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Erdäpfelpuffer - mit Gurkenrahram und Räucherlachs ein Wundersnack
Seit Karl Wlaschek junior sein extravagantes Orlando di Castello auf der Freyung an den Telekom-Geschäftsmann Zeljko Drmic verkaufte, hat sich das für Pâtisserie wie Getränkeangebot gerühmte Lokal grundlegend gewandelt - der Umbau des Interieurs soll im Dezember folgen. Was es unverändert gibt, sind die aufwändig komponierten Sodas (Gurke!), die wunderbar exzentrische Bierauswahl (Belgisches Leffe vom Fass!), allerhand Säfte, Smoothies und Lassis und den sortenreinen Galapagos-Kaffee - neu ist, dass mit Barista Kumbarahally Shivanmar Girish aus Bangalore ein wahrer Meister seines Fachs engagiert wurde.
Neu sind auch die zurückhaltend kalkulierten Mittagsmenüs (€ 8,80-9,90), etwa Goldbrasse mit Mandelbutter oder kraftvoll abgeschmeckter Fischcurry, inklusive guter Suppen und Salat zur Vorspeise. Weil Meisterpâtissier Pierre Reboul nunmehr in den Diensten von Großbäcker Ströck steht, sind die einzigartigen Croissants und Viennoiseries nicht mehr ganz so einzigartig - die fein ziselierten Kuchenkreationen hingegen können noch immer viel. Clubsandwich und Brioche-Burger gibt es wie je, der erfreulichste Neuzugang sind aber wohl die knusprigen Erdäpfelpuffer mit Gurkenrahm und Räucherlachs: So einfach können Wunder-Snacks sein! (Severin Corti, DER STANDARD, 20./21. 10. 2012)
Orlando di Castello, Freyung 1, 1010 Wien, Tel.: 01/533 76 29,
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Also: im Sommer dort gewesen, wollten was trinken und eine Kleinigkeit essen. Karte kommt. Wir suchen aus, fragen, ob es das eh gibt (weil es gibt ja Sonntags- und sonstige Karten); Antwort: Ja sicher, sonst wäre es ja nicht auf der Karte. Nach 20 Minuten immer noch kein Essen (ein Kaltgericht). Nachfrage. Antwort: Das gibt es heute nicht. Frage: was gibt es denn? Antwort: Alles, was auf der Karte steht(!!!). Also neuer Versuch mit neuer Karte. Zur Bestellung kommt es nicht mehr, da wir von den drei Serviceleuten vollkommen ignoriert werden (bei insgesamt rund 10 Gästen im Lokal)... Das war's - und zwar für sehr lange Zeit.
seit ich weiss, dass dieser Schriftsteller-Kolumnen-Schreiber vom freizeit-Kurier dort immer herumlungert, trau ich mich nicht mehr hin.
ich hab Angst dass mir im Rausch ein Sido rausrutscht und ich dem Piefke eine aufleg für seinen bezahlten Schwachsinn, den er Samstag für Samstag anstatt dem Barolo, RIP, von sich gibt.
aber ansonsten: Thumps up for Anzengruber, das Leffe und den Sliwo dort und die Chefität!
mein gott, es gibt doch noch mehr die so denken wie ich. diese feiste sonnenbrillengrinsende gesicht, das einen da anoedet. glaubt der eigentlich wirklich, dass sein gesuelze irgendwie interessant ist? nach drei mal - das dritte mal schon mit muehe, musste mich zwingen fertig zu lesen - blaettere ich nach polly und guido schnell weiter, um den typ nicht mehr sehen zu muessen.
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