Cap kritisiert ÖVP-Wehrpflichtmodell

23. Oktober 2012, 16:07
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SPÖ-Klubobmann: "Fortschreibung des Problems" - Innerparteiliche Meinungsvielfalt wird "akzeptiert"

SPÖ-Klubobmann Josef Cap hat im Ö1-"Morgenjournal" am Dienstag das Wehrdienstmodell der Volkspartei kritisiert. Das Modell sieht eine Wehrpflicht mit drei Varianten vor: klassischer Militärdienst, Ausbildung zum Katastrophendienst und Zivildienst.

Durch das Modell werde die Anzahl der "Systemerhalter" noch steigen, kritisierte Cap: "Das ist die Fortschreibung des Problems. Das führt zu weniger Ausbildung, zu weniger Professionalität." Ein kürzerer Wehrdienst, wie von der ÖVP vorgeschlagen, würde laut Cap bedeuten, dass 3.000 Grundwehrdiener zusätzlich eingezogen werden müssten, um die aktuelle Zahl der "Systemerhalter"-Stellen zu besetzen.

Cap: "Meinungsvielfalt" in der SPÖ

Zur innerparteilichen Kritik von Landesparteichefs und Wehrsprecher Stefan Prähauser an der Abschaffung der Wehrpflicht sagte der SPÖ-Klubchef: "Da gibt es Meinungsvielfalt, und das wird selbstverständlich akzeptiert." (red, derStandard.at, 23.10.2012)

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