DNA soll Tod von mexikanischem Drogenboss beweisen

23. Oktober 2012, 07:44
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Öffentlichkeit zweifelt nach Leichen-Diebstahl an Identität Heriberto Lazcanos

Mexiko-Stadt - Mexikanische Ermittler haben den Leichnam eines nahen Verwandten des berüchtigten Drogenbosses Heriberto Lazcano exhumiert. Die Behörden wollen mit einem DNA-Vergleich der zweifelnden Öffentlichkeit beweisen, dass Soldaten Anfang des Monats tatsächlich den Führer des Drogenkartells Los Zetas erschossen haben. Kurz nach Lazcanos Tötung durch mexikanische Navy-Soldaten am 7. Oktober war dessen Leichnam von Unbekannten gestohlen worden.

Aus Behördenkreisen hieß es am Montag, der Leichnam des Verwandten sei auf einem Friedhof vor der Stadt Pachuca im Staat Hidalgo exhumiert worden. In der vergangenen Woche hatten die Behörden mitgeteilt, sie hätten einen Antrag gestellt, DNA-Proben aus den sterblichen Überresten der Eltern des Drogenbosses zu entnehmen.

Autopsie vorgenommen

Nach offizieller Darstellung wurde eine Autopsie an der später verschwundenen Leiche von Lazcano vorgenommen. Blut oder blutverschmierte Kleidung sollen aufgehoben worden sein. Mit diesen sollen die entnommenen DNA-Proben nun verglichen werden. (APA, 23.10.2012)

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