Linzer Forscher schloss Lücke bei Google Wallet

23. Oktober 2012, 11:42
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Google nahm ihn dafür in die "Hall of Fame" auf

Der Linzer Michael Roland hat eine Sicherheitslücke beim Bezahlen per Handy entdeckt und an der Lösung des Problems mitgewirkt. Google hat ihn dafür mit einer Aufnahme in die "Hall of Fame" belohnt. Das teilte die Fachhochschule (FH) Oberösterreich, in deren Near Field Communication (NFC) Research Lab der 28-Jährige in Hagenberg forscht, am Dienstag mit.

Google Wallet

Zahlungen durch kontaktlose Datenübertragung über kurze Strecken per NFC sind auf dem Vormarsch. Die App "Google Wallet" macht mit NFC-Chips ausgestattete Smartphones zur digitalen Geldbörse. Die Handy-Besitzer können mit virtuellen Versionen ihrer Kredit-, Kunden- und Geschenkkarten schnell bezahlen, indem sie ihr Handy kurz vor ein entsprechendes Terminal im Geschäft halten.

Mit fremden Kreditkarten zahlen

Doch Michael Roland zeigte eine Schwachstelle auf. Der Absolvent des Bachelorstudiums "Hardware-Software-Design" und des weiterführenden Masters "Embedded Systems" an der FH Oberösterreich befasst sich derzeit im Rahmen seiner Doktorarbeit mit Sicherheitsrisiken bei NFC-Handys. Er entwickelte ein Gerät, mit dem er sich in den Zahlungsvorgang einhacken konnte. Damit kann ein Angreifer unerlaubt mit fremden Kreditkarten bezahlen. Das hat der Forscher natürlich nicht gemacht, sondern die Sicherheitslücke an Google gemeldet.

Updates veröffentlicht

Der IT-Riese hat daraufhin die Lücke sofort geschlossen und entsprechende Updates veröffentlicht. Der oö. Forscher, der daran maßgeblich beteiligt war, wurde von Google mit der Aufnahme in die "Hall of Fame" für Sicherheit belohnt. Für ihn ist das "eine große Ehre" und eine Bestätigung für den Erfolg seiner Arbeit, die fast eineinhalb Jahre in Anspruch genommen hat. (APA, 23.10.2012)

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    Lücke in Google Wallet geschlossen

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