Unruhen in Westburma flammen wieder auf

23. Oktober 2012, 12:07

Hunderte Häuser angezündet, zumindest drei Todesopfer bei Gewalt zwischen Buddhisten und Muslimen

Rangun - Bei neuen Unruhen sind im Westen Burmas mindestens drei Menschen getötet worden. Wie Hla Thein, der Oberste Richter des Bundesstaates Rakhine, am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP sagte, wurden bei Zusammenstößen in der Ortschaft Pandeinkone am Vortag ein Buddhist und zwei muslimische Frauen getötet. 

Hunderte Häuser seien in Rakhine angezündet worden. Auch in der Nacht gingen die Ausschreitungen trotz einer umgehend verhängten Ausgangssperre weiter. Allein in der Stadt Mrank U seien 50 Häuser angezündet worden, so Hla Thein. Angaben über Verletzte gibt es bisher nicht.

90 Tote bei Unruhen

Bei Zusammenstößen zwischen Buddhisten und Muslimen wurden seit Juni mindestens 90 Menschen getötet. Zehntausende Menschen flohen. Anlass war damals, dass drei Muslime eine Buddhistin vergewaltigt haben sollen, worauf aufgebrachte Burmesen zehn Rohingya töteten.

Die Bevölkerung in Burma ist zu 89 Prozent buddhistisch, doch gibt es rund vier Prozent Muslime, davon schätzungsweise 750.000 Rohingya. Diese besitzen nicht die burmesische Staatsangehörigkeit und sind in ihren Rechten stark eingeschränkt. Die UNO sieht die Rohingya als eine der am stärksten verfolgten Minderheiten der Welt. 

Angesichts der Lage der Rohingya will die burmesische Regierung jetzt offenbar Auslandhilfen akzeptieren: "Wir brauchen humanitäre Hilfe" sagte Präsident Thein Sein am Montag bei der ersten Pressekonferenz im Inland seit seinem Amtsantritt vor 18 Monaten, "wenn wir die Hilfsangebote ablehnen, wird uns die Internationale Gemeinschaft nicht akzeptieren". (red/APA, 23.10.2012)

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komisch ist das schon das immer Muslime in religiöse kriege verwickelt sind.

Ein Blick

auf das
http://www.sentimentalcalligraphy.in/wp-conten... ma-map.gif
und darauf
http://derstandard.at/135025880... noever-ein
lässt mich vermuten, dass da jemand China schwächen will ...

Die Rohingya sind keine autochthone Minderheit, es sind muslimische Zuwanderer.

stimmt. das ist die burmesische propaganda-version.

das ist falsch.
http://de.wikipedia.org/wiki/Rohingya
ich bin zwar islamophob, aber man sollte trotzdem bei der wahrheit bleiben.
die regierung in burma macht mit den moslems halt das, was in moslemischen staaten mit religioesen minderheiten passiert. und weil wir die regierung in burma nicht moegen ist das ein guter grund den naechsten menschenrechtelnden krieg vorzubereiten.

"Die UNO sieht die Rohingya als eine der am stärksten verfolgten Minderheiten der Welt"

Aber wenn's gegen Muslime geht, haben Sie kein Problem, gell?

Muslime halten sich nur an den ihnen gegebenen Gesetze

Aber mir ist nicht bekannt das mohamed auch etwas gegen buddhisten hatte ,waren warscheidlich keine christen oder juden zugegen .

Der 2. Satz ist unnötig...

Dann wird der nächste Rambo wohl auch "wieder" dort gedreht werden müssen.
Wobei ich Stalone auch gerne in Libyen sehen würde wie er Gaddafi vor den Nato Boys und der jetzigen AlKaida Regierung schützt.
Rambo im Irak gabs auch nie aber dafür hat Kloney Saddams Gold in Three Kings geklaut - Massenvernichtungswaffen (der eigentliche Grund für den US Angriffskrieg) wurden aber auch nicht gefunden.

der letzte rambo wurde in thailand an der grenze zu

myanmar gedreht und die herausragensten leistungen des stallone waren das er die myanmar soldaten die von der anderen seite des flussufers zuschauten aufs uebelste beschimpfte obwohl die nur zuschauten und sonst nichts taten. der clown dachte wohl die verstehn ihn eh' nicht, taten die aber schon denn die lernen englisch schon in der schule im gegensatz zum nachbarn. als es denen dann zu bunt wurde schrien die rueber wenn er nicht aufhoehrt sie wegen nichts zu beleidigen wird geschossen, dann war a ruh' der stallone ist eh' ein feigling hat nur die grosse "goschn" im kino und sonst verkriecht er sich. zugeschaut von einen der dies dann in der bangkok post berichtete, nicht ich.

