"SmartDeblur" schärft stark verschwommene Fotos

22. Oktober 2012, 15:49

Kostenloses Programm lässt Motive auf verwackelten und verschwommenen Fotos erkennen

Der Entwickler Vladimir Yuzhikov hat mit SmartDeblur eine Software geschrieben, mit der stark verschwommene Fotos so geschärft werden können, dass sich Motive darauf wieder erkennen lassen. Laut Gizmodo werden damit besonders gute Ergebnisse erzielt, die an fiktive Technologien in Fernsehserien wie CSI erinnern. 

Größtes Problem bei Bildbearbeitung

Fotos können durch Verwacklungen oder falsch gesetzten Fokus verschwommen sein. Das zu beheben, gehöre zu den größten Problemen bei digitaler Bildbearbeitung, so Yuzhikov. Obwohl daran schon seit Jahrzehnten gearbeitet werde, würden sich erst jetzt die Erfolge zeigen.

Noch nicht perfekt

Die Beispielfotos zeigen zwar noch keine perfekten Ergebnisse. So verbleiben an einigen Stellen deutliche Bildartefakte. Aber Motive lassen sich deutlich besser erkennen und zuvor unleserlicher Text kann so scharf gestellt werden, dass er lesbar wird. Die Software steht kostenlos zum Download bereit, funktioniert allerdings nur unter Windows. (red, derStandard.at, 22.10.2012)

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eine Android-Implementierung wäre fein :)

Warum? Denkst doch nicht ernsthaft daran mit diesem Spielzeug Photos zu bearbeiten?

also bei motionblur funktionierts definitiv nicht.

info von der program seite:

The SmartDeblur is a tool for restoration of defocused and blurred images.
Written on C++ using Qt 4.8. Algorithm based on several deconvolution technics (Wiener, Tikhonov, Total Variation prior). Supported defect types:

* Out of Focus blur (with kernel deep tuning)
* Motion blur
* Gaussian blur

SmartDeblur uses the FFTW library which provides fast fourier tranformation implementation.

enhance the reflection in her eye!

Dekonvolution

... was ist neu daran?
siehe http://www.jstor.org/stable/10... 086/342606

Übliche Algorithmen sind ua: Wiener, Richardson-Lucy.

"blind deconvolution" ist schon noch eine "black art", da man die psf irgendwie abschätzen muss. die technik der deconvolution selbst ist keine hexerei

Fotografieren lernen oder weniger Saufen beim Fotografieren hilft weit mehr als Software.

Been there, done that!

Was er macht is nichts neues. Gibt sogar eine eigene Einleitung von Matlab selbst zu dem Themenbereich
http://blogs.mathworks.com/steve/200... roduction/

Alles was er gemacht hat war anscheinend, dass er es in C/C++ umschreibt (deswegen fftw) und ein nettes GUI drumherum bastelt (deswegen Qt).

Anmerkung:

Ich sehe keinen Grund, warum die Software nur unter Windows funktionieren sollte. Der Quelltext steht zum Download bereit, als Libraries werden fftw (im Quelltext enthalten) und Qt benötigt.

die roten stricherl sind mir ein rätsel...

Nicht wundern. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich hier ein paar "Fans" habe, die fast jeden meiner Beiträge unabhängig vom Inhalt negativ bewerten.

habs gerade unter ubuntu kompiliert, überhaupt kein problem. man benötigt nur qtcreator und libfftw3-dev. danach kann man das projekt aus dem src ordner im qtcreator öffnen und braucht dort nur mehr auf erstellen->ausführen klicken...

somit: läuft unter linux, selbst ohne ausflug in die commandline.

Habs grad auch runtergeladen und kompiliert, ging ohne Probleme. Richtig wäre der Hinweis, dass auf der Seite nur die ausführbare Version für Windows angeboten wird, und der Quellcode, der auf anderen Systemen problemlos kompiliert werden kann.

"Laut Gizmodo werden damit besonders gute Ergebnisse erzielt, die an fiktive Technologien in Fernsehserien wie CSI erinnern. "

Google Translation ?????

Was verstehen Sie daran nicht?

?? Finde keinen Fehler und den Satz leicht verständlich.

a bissl holprig, sagt man da.

deblur

Eine wirklich eindrucksvolle Präsentation von 2011:
http://blogs.adobe.com/photoshop... -peek.html

das deblur von adobe zielt aber eher auf Unschärfe aufgrund von Verwacklern und einer zu langen Belichtungszeit ab. Über die Informationen zur Beschleunigung und Lager der Kamera während der aufzeichnung wird das ursprüngliche Bilder berechnet, bzw. die Unschärfe herausgerechnet.

Bei der im Artikel vorgestellten Technik geht es um das nachträgliche schärfen von unfokussierten Bildern.

Leider wird zum Algorithmus hier nichts gesagt...

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