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vergrößern 1330x887So soll das iPad Mini aussehen - zumindest wenn es nach diesem Entwurf von Gizmodo geht.
Wenn Apple am Dienstagabend (MESZ) sein iPad Mini vorstellt, ist alles etwas anders als sonst: Wo sich der Hard- und Softwarehersteller selbst sonst gerne als die Speerspitze der Innovation sieht, und mit iPhone und iPadden jeweiligen Gerätekategorien unleugbar zum entscheidenden Durchbruch verholfen hat, ist das iPad Mini nicht zuletzt eine Reaktion auf den Erfolg der Konkurrenz.
Vor allem die Android-Konkurrenz ist es, die in den letzten Monaten sehr erfolgreich eine Produktnische im Bereich der 7-Zoll-Tablets gefunden hat - und damit auch den langjährigen Apple-Chef Steve Jobs widerlegte. Dieser hatte sich nämlich öffentlich davon überzeugt gezeigt, dass solch ein Formfaktor "Dead on Arrival" ist, also keinerlei Chancen am Markt habe, da der Bildschirm einfach viel zu klein sei.
Dies bedeutet natürlich auch, dass es ein iPad Mini deutlich schwieriger haben wird als das "große" iPad bei seinem ersten Erscheinen. Immerhin tritt man hier nicht nur gegen - mittlerweile - in Hard- und Softwarehinsicht ausgereifte Konkurrenz an, Apple bewegt sich in einen Markt, in dem Google und Amazon die Preise massiv gedrückt haben. So bietet etwa der Online-Händler den Kindle Fire HD ab 199 US-Dollar an, dies mit einer Ausstattung von 16 GByte und einem Display mit einer Auflösung von 1.280 x 800 Pixel. Freilich kann Apple hierbei darauf verweisen, dass das Amazon-Gerät lediglich zum Konsum von Inhalten des Herstellers gedacht ist, und diversen Beschränkungen unterliegt. Dies gilt für Googles Nexus 7 hingegen nicht, hierbei handelt es sich um ein "vollständiges" und offenes Android-Tablet.
Gerade der Wettstreit mit dem Nexus 7 könnte insofern durchaus interessant werden: Ist doch mittlerweile durchgesickert, dass Google nur wenige Tage nach Apple ein kleines Hardware-Upgrade für sein Tablet durchführen will, dabei den internen Speicherplatz verdoppelt ohne den Preis zu erhöhen. So wird es schon bald eine 32-GByte-Ausführung um 249 US-Dollar geben. Ein Modell mit integriertem UMTS-Modem soll laut aktuellen Informationen ebenfalls vor der Tür stehen.
Interessant ist, dass die Bildschirmauflösung des iPad Mini - glaubt man den bisherigen "Leaks" - mit 1024x768 unter jener der Konkurrenz liegen wird, dies noch dazu bei einem leicht größeren Display von 7,85 Zoll. In Summe würde sich daraus eine Pixeldichte von "nur" 163 PPI (Pixel per Inch) ergeben. Zum Vergleich: Nexus 7 und Kindle Fire HD können jeweils mit 216 PPI aufwarten, ein Wert der vor allem für das Lesen von Texten am Bildschirm durchaus relevant ist. Es ist also davon auszugehen, dass sich Apple über andere Faktoren von der Konkurrenz abheben will, etwa bei Gewicht und Verarbeitung des iPad Mini. Auch das deutlich stärkere Angebot an Tablet-optimierten Apps unter iOS wird Apple bei seiner Präsentation zweifelsfrei prominent in den Vordergrund stellen.
Angesichts dessen, dass Nexus 7 und Co. zu absoluten Dumping-Preisen verkauft werden, darf man nicht zuletzt darauf gespannt wird, wieviel Apple für sein iPad Mini veranschlagen wird. Immerhin hat Apple bisher immer vermieden in einen Preiskampf mit der Konkurrenz zu treten, und sich darauf spezialisiert den Premium-Markt mit hohen Gewinnmargen abzugraben. Waren manche MarktbeobachterInnen bis vor kurzem davon ausgegangen, dass Apple nichts anderes übrig bleiben wird, als hier in die Preisregionen der Android-Konkurrenz vorzudringen, sprechen aktuelle "Leaks" eine andere Sprache: Laut 9to5Mac wird das iPad Mini, dass es in Ausführungen mit 8, 16 und 32 GByte geben soll, mindestens 329 US-Dollar kosten.
Die Android-Konkurrenz wäre natürlich trotzdem gut beraten ein iPad Mini nicht all zu sehr auf die leichte Schulter zu nehmen, immerhin ist dessen großer Bruder noch immer das mit Abstand am meisten verkaufte Tablet. Google scheint mit dem geplanten Update des Nexus 7 in dieser Hinsicht ganz gut aufgestellt zu sein. Mit einer Ausnahme: Bisher hatten Google und Hardwarepartner Asus recht augenscheinliche Probleme, der Nachfrage gerecht zu werden. Das Nexus 7 ist seit Wochen vielerorts ausverkauft, in Österreich etwas schon von Anfang an nur schwer zu erhalten. Solche Schwierigkeit sind beim iPad Mini wohl nicht zu erwarten - Apple hat im Umgang mit einer reißenden Abfrage mittlerweile ausreichend Erfahrung gesammelt. (red, derStandard.at, 23.10.2012)
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"Immerhin hat Apple bisher immer vermieden in einen Preiskampf mit der Konkurrenz zu treten, und sich darauf spezialisiert den Premium-Markt mit hohen Gewinnmargen abzugraben."
Das ist ein absoluter Quatsch. Bei den Pads war/ist Apple mit der Android-Konkurrenz durchaus vergleichbar. Und das ist sehr überraschend, in Anbetracht der Mondpreise, die Apple bei den Handys verlangt und auch bezahlt bekommt.
Der Hauptunterschied ist, dass am iPad die speziellen iPad-Apps laufen, die den großen Bildschirm ausnutzen.
Bei Android gibt es nur wenige spezielle Tablet-Apps und so laufen dort meist vergrößerte Phone-Apps. Bestenfalls werden die Bedienungselemente skaliert, aber das war's auch schon, mit der Anpassung.
Deshalb sind bei Android auch vor allem die 7-Zöller beliebt, weil dort die primitiv aufgeblasene Darstellung noch nicht so stört, wie auf 10 Zoll.
Wer sein Android-Tablet nur zum Medien-Abspielen und mit den eingebauten Anwendungen benutzt, für den sind die fehlenden Apps natürlich belanglos. Vor allem wissen die meisten ja gar nicht, was ihnen entgeht - und stricheln dann in ihrer Ignoranz reflexartig rot.
...also das Anpassen bzw. Entwickeln einer "Tablet-App" ist bei Android ziemlich einfach.
Die Services im Hintergrund muss man ja nicht ändern, man muss nur ein neues Layout per XML schreiben, und recht viel einfacher als bei Android gehts nun wirklich nicht :)
Das liegt daran dass Android schon seit Anfang an mit vielen verschiedenen Auflösung zurecht kommen musste, dementsprechend früh musst Google sicherstellen dass man relativ einfach ein neues UI basteln kann.
http://developer.android.com/training/... index.html
Es gibt keine speziellen Tablet-Apps weil man keine speziellen Tablet-Apps braucht! Du kannst bei ein und derselben App zwei komplett unterschiedliche UIs basteln, eine für Tablet und eine fürs Smartphone.
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