Österreicher wollen, dass drin ist, was draufsteht

23. Oktober 2012, 14:21
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Den Konsumenten ist regionale Herkunft der Lebensmittel wichtig, dann sollte noch Information und Produkt übereinstimmen

Wien - Geht es nach einer Studie von Oekonsult sind die Österreicher, was den Verzehr von Lebensmitteln betrifft, Patrioten. "Was uns schmeckt, was wir gerne kaufen, was wir mit Genuss gerne essen, ist keineswegs beliebig. Auch die regionale Herkunft unserer Lebensmittel steht im Vertrauensindex ganz weit oben. Regionale Lebensmittel sind von hohem emotionalem Stellenwert, sie sind ein wesentlicher Faktor unseres Lebensgefühls." Oekonsult-Chef Joshi Schillhab fasst solcherart die Ergebnisse einer österreichweiten repräsentativen persönlichen Befragung unter 1.213 Personen zusammen.

Der Schluss, den Schillhab ebenfalls aus dieser Studie zieht ist "die eindeutige Forderung nach klarer Kennzeichnung. Dies betrifft sowohl die Herkunft als auch den Inhalt von Lebensmitteln. Für die Konsumenten ist klar: Das, was drin ist und das, was draufsteht sowie das, was kommuniziert wird, muss völlig übereinstimmen."

84 Prozent der Befragten der genannten Studie sagten, sie würden eine "regionale österreichische Herkunft der angebotenen Waren" beim Lebensmitteleinkauf besonders ansprechend finden. 39 Prozent betonten dies mit größtem Nachdruck. Nur zwei Prozent zeigten sich durch österreichische regionale Herkunftsnachweise bei Lebensmitteln "nicht im Geringsten beeindruckt". (red, derStandard.at, 23.10.2012)

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