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Felix Baumgartner lässt sich aus knapp 40 Kilometer Höhe fallen, zu seinem Ruhme und dem einer Dose. Er spricht die schon legendären Worte "I'm going home now" und landet in der Gstetten von New Mexiko. Zum Glück steht da auch ein Hubschrauber, sonst müsste er noch glatt 40 Kilometer zu Fuß gehen und das wäre uncool. Beim Sprung durchbricht Baumgartner angeblich die Schallmauer, was aber keiner hören kann, auch er nicht. Jedenfalls ist er sauschnell, noch schneller als sein Markenkollege Sebastian Vettel und das nur mit Hilfe der Schwerkraft, also voll öko, zu hundert Prozent natürliche Energie, wie man da hierzulande sagt.
Im Internet wird diskutiert, ob Baumgartners Aktion diskussionswürdig sei. Hunderte standard.at- User verzweifeln an der Frage, ob sie ihre Meinung zuerst zum Sprung oder zum neuen Tatort kundgeben sollen. Bundespräsident Heinz Fischer wartet nicht ab sondern gratuliert Baumgartner gleich einmal mit den Worten: "Österreich ist stolz auf Sie!"
Dominik Heinzl fällt nach der ORF Show "Die große Chance" auch zu Boden, aber erst nachdem ihm Sido einen Schlag verpasst hat. Im Internet wird diskutiert, ob Heinzl den Treffer gefaked hat und das ganze nicht sowieso eine Publicity-Aktion wäre. Jedenfalls ist man sich ziemlich einig, dass ein Ungustl wie Heinzl sowieso eine in die Pappen verdient hätte. Ob diese Form der Selbstjustiz nur Fernsehjuroren offensteht, bleibt ungeklärt.
ORF-Direktorin Kathrin Zechner entlässt Sido, da Gewalt "indiskutabel" sei. Der A-Team-Film wird trotzdem am Sonntag um 20.15 Uhr ausgestrahlt. FPÖ-Generalsekräter Vilimsky fordert per Presseaussendung eine Untersuchung im ORF, allerdings nicht wegen Sidos Attacke sondern weil dieser Backstage Marihuana konsumiert hätte. Karina Sarkissova soll das gepetzt haben. Peter Rapp, der in über 600 Ausgaben der Brieflosshow noch nie jemanden verprügelt hat, versucht zu beruhigen. Heinz Fischer schweigt, ist aber vermutlich nicht stolz.
Niki Lauda, Markus Rogan und Frank Stronach verkünden in den Seitenblicken die Bildung eines Triumvirats mit den Worten: "Wir stehen für Erfolg in diesem Land!". Michael Jeannée entkorkt jubelnd eine Weinflasche, bis er merkt, dass er nicht dabei ist. Dann öffnet er noch eine Flasche. Peter Filzmaier erklärt in der "ZiB 2", dass die Bildung eines Triumvirats realpolitisch keine Auswirkung haben dürfte, es sei denn, man lasse es zu. Armin Wolf versucht das viertelstündige Filzmaier Interview für Twitter zusammen zu fassen und hat am Ende noch hundert Zeichen übrig.
Werner Faymann lässt sich mit Lauda, Rogan und Stronach fotografieren und sagt: "Es heißt ja Triumvierat!" Stronach muss auch Jahrzehnte nach seiner Namensänderung immer noch regelmäßig die neue Unterschrift üben und tut dies auf ein paar Schecks. Kurz darauf passiert das Triumviratsgesetz den Nationalrat. Wolfgang Ambros schreibt eine neue Hymne und reimt "Österreich" auf "erfolgreich". Der Verfassungsgerichtshof kündigt an, das Triumviratsgesetz bis Ende 2015 prüfen zu wollen. Heinz Fischer wartet auf die Neujahrsansprache.
Am 21.12. geht die Welt unter. Außerirdische haben Felix Baumgartners Sprung auf Youtube gesehen und führen in der Befürchtung zukünftiger Selbstmordattentate menschlicher Astronauten einen Präventivschlag durch. Armin Wolf bedauert den Verlust einiger Twitter-Follower. Österreich geht nicht unter sondern wird von den Außerirdischen in ein interstellares Kuriositätenkabinett entrückt. Sarkissova tanzt mit Jeanée Walzer. Aliens stehen johlend vor dem Terrarium und werfen Münzen hinein. Maria Fekter kündigt mit den Mehreinnahmen Entlastungen für den Mittelstand an, wird aber von Stronach zurückgepfiffen. Stattdessen erfüllt sich dieser den lang gehegten Traum von der Weltkugel in Ebreichsdorf. Um die Kugel zieht Niki Lauda in verschiedensten Fahrzeugen, vom Dreirad bis zum Jumbo Jet, seine Kreise und analysiert sich danach selbst. Drinnen schwimmt Markus Rogan gegen überaus intelligente Aliens um die Wette und gewinnt jedesmal. Allabendlich verleiht ihm Heinz Fischer eine Goldmedaille. Er ist stolz, sehr stolz. (Gregor Fröhlich, Leserkommentar, derStandard.at, 24.10.2012)
Gregor Fröhlich (29) ist Spielleiter im Jugendtheater in Wien und Baden. Daneben schreibt, erzählt und singt er unter dem Namen Gregor Fröhlich und die Krisenstimmung.
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Sido wird zu "Schlag den Raab" eingeladen, nachdem er im ORF mit Heinzl geübt hatte und gewinnt als Erster die komplette Show.
Baumgartner wiederholt den Sprung mit einem Bungie-Seil, die größte Herausforderung war der riesige Rucksack mit Verpflegung da er mehere Tage auf- und ab- pendelt.
Feymann ist immer noch Kanzler im Bunde und keiner merkt es.
22.12.2012 - baumgartner wagt den sprung von einmen melkschemel -millionenpublikum entsetzt fallschirm öffnet sich nicht.
heinzl wird von aliens entführt.
heinzl wieder da - berichtet von untersuchungen mir sonden ...
red bull offizieler sponsor des vatikans.
ban ki moon : heinzl mutigster mann der welt.
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