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Straßburg - Eine gesetzliche Frauenquote von 40 Prozent in den Aufsichtsräten börsenotierter Unternehmen bedarf noch weiterer Abstimmung. Die Initiative von EU-Justizkommissarin Viviane Reding konnte am Dienstag nicht wie geplant verabschiedet werden. Zuvor war durchgesickert, dass der Vorschlag intern heftig umstritten sei. Reding will das Vorhaben nun Ende November neuerlich auf die Tagesordnung setzen.
Ein Streit um das Geschlecht blockiert derzeit auch die Bestellung von Yves Mersch als Direktor der Europäischen Zentralbank (EZB). Das EU-Parlament wünscht sich eine Frau als Kandidatin. In der EZB-Spitze wären sonst nur Männer vertreten. Da der Rat sich geweigert habe, auf einen Brief des zuständigen Ausschusses im Mai zu reagieren, werde Mersch abgelehnt, erklärte die grüne EU-Abgeordnete Ulrike Lunacek: "Wir haben zwar kein Vetorecht, aber wir wollen es uns nicht gefallen lassen." Die SP erwartet, dass der Rat Mersch zurückzieht, eine neue Kandidatin präsentiert, sagte Evelyne Regner.
Formal könnte der Ministerrat das Parlament ignorieren. Die Qualifikation des Luxemburgers Merschs wird von keiner Fraktion infrage gestellt. "Aber er wird keine Mehrheit bekommen", heißt es in der Volkspartei (EVP), wo er die meisten Unterstützer hat. "Wir werden für Mersch stimmen", kündigte ÖVP-Delegationschef Othmar Karas an. Man mache die EZB zum Politikum - just am Tag, an dem die EU-Kommission besagte Regelung zu verpflichtenden Frauenquoten in Aufsichtsräten aufschob. (Thomas Mayer aus Straßburg, DER STANDARD, 24.10.2012)
Herstellung der beiden Münzen führte seit 2002 zu Verlust von 1,4 Milliarden Euro
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Das Wirtschaftstief mache diesen Schritt notwendig, so der Chef der Nationalbank. Die EZB alleine könne die Misere aber nicht lösen
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bewerben sich oft nicht, weil sie sich keine Chancen ausrechnen. Sie wollen auch dem Ausschreibungsprofil 150% entsprechen. Daher weiss man schon seit langem, dass man Frauen zu Bewerbungen auffordern muss! Man muss nach geeigneten Frauen suchen - und man muss auch bereit sein, das Ausschreibungsprofil so zu gestalten, dass geeignete Frauen zur Bewerbung ermuntert werden können. Öffentliche Institutionen sollten daher aufgefordert werden, gezielt nach geeigneten Frauen zu suchen. Und Gleichbehandlungsbeauftragte/-kommissionen sollten schon die Ausschreibungen prüfen: Wenn die Ausschreibung so gestaltet ist (EZB), dass es in ganz Europa keine Frau gibt, die dem entspricht, ist das eine Frechheit und Verhöhnung von Frauen/Gleichbehandlung.
...ohne an der Hand geführt zu werden, dann ist das nicht gerade ein Pluspunkt in Punkto Qualifikation... Ein bissl Eigenverantwortung darf man bei den Kandidaten für so einen Job dann doch voraussetzen, wird wohl auch Teil des Anforderungsprofils sein...
Und kann/sollte sich kein großes Unternehmen (auch keine Staaten) leisten.
Genausowenig kann es sich ein Unternehmen leisten, eine besser geeignete Frau abzulehnen, um einen schlechter geeigneten Mann einzustellen.
Für Frauen die sich ohne Quote hochgearbeitet haben ist diese auch ein Schlag ins Gesicht.
Die zurecht forcierte Emanzipation bekommt leider immer mehr negative Auswüchse...
Wer sind denn die Kandidatinnen? Gibt es die, oder wird da wieder über ein konstruiertes Problem gestritten, das ein paar einäugige Politikerinnen und rückgratlose Beiwagerln wichtig machen? Ich bin enttäuscht über die Verantwortungslosigkeit der europäischen Politikerinnen und insbesondere von Lunacek. Voggenhuber hat es sich nicht verdient, durch sowas ersetzt zu werden.
eine unsere weiblichen "führungskräfte" -sie führt eine abteilung aus 100% frauen mit der höchsten fluktuation und geringsten produktivität konzernweit ("corporate communcations") und laut aussagen der mitarbeiterinnen ein einziges schlachtfeld- wird für viel geld der firma auf diese rolle vorbereitet. wenn frauen wie die in derartige positionen ge-quotet werden ist feuer am dach, da: ohne erfahrung im business (kein universitätsabschluss in irgendwas), keine fachkompetenz (BWL, technik, jus...), keine erfahrung (im führen von mitarbeitern, aufbauen von geschäft, krisen, development). einfach lächerlich.....
