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Die "Staatskünstler" Thomas Maurer, Florian Scheuba und Robert Palfrader sind ab Dienstag mit zehn neuen Folgen auf ORFeins zu sehen.
Der Staatshaushalt darbt, den Staatskünstlern geht es aber gut: Das von Thomas Maurer, Robert Palfrader und Florian Scheuba dargestellte offiziöse Künstler-Trio kehrt auf den Bildschirm zurück. Nach dem Erfolg der ersten Staffel sind ab dem morgigen Dienstagabend zehn neue Folge von "Wir Staatskünstler" (jeweils ab 22.50 Uhr) angesetzt. Vieles kommt dem geneigten Fan an der Aufzeichnung aus dem Wiener Rabenhoftheater bekannt vor, zugleich gibt es einige neue Schienen bei den drei Politkabarettisten.
In der aktuellen Staffel bereisen die drei Humoristen etwa in der Rubrik "Staatskünstler unterwegs" die Bundesländer. Sie lassen Neo-Parteichef Frank Stronach von "negativen Fragen" unbehelligt zu Wort kommen und in der Schiene "Frankie goes to Ballhausplatz" die Welt erklären. Für würdige Preisträger wird in Zusammenarbeit mit dem Publikum die "Goldene Fußfessel" verliehen.
Ofczarek und Kottal in neuen Rollen
Da Niko Pelinka aus der medialen Öffentlichkeit weitgehend verschwunden ist, ergeht es seinem Alter Ego im Rahmen der Staatskünstler auch nicht anders. Dennoch sind die beiden Publikumslieblinge Claudia Kottal und Nicholas Ofczarek weiterhin mit an Bord. In kurzen Zuspielern stellen sie in "Liebesgeschichten und Alltagssachen" ungewöhnliche Lebensgemeinschaften vor, so gleich in der ersten Folge die griechischstämmige Maria, die sich in der Verbindung mit dem schwergewichtigen Michl nicht so recht wohlfühlt.
In Summe stehen im Fokus aber nach wie vor satirische Kommentare zum aktuellen Zeitgeschehen, ein kritischer Blick auf die Medienberichterstattung und die Bewältigung - von Vergangenheit wie zukünftigen Verfehlungen. Aufgezeichnet wird wie schon in der ersten Runde im Wiener Rabenhof, wo die neue Staffel unter dem Titel "Wir Staatskünstler 2.0. Das Update" am 14. Oktober eine umjubelte und auch von der Presse zustimmend bedachte Premiere erlebte. Im Rabenhof sind Maurer, Palfrader und Scheuba noch bis 13. Dezember live zu erleben, wobei es einzelne Aufführungen in den Bundesländern geben wird. (APA, 22.10.2012)
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