4.800 Euro Strafe für japanische Lehrer wegen heimlichen Rauchens

Lehrer in Osaka haben gegen das Zigarettenverbot an Schulen verstoßen

Tokio - Eine heimliche Zigarette zwischen den Unterrichtsstunden wird für fünf Lehrer in der japanischen Metropole Osaka teuer: Weil sie sich zum Rauchen vom Schulhof geschlichen hatten, verhängte die Bildungsbehörde ein Bußgeld von jeweils 500.000 Yen (umgerechnet rund 4.800 Euro), wie Behördenvertreter am Dienstag mitteilten. In der Präfektur gilt seit 2008 ein absolutes Rauchverbot an allen Schulen.

Rauchen in Bars und Restaurants erlaubt

In Japans Bars und Restaurants dagegen ist Rauchen weiterhin erlaubt, während es auf der Straße, an Bahnhöfen und Bushaltestellen untersagt ist. Anders als in vielen Industrieländern sind die Warnungen vor den gesundheitlichen Schäden des Tabakkonsums etwa auf Zigarettenschachteln in Japan weniger auffällig, wo vergleichsweise viele Menschen rauchen. (APA, 23.10.2012)

  • Ein Nichtraucherschild in Tokio.
    foto: dapd/shizuo kambayashi

    Ein Nichtraucherschild in Tokio.

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