Montanuni meldet Studierenden-Höchststand

22. Oktober 2012, 15:26
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Mehr als 3.500 Studierende fünf Wochen vor Nachinskriptionsende - Frauenanteil bei Anfängern auf 28 Prozent angestiegen

Leoben - Einen historischen Höchststand an Studierenden meldete die Montanuniversität Leoben am Montag. Fünf Wochen vor Ende der Nachinskriptionsfrist zählt die Montanuni mit den bisher schon gemeldeten mehr als 3.500 Hörerinnen und Hörern "so viele Studierende wie noch nie". Besonders beliebt unter den Erstsemestrigen: Petroleum Engineering, Industrieller Umweltschutz, Angewandte Geowissenschaften und Industrielogistik.

Zu Ende der regulären Inskriptionsfrist Anfang September meldete die Montanuniversität Leoben ein Anfänger-Plus von rund acht Prozent bzw. 443 Studienanfänger. Dieses wurde mittlerweile u.a. durch noch dazukommende ausländische Studierende auf 13 Prozent angehoben. "Mit einer derartigen Steigerung haben selbst die kühnsten Optimisten nicht gerechnet", erklärte dazu Pressesprecher Erhard Skupa. Er hob auch den hohen Anteil an Hörerinnen im ersten Semester hervor: "Wir halten derzeit bei 28 Prozent." Damit erhöht sich zugleich der Gesamtanteil an Frauen an der Montanuni auf knapp 24 Prozent.

Die beliebtesten Studienrichtungen bei den Erstsemestrigen sind Petroleum Engineering und Industrieller Umweltschutz, gefolgt von den Angewandten Geowissenschaften und der Industrielogistik. Stark nachgefragt seien aber auch die Werkstoffwissenschaft und der Montanmaschinenbau.

Für Rektor Wilfried Eichlseder ist der aktuellen Höchststand an Studierenden ein Resultat des vor mehreren Jahren eingeschlagenen Weges: "Wir haben das Studienangebot entlang der Wertschöpfungskette konsequent weiterentwickelt - die neue Studienrichtung Industrielle Energietechnik wurde hervorragend angenommen, und wir denken auch schon an die Zukunft, wenn wir beispielsweise den Bereich Cyber Physical Systems ins Auge fassen", so der Rektor. (APA, 22.10.2012)

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