Naja typisch..

..da fehlen halt wieder die CHRÜSTLICHEN MÜSIONARE, die ihnen zeigen, wia´s langgeht.

hier gehts ueberhaupt nicht um die religion an sich

die spielt nur zufaellig rein. der hintergrund ist das da illegale bangladeshi immigranten sind (muslims) die versuchen die einheimischen zu verdraengen (wie die's auch in indien versucht haben). man kann in viele gegenden kommen und moscheen sehen auch jede menge muslims die man meist schon an der kleidung erkennt. die sind in ganzen land zu finden, im westen ist eher eine kleinere menge. es hat noch nie ernsthafte schwierigkeiten zwischen diesen beiden gruppen gegeben. das problem existiert nur mit dieser kleinen gruppe an der grenze zu bangladesh wo die unruhe schueren. die haben auch viel hilfe aus pakistan und den pakistanischen terror kennt man ja.

this is bullsh*t.

ich frage mich

was für unglaubliche idioten in diesem forum unterwegs sind, die für so einen offensichtlich gut informierten und gut geschriebenen kommentar rot geben.
einfach arm irgendwie..

sie haben, ehe sie sich obige frage stellten, den kommentar, den sie mit so viel leidenschaft verteidigen, auch gelesen, oder?

he sie unglaeubiger

hier ist mehr, einschliesslich fotos, folgen sie auch den links und dann wissen sie mehr, trust me.

ja schon, koennen sie gute sachargumente gegen diesen kommentar vorbringen? ich bin haeufig in indien unterwegs dort gibt es aehnliche probleme in den oestlichen bundesstaaten. die erzaehlungen kommen nicht von westlichen rassisten sondern von dort lebenden einheimischen hindus.

rajahmundry...

aber dort, scheints lebten die inder in eintracht mit den moslems

sie haben keine ahnung. da gibts stacheldrahtzaeune an der grenze. progrome gegen muslime aus bangla desh, gegenprogrome der muslime aus bangla desh. untergrundorganisationen die gegen die zentralregierung und die zuwanderer kaempfen. abgesehen davon leben sie wohl friedlich miteinander.

Ist das Durcheinanderwürfeln von Religionszugehörigkeit und Ethnizität in diesem Artikel auf das Unwissenheit des Verfassers zurückzuführen?

Viel Text und wenig Information! Hat die Religion in diesem Konflikt irgend eine Bedeutung? Geht es nicht v.a. um die verschiedenen Ethnien, die wegen ihrer unterschiedlichen Herkunft ein anders Aussehen, Traditionen und Gebräuche und eben auch eine ander Religion haben?

myanmar ist mehr oder weniger ein koloniales relikt und daher auch ein vielvölkerstaat mit allen möglichen ethnien. in myanmar gibt es größere flecken auf der landkarte wo hauptsächlich nicht sino-tibetische sprachen (wie zB birmanisch) sondern tai-kadai- oder austro-asiatische sprachen gesprochen werden. das zeugt schon von hoher ethnischer diversität, v.a. wenns in ganz europa (ohne malta) im vergleich nur 2 sprachfamilien (indo-europäisch und finno-urgisch) gibt.

die buddhistischen völker kommen dafür erstaunlich gut miteinander aus. auch mit den hauptsächlich christlichen karen gibts immer wieder zusammenstöße. deswegen würd ich annehmen, daß die religion dort schon eine größere rolle spielt.

religion

witzig find ich das wir alle an den selben Gott glauben, aber viele Religionen, man sehe *Liebe mit Gewalt * verwechseln.
Sollte Gott nicht liebe sein? also um was geht's , um Geld und Macht, also ist Glaube hier gar nicht angebracht, wurscht wie sie die alle nennen, christl., buddhistisch oder muslimisch. Waffen müssen verbraucht werden damit wieder neue gemacht werden können, damit man die wieder verkaufen kann , damit die wirtschaft blüht.

die Basken nicht vergessen ..

"Hat die Religion in diesem Konflikt irgend eine Bedeutung?"

.
egal - schuld sind sowieso die USA und der europäische (post)kolonialismus .....

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