"Wiener Zeitung": FPÖ fragt nach "Schreibverbot"

22. Oktober 2012, 18:41

Vecsei für Sonderprojekte engagiert, sagt Geschäftsführer Schiessl

Wien - Die FPÖ richtete an Kanzler Werner Faymann als Eigentümervertreter der republikseigenen "Wiener Zeitung" eine Anfrage zu einem "Misstand": Wurde dem als leitender Redakteur engagierten Paul Vecsei ein "Schreibverbot" erteilt? Chefredakteur Reinhard Göweil verneint und erklärt, Vecsei sei "nicht Bestandteil der Redaktion".

Geschäftsführer Karl Schiessl sagt, er habe Vecsei für Sonderprojekte wie das nun startende "Wien-Wiki" und eines in "Zusammenarbeit mit der Bundesregierung" engagiert. "Sollte der Chefredakteur aber einen erfahrenen Redakteur wie Vecsei für die Zeitung brauchen, würde ich mich nicht verschließen". (fid, DER STANDARD, 23.10.2012)

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7 Postings

Merkwürdig, dass sich nun die FPÖ um Paul Vecsei sorgt. Früher galt er ja als gefährlicher "Roter" - immer mit besten Kontakten zur Gemeinde Wien. Sein Bruder hat ja sogar Zilk behandelt.

Wer nur den Hammer als Werkzeug kennt, für den sieht alles verdam.mt nach

einem Nagel aus...

was bringt dieser 'Artikel'?

wer soll verstehen, worum es da geht?

kryptische Andeutungen, möglichst minimalistisch, eine seltsame Form des 'Cool'? oder schlichte Schreibfaulheit?

das ist fidler

da können sie nix machen, der schreibt immer so, dass es außer ihm vielleicht noch 2, 3 leute verstehen. Insiderei eben ;)

Wiener Zeitung = unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Wie im Ministerium.

Ja, da hab ich wirklich falsch getippt: der Artikel, den ich suchte, der war von einem Werner Grotte. Dieser Artikel und die folgende parlamentarische Anfrage hatte ja die eingehende Beschäftigung der linken Reichshälfte mit dem 3. Nationalratspräsidenten zur Folge.
Aber irgend sowas eher unbotmäßiges wird der Herr Vecsei ja auch angestellt haben, odr?
So gehts einem, wenn man sich nicht systemkonform verhält (wie etwa Wehinger etc...)

Und wie gehts dem Herrn Grotte?

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