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Der taiwanische PC-Hersteller Acer hat zuletzt viel weniger verdient als erwartet. Im abgelaufenen Quartal erzielte das Unternehmen einen Nettogewinn von umgerechnet 1,8 (Vorjahreszeitraum: minus 29) Millionen Euro, wie das Management am Montag mitteilte. Analysten hatten knapp 20 Millionen Euro erwartet. Das Unternehmen wollte das Ergebnis erst am Donnerstag erläutern und dann auch einen Ausblick geben. Analystin Angela Hsiang von KGI Securities äußerte die Einschätzung, dass negative Wechselkurs- und Steuereffekte der Grund dafür seien, dass der Gewinn so schwach ausfiel.
Flaute
Der Quartalsumsatz stieg im Vorjahresvergleich um 11,4 Prozent auf umgerechnet 2,73 Milliarden Euro, lag damit aber 5,6 Prozent unter dem Wert des vorangegangenen Vierteljahres. Die Branche der PC-Hersteller leidet unter einer Flaute. Viele Kunden zögern angesichts der weltweit gedämpften Wirtschaftsentwicklung mit dem Kauf neuer Geräte oder entscheiden sich für günstigere Tablet-Computer.(Reuters, 22.10. 2012)
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