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Es klingt wie der Plot zu einem James-Bond-Film à la Liebesgrüße aus Moskau: Der in Russland gesuchte Leonid Raswosschajew (39), Assistent des oppositionellen Duma-Abgeordneten Ilja Ponomarjow, beantragt in der Ukraine politisches Asyl. Doch als er in Kiew das Gebäude des UN-Flüchtlingshochkommissariats (UNHCR) verlässt, wird er schon erwartet. Mehrere Männer in Zivil, offenbar russische oder ukrainische Geheimdienstler, zerren ihn in ein Auto und brausen los.
Zwei Tage später taucht er in Moskau wieder auf - in Handschellen. Ein Moskauer Bezirksgericht verhängt in einem Blitzverfahren und in Abwesenheit der Verteidiger zwei Monate U-Haft. "Berichten Sie darüber, dass ich zwei Tage lang gefoltert wurde. Ich wurde mit dem Tod bedroht", sagt Raswosschajew beim Verlassen des Gerichts, ehe Uniformierte ihn in ein Polizeiauto schieben.
Wieder einen Tag später gibt das Ermittlungskomitee in Moskau eine Erklärung heraus: Raswosschajew habe gestanden, die Ausschreitungen bei der Oppositionskundgebung zur Amtseinführung Wladimir Putins mitorganisiert zu haben. Zudem sei er einer der Oppositionellen, die in Minsk bei einem Treffen mit der georgischen Führung über Terroranschläge und einen Staatsstreich in Russland verhandelt haben. Raswosschajew soll auch den prominenten Oppositionspolitiker Sergej Udalzow belastet haben.
Die Affäre ist einer der spektakulärsten und zugleich dubiosesten Fälle in der jüngeren russischen Geschichte: Losgetreten wurde sie Anfang Oktober vom kremlnahen Sender NTW mit dem Propagandafilm Anatomie des Protestes 2. In der dort verbreiteten Verschwörungstheorie heißt es, die Opposition plane Hand in Hand mit der kriminellen Unterwelt und dem Ausland Terror und Umsturz in Russland. Als "Beweis" dient ein Video, das unter anderem Udalzow und Raswosschajew bei Verhandlungen mit dem Chef des Verteidigungsausschusses im georgischen Parlament, Giwi Targamadse, zeigen soll. Pikant: Angeblich verspricht Targamadse bei dem " Verschwörertreffen" in Minsk der russischen Opposition 35.000 US-Dollar pro Monat für die Revolution. Ein Umsturz quasi zum Schnäppchenpreis.
Die Qualität des Videos ist schlecht, die Akteure sind nur schemenhaft zu erkennen. Die Opposition spricht von Fälschung, die Behörden hingegen von Beweismaterial. Der Sprecher des Ermittlungskomitees, Wladimir Markin, nennt das Video gar einen Beweis "für die professionelle Arbeit der Geheimdienste". Dabei bleibt völlig unverständlich, wieso die Staatsanwaltschaft erst aktiv wurde, nachdem der Film Monate später in einem Sex-and-Crime-Sender zu sehen war.
Die zweifelhafte Echtheit des Videos ist nur eine der Ungereimtheiten: Das Treffen soll im Sommer stattgefunden haben, die blutigen Zusammenstöße zwischen Polizei und Opposition gab es jedoch schon bei der Demo am 6. Mai. Auch die angebliche Georgien-Connection wirft viele Fragen auf.
Faktum ist, dass die Behörden seit Beginn der dritten Amtszeit Putins als Präsident das Vorgehen gegen die Opposition drastisch verschärft haben. Im Eiltempo wurde ein neues Demorecht durch die Duma gepeitscht, mehrere Verfahren gegen Oppositionsführer wurden eingeleitet, und der bekannte putinkritische Abgeordnete Gennadi Gudkow wurde in einem fragwürdigen Prozess aus dem Parlament ausgeschlossen. Die Entführung Raswosschajews scheint nur der vorläufige Höhepunkt einer neuen Repressionspolitik.
Am Dienstag forderte das UNHCR in einer Mitteilung von den russischen Behörden die Aufklärung des Falles. Die Entführung Raswosschajews zeuge von "tiefer Missachtung internationaler Gepflogenheiten". (André Ballin, DER STANDARD, 24.10.2012)
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(oder irgendeinen anderen richtigen job seiner meinung nach verdient hätte), ist es zweifellos unwichtig, ob ukrainischer oder (LOL) russischer geheimdienst die verhaftung vorgenommen hat, für den fortlauf des gschichterls (und für die reputation der ukraine) ist der unterschied ob "entführung" oder festnahme und auslieferung enorm wichtig ...
man unterstellt hier der ukraine, mal eben einfach so, bananenrepublik a la deutschland, italien oder polen zu sein, wo die cia ins blaue hinaus staatsbürger verhaftet bzw. wenn jemand drauf kommt, niemals nicht verhaftet und wenns dann auch noch jemand beweisen kann, die cia plötzlich "entführt" ...
jetzt lassen wir die kirche aber mal schön im dorf ...
mfg
1.
Auf einem Treffen westlicher Geheimdienste im Schwarzwald will man herausfinden, welcher der Beste ist. Die Agenten bekommen die Aufgabe
gestellt, ein Wildschwein zu fangen. Alle Teams machen sich auf den Weg. Nach einer Stunde kommen die CIA-Leute zurück. Sie haben einen von Kugeln durchlöcherten Klumpen Fleisch dabei, der nach einigen Untersuchungen als Wildschweinkadaver identifiziert wird. "Nicht schlecht", sagt die EU-Jury, "100 Punkte".
Nach zwei Stunden kommen die Agenten des Mossad zurück. Sie bringen eine ganze Wildschweinfamilie an, jedes Tier mit einem einzigen Kopfschuß
getötet. "Nicht schlecht", sagt die EU-Jury, "200 Punkte".
Man wartet weiter. Es wird Abend. Kurz bevor die Sonne untergeht hört man Lärm aus dem Wald
Bei einem Wettbewerb zwischen dem KGB, dem CIA und der kroatischen Polizei, soll so schnell wie möglich jeweils eine Giraffe in Afrika gefangen werden. Die CIA benötigte 10 Sekunden, der KGB benötigte 9 Sekunden, die kroatische Polizei kam nach 5 Sekunden mit einem Elephanten. Die beiden anderen meinten, aber das wäre keine Giraffe, woraufhin der Elephant antwortete: "Ich bin eine Giraffe, aber, Bitte, verprügeln Sie mich nicht mehr."
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Heißt der Musiker vielleicht Hermann Vaske, der von Beruf eigentlich Schriftsteller ist ?
Im Jahr 2001 wurde ein Buch von ihm veröffentlicht, in welchem sich der Satz findet:
"Der Elefant feuert seine "Basketbälle" ab, dass man geradezu an die Kanonenschüsse in dem Stück von Tschaikowsky erinnert wird." Standing on the Shoulders of Giants, Seite 267, Hermann Vaske, 2001.
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