Die kriegen nicht einmal den/die NachfolgerIn geregelt. Wie soll diese Schrott-EZB überhaupt noch funktionieren?
Dieser Chaotenclub namens Eurowährungsraum, kriegt es nicht mal hin eine fähige und kompetente Person in das Gremium zu stellen. Nun fangen die wieder über Frauenquoten an zu streiten, stattdessen das Geld der Bürger zu schützen und die Inflation einzudämmen.
Ihr Gender-Ränkelspiele auf dem Buckel des schuftenden Volkes. Und die sind weiblich und männlich ihr hirnlosen Geldakrobaten in Frankfurt!
Alle, ausnamslos alle hatten Recht und Verstand, die vor dieser Währung, diesem Währungsraum und dem vorherrschenden Club-Med gewarnt hatten! Wir versinken im Schuldenmeer des Euros, mit Frau oder auch ohne. So what! Pure Idiotie!
Den Verhinderern geht es nicht um die Zukunft Europas sondern darum eine Frau in eine Position zu hieven, und wenns der EU das Genick brechen sollte.
Der Schrotthaufen mag zwar die EZB sein, aber der Reparaturverhinderer sind die EU-Parlamentsfraktionen, welche den Nachfolger mit der besten Qualifikation blockieren, weil er das falsche Geschlecht hat.
"Gefragt war ein Kandidat mit langer geldpolitischer Erfahrung, aus einem Land mit Hartwährungstradition wie Österreich oder Finnland, möglichst aktive Notenbankerin. So brutal es klingt: Da war die Auswahl nicht sehr groß. Leider."
Was ist daran bitte brutal? Wo ist das Problem, dass Frauen in bestimmten Bereichen unter-, in anderen wieder überrepräsentiert sind? Nur FeministInnen und Menschen, die die Gleichheit aller Menschen am liebsten diktatorisch durchsetzen möchten, finden es brutal, dass Frauen in bestimmten Bereichen nicht die gleiche Qualifikation haben wie Männer. FreministInnen haben es geschafft, alles, was als typisch weiblich gilt oder ist, absolut zu entwerten. Danke FeministInnen!
Das Gehalt von mir und meinen Kollegen wird durch staatliche Forschungsförderungen bezahlt. Aus diesem Grund muss seit fast drei Monaten allen Bewerbern für die zu besetzende Stelle abgesagt werden. Man hat uns zwar inoffiziell, aber dennoch eindeutig zu verstehen gegeben, dass man sich für diese Stelle eine Frau wünscht und unser Budget gekürzt wird wenn wir diesem Wunsch nicht entsprechen. Leider haben sich bis jetzt nur Männer beworben.
Früher durfte man bei uns anfangen wenn man ein sehr guter Informatiker war, mittlerweile reicht es aus ein passabler Informatiker ohne Penis zu sein.
Andere Fakultät, gleiches Schicksal. Männliche Lebensläufe werden schlicht ignoriert. Man nimmt Verzögerungen in Kauf und ermuntert jede Frau, sich doch zu bewerben. Die oft recht verdutzt dreinschauen, warum sie jetzt für eine Stelle in Frage kommen, für die sie sich selbst gar nicht für qualifiziert halten. Dass die Mittelmäßigkeit die Richtlinie ist, daran habe ich mich gewöhnt. Dass die Richtlinie so tief sinken konnte, enttäuscht mich dennoch. Es geht darum, Voraussetzungen gerade noch zu erfüllen - von wegen "excellence".
"Ein Streit um das Geschlecht blockiert derzeit auch die Bestellung von Yves Mersch als Direktor der Europäischen Zentralbank (EZB). Das EU-Parlament wünscht sich eine Frau als Kandidatin."
Das ist doch ein klarer Fall von Diskriminierung. Er erfüllt alle Voraussetzungen für den Posten, aber weil er ein Mann ist wird er nicht eingestellt.
"positive" diskriminierung ist doch bitte ein erklärtes ziel der europäischen union und in art 157 aeuv (ex-artikel 141 egv) sogar ausdrücklich normiert.
dieser ganze frauenbevorzugungsgendermist ist allgegenwärtig. wurscht, ob das im ergebnis schadet - hauptsache die quote passt.
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