Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Wien - Österreich wird eine nationale Gedenkstätte für die vom NS-Regime hingerichteten Widerstandskämpfer und die Opfer politischer Verfolgung errichten. Die Gedenkstätte soll am Wiener Zentralfriedhof entstehen, kündigte Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) am Dienstag an.
Geplant ist die Gedenkstätte im Bereich der "Gruppe 40" des Zentralfriedhofs, wo die Opfer der politischen Justiz des NS-Regimes begraben sind. Im Wiener Landesgericht wurden während der NS-Zeit hunderte Todesurteile vollstreckt. Die Leichen wurden entweder zuerst ans Anatomische Institut der Uni Wien gebracht oder sofort am Wiener Zentralfriedhof in der "Gruppe 40" begraben.
Begraben sind dort nach Angaben des Bundeskanzleramts auch die am Schießplatz Kagran hingerichteten Opfer der NS-Militärjustiz, die Opfer des SS-Massakers in Hadersdorf am Kamp und die Opfer aus dem KZ Hinterbrühl. An diese Personen sollen nun entsprechende Hinweis- und Informationstafeln sowie eine Publikation erinnern. (APA, 23.10.2012)
Komitee-Vorsitzender Mernyi vor mehr als 10.000 Teilnehmern: "Wahrscheinlich extremster Fall von zivilem Mut"
Antisemiten, illegale Nazis, Waffen-SS: Kulturstadtrat Mailath-Pokorny lässt Wiener Straßennamen prüfen - Rathkolb will Ergebnis Anfang Juni vorlegen
Historiker warnt vor Straßenbenennung nach Personen
SS-Mann Brunner wird indes weiter gesucht
Noch immer belastete Straßenbezeichnungen in Österreichs Städten
8. Mai: Heldenplatz für alle offen, Protest an Grazer Uni
"Kleine Zeitung": Verteidigungsminister Klug initiiert ganztägige Mahnwache am Heldenplatz
Der Salzburger Ort Bramberg gedenkt seines von den Nazis verfolgten Pfarrers und benennt einen Platz um
Die geplanten 220.000 Euro reichten "hinten und vorn" nicht, sagt Grünen-Obfrau Glawischnig
Mehr als jeder Zweite räumt der NSDAP in Österreich Chancen in freien Wahlen ein - 61 Prozent sehen ausreichende Aufarbeitung
Historiker Peter Pirker: "Man versucht, das Denkmal möglichst klein zu halten"
Leichterer Zugang zur Staatsbürgerschaft für die Nachkommen von NS-Vertriebenen
KÖR-Jury will noch vor Weihnachten erste Namen vorschlagen
Bundespräsident legte erstmals Kranz am Mahnmal für österreichische jüdische Opfer der Shoa nieder
Kulturstadtrat hat sich festgelegt: "Ein würdiger Ort" - Personenkomitee zufrieden
Herzog sieht Weltkriegsteilnehmer "nachträglich ins Eck gestellt" - Personenkomitee "sehr erfreut"
Staatsspitze macht Bogen um den "toten Soldaten" - Der Bildhauer war NSDAP-Mitglied, unter seiner Statue lagen Geheimbotschaften
Der Streit über den Standort für das Deserteursdenkmal geht weiter. Die Stadt zieht die Suche in die Länge, klagt Richard Wadani
Streitfall Deserteursdenkmal: Tempo und Standort sind umstritten
Wichtig wäre nun, dass der Schwung, den Klug mit seiner Entscheidung zum 8. Mai in das Thema gebracht hat, auch an anderen Stellen ankommt - Von Petra Stuiber
Für österreichische Verhältnisse ist schon die Standort-Festlegung ein historischer Erfolg - Von Peter Mayr
Symbolischer Auftakt zur Umgestaltung der Krypta am Burgtor zur "würdigen Gedenkstätte"
In der Debatte um den Umgang mit Gedenkorten für Gefallene zeichnet sich ein neues Selbstverständnis ab. Eine Schließung der Krypta im Burgtor wäre der Diskussion aber eher ab- als zuträglich - von Heidemarie Uhl
alle diese Mahnmale, die eh nur die SPÖ und die Grünen interessieren, ganz einfach auf einem Abschnitt auf der Donauinsel aufzubauen?
Da wären sie zentral wartbar und an diversen Feiertagen könnten die ZK Mitglieder und diverse selbsternannte Betroffene wie bei einer Prozession von Denk- zu Mahnmal wandern und sich gut fühlen.
Der Abschnitt zwischen Floridsdorfer und Nord Brücke würde sich schon wegen des Parkplatzes und der öffentlichen Anbindung anbieten.
Da kann man dann auch gleich die Denkmäler für diverse Mas senmörder wie den Che Guevara und den Stalin dorthin transferieren.
Das Zielpublikum ist sowieso das selbe.
aber ich sehe da dennoch kein Problem.
Alle diese Denkmäler sind ja nur Ausdruck einer Form der Selbstdarstellung der Auftraggeber.
Diese Denkmäler sind in jeder Hinsicht verzichtbar und dienen nur den Auftraggebern um sich als die "besseren Menschen" gegenüber ihren ideologischen Feindbildern zu geben.
Und, um ein Argument der Linken zu bemühen, man kann ja jedes Denkmal auch mit einem erklärenden Hinweistext versehen.
Widerstandslämpfer auf den Zentralfriedhof und Deserteure auf den Heldenplatz?
Eine Österreichische Lösung! Am Zentralfriedhof werden viele junge Menschen die Möglichkeit haben über jene zu lernen, die ihr Leben dem Kampf gegen die Diktatur opferten!
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.