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Sony sieht sich erneut mit Hackern konfrontiert. Eine Gruppe Tüftlern namens "The Three Tuskateers" hat nicht nur eine eigene Firmware (Custom Firmware) für die PlayStation 3 herausgegeben, sondern auch die Decodierungsschlüssel LV0 Keys, die die Basis für das Verschlüsselungssystem der Konsole stellen. Eurogamer zufolge könnte das System damit ein für alle Mal zur Nutzung von nicht autorisierter Software geöffnet worden sein.
Sony hat den Hack bislang noch nicht kommentiert oder bestätigt.
Universalschlüssel
Zwar könne Sony dem Hack mit neuerlichen Systemupdates entgegenwirken, durch das Bekanntwerden der LV0 Keys sei es aber ein leichtes, jede neue Firmware zu entschlüsseln und so zu verändern, dass sie zur Nutzung beliebiger Software und schließlich auch illegal verbreiteter Spiele eingesetzt werden kann.
Die "The Three Tuskateers" haben vor geraumer Zeit den Decodierungsschlüssel freigelegt und ihn dann für sich behalten. Zur Veröffentlichung gezwungen sahen sich die Hacker allerdings, als eine chinesische Gruppe namens "BlueDiskCFW" die Daten in die Finger bekam und ankündigte, künftig Custom Firmware-Updates gegen Bezahlung anbieten zu werden. Um zu verhindern, dass jemand anderer von der Arbeit der Tuskateers profitiert, gaben sie die LV0 Keys heraus und schickten innerhalb von 24 Stunden ein Custom Firmware-Update nach.
Katz und Maus
Vor zwei Jahren hieß es zum ersten Mal, dass die PlayStation 3 gehackt sei. Mit Hilfe einer Custom Firmware und einem USB-Dongle-Crack ließen sich kopierte Games direkt von der Festplatte abspielen. Bereits mit dem nächsten Systemupdate 3.60 gelang es Sony allerdings, das Problem einzugrenzen. Wollte man den Crack anwenden, sperrte man sein System automatisch auf neuere Softwareversionen und Systemupdates. Damit wurde der Hack für die Mehrheit der Anwender nicht besonders praktikabel. Für den Urheber des damaligen PSJailbreak hatte der Geschichte ein juristisches Nachspiel, Sony geriet durch seine Klage wiederum ins Visier von Online-Aktivisten. (zw, derStandard.at, 23.10.2012)
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Sony's random number generator method on the ps3:
int getRandomNumber() { return 4; }
Als failoverFlow das damals auf der 27c3 präsentiert haben habe ich mich wirklich fast angemacht!
Das ist glaube ich ein Video zur Präsentation gibts noch auf youtube aber die große chinesische firewall ist derzeit echt nicht leicht zu umgehen :-)
Etwaige Sicherheitslücken wurden ja bereits mit neueren Hardware-Revisionen geschlossen, die Slim-Variante kommt beispielsweise mit einer lv0.2 aus, die eben noch nicht ermittelt wurde.
Weil die static lv0s... statisch sind, ergibt sich daraus aber zumindest für die alten Revisionen tatsächlich so etwas wie Narrenfreiheit, custom firmwares sind somit nach 3.55 wieder möglich und grundsätzlich kann jede neue Version wieder signiert und PSN-Zugang ermöglicht werden.
So habe ich das jetzt ohne PS3-Vorkenntnisse und nach ner halben Stunde Google verstanden. Korrekturen?
Der Rootkey ist bzw. war auch statisch.
Aber im Prinzip hast du Recht. So lange Sony nichts dagegen unternimmt, wäre das ganze möglich.
PSN-Zugang muss man halt vorsichtig sein da keiner weiß, was Sony alles übermittelt bekommt und somit auch eventuell CFWs erkennen und den Zugang sperren kann.
Die PS3 wäre weiterhin ungehackt wenn Sony nicht die Installation von Yellow Dog Linux verunmöglicht hätte. Kein "Raub"spielekopierer hat das technische Rüstzeug, die Verschlüsselung zu umgehen - erst als Sony die dumme Entscheidung traf, YDL-Nutzer auszusperren (und gleichzeitig zu verhindern, dass die PS3 für HPC verwendet werden konnte), wurden die nötigen Energien und Ehrgeize geweckt, die PS3-Verschlüsselung zu hacken.
Sind wir per Du?...
Mein Gott, wofür kann man schon seine Hand ins Feuer legen.... natürlich bin ich kein Reisender durch Paralleluniversen, in denen Sony den OtherOS-Support nicht herausgenommen hat. Allerdings ist/war es kein großes Geheimnis, dass Firmware 3.21 den Ehrgeiz erst anstachelte, und sicher auch kein Zufall, dass 5 Monate nach 3.21 der erste Jailbreak auftauchte. Ein paar Monate ist "in der Szene" eine übliche Zeit, um ein neues System zu hacken:
PS Vita: 7 Monate
Xbox 360: 4 Monate
PSP: 9 Monate
Xbox: "Within a few months of its release"
Spricht etwas gg. das Du-Wort? :)
Brauchst auch nicht durch Paralleluniversen zu reisen.
Aber was war denn dann, deiner Meinung nach, der Anreiz für das Cracken/Hacken - je nach Sichtweise - anderer Konsolen? Keine wurde je mit Linux-Support verkauft...
Nicht falsch verstehen: war nie YDL-User, war für mich auch keine Option, nur war der Ärger mehr als verständlich.
- "Normalerweise" werden Konsolen vier bis zwölf Monate nach Erscheinen gehackt (= man kann eigene Software drauf zum Laufen bekommen).
- Bei der PS3 gab es über drei Jahre lang(!) keinen solchen Hack.
- Meine Schlussfolgerung ist, dass dies auch daran lag, dass wenig Interesse an einem solchen Hack bestand, da man mittels YDL sowieso jede beliebige eigene Software (keine kopierten Spiele!) drauf laufen lassen konnte.
- Wie man nach dem YDL-Debakel sehen konnte, war auch die PS3 nicht unhackbar, sondern sogar in relativ kurzer Zeit (8 Monate) gehackt. Es wird also wahrscheinlich weniger daran gelegen haben, dass das System so schwer zu knacken war, sondern am mangelnden Interesse qualifizierter Hacker.
Sie haben Recht, den Exploit gab es schon vor 3.21. Insofern wäre die PS3 nicht - wie von mir ursprünglich behauptet - "ungehackt"; wie sehr sich Sony jedoch gestreisanded hat mit ihren Aktionen, die auf den Hack folgten, ist glaube ich trotzdem kaum zu übersehen... insofern hat meine ursprüngliche Aussage, dass Sony dumm reagiert und alles nur noch schlimmer gemacht hat, vielleicht doch nicht so weit hergeholt...
Nachdem die Konsole mit dem Exploit offen war, wäre es mMn nur mehr eine Frage der Zeit gewesen bis dann andere diesen Exploit fürs abspielen von Kopien weiterentwickelt hätten.
Das Problem das Sony hier mit Linux hatte war, dass sie keinen Einfluss auf Sicherheitslücken im Linux OS hatten da das OS ja von dritten zur Verfügung gestellt wird.
Im Prinzip konnte hier Sony nicht "gewinnen".
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