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35 Prozent lesen Stellenangebote manchmal, 15 Prozent tun dies regelmäßig. Geld dürfte dabei wohl eine wichtige Rolle spielen.
vergrößern 800x438Werden die Gehaltsangaben in den Stelleninseraten genutzt?
Wien - Fast jeder fünfte Österreicher will einen neuen Job, geht aus einer Umfrage des Marktforschungsinstituts GfK hervor. Demnach gaben 19 Prozent der Befragten an, aktiv auf Jobsuche zu sein oder konkret an berufliche Veränderungen zu denken, heißt es in einer Pressemitteilung von Montag. Jeder zweite lese die Stellenangebote in den Tageszeitungen bzw. im Internet.
35 Prozent gaben an, die Stellenangebote manchmal zu lesen, 15 Prozent regelmäßig. Zu den regelmäßigen Lesern zählten vor allem Jüngere in der Altersgruppe 20 bis 39 Jahre, jeder Vierte ist hier aktiv auf der Suche. Auch der Bildungsgrad spielt eine Rolle: 61 Prozent der Akademiker und 41 Prozent der Pflichtschulabsolventen gaben an, sich die Stellenangebote in Tageszeitungen oder im Internet anzusehen. Bei den Arbeitssuchenden gaben 89 Prozent an, die Inserate regelmäßig zu lesen, und 40 Prozent manchmal.
Frauen suchten "allen Warnungen über die 'Teilzeit-Falle' zum Trotz" vermehrt nicht nach einer Vollzeitstelle, sondern möchten - zumindest solange sie unter 40 Jahre alt seien - in Teilzeit oder geringfügig beschäftigt arbeiten, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Überdurchschnittlich hoch ist die Zahl der Arbeitsuchenden in Kärnten - jeder Vierte ist in diesem Bundesland auf Jobsuche. Wer gerade den Gürtel enger schnallen und auf jeden Euro Acht geben muss, ist ebenfalls öfter auf der Suche nach einer Vollzeit-, Teilzeit- oder Nebenbeschäftigung.
Befragt worden seien 1.600 Personen repräsentativ für die österreichische Gesamtbevölkerung ab 15 Jahren. (APA, red, 23.10.2012)
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für diverse einrichtungen - die kinder betreffend - in dieser zeit nichts zahlen muß weil zu wenig einkommen...wer wird sich da einen vollzeitjob suchen, damit die ganzen gratisleistungen verlieren und damit finanziell schlechter dastehen...es ist schon lange etwas faul am österreichischen familienfördersystem!
seit die Gehaltsangaben dabeistehen, schmöker ich sogar noch lieber durch, weil dann denk ich mir nach einer harten Woche, nach der man schon mal zu zweifeln beginnt, ob man das richtige macht "eigentlich verdienst gor ned schlecht, sei zufrieden!" und geh Montag schon wieder lieber hin :)
wobei ja diese verdienstangaben bei den stellenanzeigen eh für die fisch sind. weil was kollektivvertraglich gezahlt wird weiss man eh wenn man aus der branche ist und was die firma bereit ist mehr zu zahlen steht nicht drinnen, bzw. ist dann verhandlungsgeschick. aber klar, nach einer harten woche kann einem das schon wieder motivieren diese anzeigen durchzulesen und sich dabei zu denken: is eh ned so schlimm
300-600 Bewerbungen eintrudeln.
Und dass viele der ausgeschriebenen Posten alle paar Wochen wieder ausgeschrieben werden, obwohl (das weiss ich aus erster Hand einer Freundin, die grad Job sucht, weil sie wechseln will) jedes Mal generoes Absagen geschickt werden und dass schon jemand gefunden wurde. Diese Freundin ist hoch qualifiziert, gerade fuer diese Jobs und hat einen sehr attraktiven Lebenslauf. Also so dringend koennen diese "Fachkraefte" ja dann doch nicht gesucht werden. Und bei den Vorstellungsgespraechen kommt dann sehr schnell durch, dass zwar von Ueberbezahlung geschrieben wurde, die aber naja, was soll man sagen, nicht gezahlt werden muss, weil sich eh so viele gemeldet haben, die mit dem Gehalt "zufrieden" waren....
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