Ein Kubaner kennt keinen Schmerz

Ansichtssache22. Oktober 2012, 17:04
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Kubas greiser Revolutionsführer zeigte sich bei Gartenarbeiten - und ließ dabei an seinem Zustand keinerlei Zweifel aufkommen

Havanna - Nach wilden Spekulationen über seinen Gesundheitszustand oder gar Tod hat sich der frühere kubanische Staatschef Fidel Castro höchstpersönlich zu Wort gemeldet. "Ich erinnere mich nicht einmal daran, was Kopfschmerzen sind", schrieb der 86-Jährige am Montag auf der offiziellen kubanischen Website cubadebate.cu.

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Dazu erschienen neun von seinem Sohn Alex Castro Soto del Valle angefertigte Fotos, die den Revolutionsführer mit Strohhut in einem Garten zeigen. In dem Beitrag unter dem ironischen Titel "Fidel liegt im Sterben" erklärte Castro, über seinen Gesundheitszustand würden "die ausgefallensten Dummheiten" verbreitet. Die gedruckten Fotos würden diese "Lügen" entlarven.

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Castro hatte sich am Samstag mit dem früheren venezolanischen Vizepräsidenten Elías Jaua in Havanna getroffen, nachdem er ein halbes Jahr nicht in der Öffentlichkeit gesehen worden war. Jaua sagte am Tag darauf, Castro sei bei "ganz klarem Verstand" und es gehe ihm sehr gut.

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Castro, der fast ein halbes Jahrhundert an der Spitze Kubas stand, hatte die Macht 2006 aus gesundheitlichen Gründen an seinen jüngeren Bruder Raúl abgegeben. (APA, 22.10.2012)

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