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Kabul - In Afghanistan sind bei Anschlägen und Gefechten mindestens 14 Menschen getötet worden. Unter den Opfern ist auch ein einflussreicher Stammesältester in der südafghanischen Provinz Helmand. Die Provinzregierung teilte am Montag mit, Unbekannte hätten Hadschi Abdul Samad am Vorabend während des Gebets in einer Moschee angegriffen. Samad sei der Vater des Vorsitzenden des Friedensrates in der Provinz gewesen.
Der Rat soll im Auftrag der Regierung eine Aussöhnung mit Aufständischen wie den Taliban herbeiführen. Er hat dabei bislang keinen Erfolg. Im vergangenen Jahr war der Vorsitzende des Hohen Friedensrates, Ex-Präsident Burhanuddin Rabbani, bei einem Selbstmordanschlag in Kabul getötet worden.
In der ostafghanischen Provinz Nangarhar erschossen Unbekannte fünf zivile Angehörige einer Familie, wie ein Sprecher der Provinzregierung sagte. Bei einer Operation in der an Kabul angrenzenden Provinz Wardak wurden nach Angaben der Polizei sechs Aufständische getötet.
In der ostafghanischen Provinz Chost kamen nach Angaben der Behörden zwei Polizisten ums Leben, als sie eine Mine entschärfen wollten. (APA, 22.10.2012)
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