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Hyderabad - Zusagen über die Verdoppelung der Gelder für den Artenschutz bis 2015 sind das Ergebnis der UN-Konferenz über Biodiversität (COP11) im indischen Hyderabad. Das Ringen um die Finanzierung vom Aussterben bedrohter Arten war nach Informationen der Umweltschutzorganisation WWF zäh: "Nachdem die Verhandlungen langwierig um verschiedene Finanzierungsoptionen kreisten, wurde schließlich in einer langen Nachtsitzung zum Samstag ein passabler Kompromiss gefunden", lobte WWF-Artenschutzexperte Günter Mitlacher das Resultat.
Auch beim Schutz der Hohen See gab es einen Durchbruch. 48 ökologisch bedeutsame Regionen in der Karibik, dem westlichen Atlantik sowie dem südwestlichen Pazifik wurden definiert, die nun von den Vereinten Nationen geschützt werden sollen. Informationen zu diesen Gebieten - darunter die Sargassosee, das Tongaarchipel und Korallenriffe vor der Küste Brasiliens - werden über eine Datenbank der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Nun soll die UN-Vollversammlung aufgefordert werden, entsprechende Schutzmaßnahmen für die betreffenden Regionen zu ergreifen. Viele dieser Regionen liegen in internationalen Gewässern.
Das Ergebnis zur Finanzierung des Masterplans des Übereinkommens über die biologische Vielfalt CBD wird als guter Fortschritt angesichts der schwierigen Finanzsituation vieler EU-Länder und anderer Industriestaaten wie der Schweiz, Kanada und Japan gesehen. Demnach sollen die Finanzflüsse von "Nord nach Süd" bis 2015 verdoppelt werden und danach bis 2020 stabil bleiben. Dies bedeutet laut WWF zunächst eine effektive Steigerung von rund vier Milliarden Euro an öffentlichen Geldern über fünf Jahre verteilt.
Im Durchschnitt der Jahre 2006 bis 2010 wurden über die bilaterale und multilaterale Entwicklungshilfe bereits rund vier Milliarden Euro für neue Nationalparks, Waldschutzgebiete und nachhaltige Landnutzungsprojekte ausgegeben, die vielfach auch dem Klimaschutz dienen. "Mit dem zusätzlichen Geld kann die chronische Unterfinanzierung ein gutes Stück gemildert werden. Nach WWF-Berechnungen müssten jedoch mindestens 11,5 Milliarden Euro pro Jahr in den Ökosystemschutz investiert werden", stellte Mitlacher fest.
2014 sollen die Fortschritte für den Artenschutz evaluiert werden. (red, derStandard.at, 22.10.2012)
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@Seria: so entseht wohl eine Finanzblase: durch Verdoppelung von Geld das nicht da ist. Danke für die schlauen Worte… mir entging nach der Rechtschreibreform scheinbar die Mathematik-Reform (alles geht, wenn man will).
Junge Junge, wenn das Internet ein Spiegel der Gesellschaft ist, dann ist dieser Spiegel ein sehr seichter.
ganz toll - weil geld ja arten schützt.......bge für eisbären, oder was?
wir brauchen kein geld für artenschutz - wir brauchen mittel und methoden jene loszuwerden die per landraub geld verdienen, die rohstoffe profitträchtig vernichten, und davon leben permanent wertvolle resourcen in wertlosen müll zu verwandeln.....
co2 zertifikate helfen nichts gegen erhöhten co2 austoß, und bedruckte papierfetzten helfen dem artenschutz nicht - diese heuchlerischen "wir tun eh was" aktionen könnts euch einrexen
Haben Sie denn nicht gelesen, dass das Geld u. a. für die Errichtung neuer Nationalparks, diverser Schutzgebiete und nachhaltige Landnutzung benötigt wird? Dieses Land kann dann niemand mehr "rauben", allerdings kann man es schützen und den Ortsansässigen helfen, damit sauberes Geld zu verdienen.
tja, die hoffnung stirbt zuletzt - weit nach den ganzen arten......
solange unserer irren, globalen wachstumsspolitik mehr wert beigemessen wird, als der umwelt, bin ich eher skeptisch ob diese aktionen zu mehr dienen als zur gewissensberuhigung
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