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Paris - Zinedine Zidanes Kopfstoß macht wieder von sich reden. Diesmal geht es um die Skulptur, die die Attacke des Fußballs-Idols gegen den Italiener Marco Materazzi im WM-Finale 2006 zeigt. Die Präsidenten von rund 30 französischen Amateurverbänden kritisierten das Kunstwerk, das seit Ende September in Paris auf der Piazza Beaubourg, dem Vorplatz des Centre Pompidou steht.
Es vermittle eine Botschaft, die "wider der Sportethik" sei, hieß es am Montag in einem offenen Brief an Zidane. Der dreifache Weltfußballer wird aufgefordert, die Entfernung der Skulptur zu beantragen.
Vor der Plastik des algerischen Künstlers Adel Abdessemed lassen sich täglich unzählige Touristen und Einheimische fotografieren. Abdessemed erklärte, er wolle mit seinem Werk "die Schattenseite des Helden" zeigen. Zidane hat sich bisher nicht zur Skulptur geäußert, die noch bis mindestens zum 7. Jänner zu sehen sei soll. (APA/red, 22.10. 2012)
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Eine Skulptur die vor einem Museum der modernen Kunst steht und damit ziemlich eindeutig als künstlerisches und nicht als "sportethisches" Statement verstanden werden darf, erntet Kritik von Sportfunktionären, weil es "der Sportethik widerspricht".
Demnächst wird es wohl auch eine Flut an offenen Briefen von Kunstfunktionären geben, weil sie mit neuen Sportregeln der Sportverbände nicht einverstanden sind, da sie dem Kunstgedanken widersprechen...
Vllt. verwechseln die Herren Amateurpräsidenten einfach nur die Symbolik. Außerdem sprechen die so dem Betrachter jegliche Intelligenz zur Differenzierung der besagten Situation ab.
Die Zidane/Materazzi-Szene soll ja auch keinesfalls an die "Sport-Ethik" erinnern; denn es wäre tatsächlich absurd, gerade eine Unsportlichkeit als Motiv auszuwählen.
In der Fußballgeschichte ist es einfach ein Meilenstein, wie auch das Wembey-Tor, das Maradona-Handspiel usw.
Die Tragweite der recht kleinen "Meinungsverschiedenheit" (anders kann man das wirklich nicht nennen) zweier Spieler war einfach von unvorstellbarem Ausmaß.
Stimmt, aber andererseits ist das eine bessere Diskussion als "er war abseits," "nein, war er nicht."
Ich habe viel gelernt, eine gute Bekannte die volle Pazifistin ist aber den Zidane liebt konnte einfach nicht zugegeben, dass er Im Unrecht ist.
Sie verteidigt auch das Nachtreten, das Spucken aus frueheren Spielen. Unglaublich was das Unterbewusstsein mit Menschen machen kann.
Er will die Schattenseite des Helden zeigen. Eigentlich wirklich notwendig. Unfassbar wie viele Leute das gar nicht als Schattenseite sehen (wollen), sondern ihren Helden no matter what verteidigen. Hätte Materazzi Zidane den Kopf gegeben, wäre es unverzeihlich, aber bei "meinem Helden" muss ich es erklären, entschuldigen.
Ich denke auch dass Zidane gut gekickt hat, aber 14 ROTE in seiner Karriere, und sicher nicht weil er so hart im Zweikampf war. Ich wette dass die alle für Tätlichkeiten waren.
der Kopfstoss war total unnötig - eine ordentliche Watschen hätte gereicht. Immer vorausgesetzt es gab die vielzitierte Beleidigung.
Und, bitte nicht bös sein, bei so einer emotionalen Sportart, noch dazu in einem Finale, würde ich nicht von Gewalt sprechen.
Recht haben Sie, hinhauen statt Kopfstoss. Super.
Und dazu kommt noch dass jeder sehen kann (der will) dass nach einem Leiberlhalten im Strafraum Zidane nicht von Materazzi weg will, ihm nachgeht, auf ihn einredet.
Ich war nicht dabei, hab nichts mit Materazzi am Hut, aber vom Anschauen her hat Zidane ZUMINDEST gleich viel mit dem Konflikt der das alles ausloest zu tun.
ABER: All das ist unwichtig. Man haut nicht hin. Mich haben auch schon Leute beleidigt, und ich schlage nicht einfach zu.
Sie haben vollkommen Recht. Zidane ist nicht unschuldig an der Konfrontation, aber auch Meterazzi nicht.
Gewalt ist keine Lösung.
Aber in so einer Situation sind extreme Emotionen im Spiel und wie Sie schon geschrieben haben, wir waren nciht dabei. Wir wissen nicht ob es diese Beleidigung wirklich gab. Aber das alles ist keine Enschuldigung für die Tat, aber evielleicht eine Begründung.
das alles ändert aber nichts darann, dass Zidane einen Fehler gemacht hat, aber auch nciht mehr.
Absolut. Ich will den Zidane ja auch nicht am naechsten Baum aufknuefen.
Ich erinnere nur all die, die auf den Gegner -- das Opfer der Taetlichkeit -- hinhauen, wie moralisch verwerflich das ist. Und wie bizarr, denn wenn der Naumoski sowas mit meinem oder sonst jemandes Lieblingkicker macht, dann gibt's keinerlei Nuancen und Entschuldigungen. Aber wenn der geliebte Zizou zuschlaegt ...
Ihre "Helden" mögen die sein,die sich alles gefallen lassen und kuschen.
Für mich ist Zidane einer ,der sich NICHT alles gefallen läßt.und auch Unannehmlichkeiten in Kauf nimmtdafür,daß er sich nicht verbiegen läßt!
Und nein,ich bleib nicht stehenum zu glotzen,sondern bin staatl.gepr.Rettungssanitäter und somit qualifizierter Ersthelfer.
Aber vielleicht sind Sie einfach nur konfliktscheu und ein Konformist ?!
- für den grossartigen spieler, der zurecht mehrmals weltfussballer des jahres war
- für den bösartigen treter, der im schnitt einmal pro jahr eine tätlichkeit begangen hat.
warum soviele den zweiten teil beschönigen (gilt das jetzt für alle strassenschläger auch: die lassen sich nämlich ebenfalls nicht alles gefallen - als rettungssanitäter müssten sie die folgen kennen) ist mir ein rätsel.
Naja, sind wir uns ehrlich: Wer Konflikte mit Gewalt löst zeigt auch nicht unbedingt seine Intelligenz.
Nicht, dass Materazzi durch seine Aussagen sich als sonderlich klug herausgestellt hat, aber ihn dann körperlich attackieren ist auch nicht das gelbe vom Ei.
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