"Wiener Zeitung": FPÖ fragt nach "Schreibverbot"

Vecsei für Sonderprojekte engagiert, sagt Geschäftsführer Schiessl

Wien - Die FPÖ richtete an Kanzler Werner Faymann als Eigentümervertreter der republikseigenen "Wiener Zeitung" eine Anfrage zu einem "Misstand": Wurde dem als leitender Redakteur engagierten Paul Vecsei ein "Schreibverbot" erteilt? Chefredakteur Reinhard Göweil verneint und erklärt, Vecsei sei "nicht Bestandteil der Redaktion".

Geschäftsführer Karl Schiessl sagt, er habe Vecsei für Sonderprojekte wie das nun startende "Wien-Wiki" und eines in "Zusammenarbeit mit der Bundesregierung" engagiert. "Sollte der Chefredakteur aber einen erfahrenen Redakteur wie Vecsei für die Zeitung brauchen, würde ich mich nicht verschließen". (fid, DER STANDARD, 23.10.2012)

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