten" Weg in die Sportinvalidität. :-(
Natürlich wünsche ich Justin Murisier alles Gute.
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