Griechisches Defizit 2011 höher als erwartet

22. Oktober 2012, 12:20

Athen - Das griechische Defizit 2011 ist höher ausgefallen als erwartet. Wie die Statistikbehörde Elstat am Montag mitteilte, lag die Neuverschuldung nach vorläufigen Zahlen bei 9,4 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) und die Gesamtverschuldung bei 170,6 Prozent des BIP.

Im April war Elstat für das vergangene Jahr noch von 9,1 Prozent und 165,3 Prozent ausgegangen. (APA, 22.10.2012)

Kommentar posten
12 Postings

Ja doch, ist wieder höher. Wird - hohe Zinsen bringen uns zum Grinsen - im kommenden Monat noch höher sein, und von der Zeit in einem Jahr wollen wir jetzt erst gar nicht reden.

Aber solang noch einer atmet in der "Wiege der europäischen Zivilisation", lässt sich was herausschlagen. Und: Rhodos bitte an TUI und Kreta an den Club Robinson und Bacardi Rum.

Weil: Griechenland hat das schlimmste Verbrechen begangen, das sich nur denken und jeden Käsehändler bis ins Mark erschauern lässt: Es rechnet sich nicht mehr, es ist - horrible dictu! - ein renditeunwürdiges Dasein!

Gehört getilgt vom Erdboden, in seine Atome zerlegt und ausradiert. Weil:

"Da ist's vorbei!" Was ist daran zu lesen?
Es ist so gut, als wär' es nie gewesen.

Die deutschen Steuereinnahmen sind wiederum ....

.... höher (von welchen K......... eigentlich?) als erwartet. Das hat der griechische Regierungschef auch schon mitgekriegt und sich noch für heuer zum Besuch in Bayern angekündigt....
Die GR - kritischen Söder und Dobrinth werden vermutlich dann als erste mit der Fahne winken.

Auf was fußen die Erwartungen, die dann regelmäßig nicht erfüllt werden, eigentlich ?

In Griechenland wurde gestern bei Demos

ein 15 jähriger Bursche von der Polizei erschlagen, erlag, nach etlichen Schädelbrüchen im Spital seinen Verletzungen.
Warum wird darüber nicht berichtet?
Oder darf man voin Staatsverbrechen in der EU nicht mehr berichten, ähnlich wie in Spanien, wo man bald Verbrechen, die von der Polizei begangen werden, unter Strafe nicht mehr aufnehmen darf.

Was wir hier erleben ist eine reine Falschpropganda: die Griechen hätten über ihre Verhältnisse gelebt? Nein, es waren ein paar %, die über aller Verhältnisse gelebt haben.
Das Defitzit ist wöchentlich überraschend höher als angenommen? Wen wollt ihr denn verarxxxen? So blöd kann ja niemand sein.
Griechenlandrettung? Blödsinn, sind alles Bankenrettungen. Schluss mit diesem Humbug!

Jeder erwartete, dass es höher ist ... ähhhh als erwartet.

Nur Prozente?

Warum werden nicht auch die absoluten Beträge angegeben? Die würden, bei der derzeitigen schrumpfenden Wirtschaft in Griechenland ja einen besseren Überblick geben.

Wie sollte es auch anders Sein?

Wenn dem Schuldnerstaat die Wirtschaftsleistung um 25% einbricht, und das Defizits dabei nur um 20% veringert wird, wie soll dann das Defizit im Vergleich zur Wirtschaftleistung sinken. Liebe Reporter:
1. Dringend Mathemathik Unterstufe Nachlese
2: lieber Standard - Wirtschaftsreporter sollten zumnidest grundkenntnisse der Wirschaft besitzen (eine WU studium oder vergleichbares wäre empfhelenswert)

Wie weiss man das?

Wie misst man in einem Land mit noch nie funktionierender und nun kollabierender Verwaltung das BIP, wie misst man die Staatsverschuldung?
Wie rechnet man die Schattenwirtschaft ein?
Das Land kennt kein Grundbuch, es stimmen nicht einmal die Sterberegister.
Das sind Hausnummern die nach reinen Opportunitaetskriterien erstellt werden. Man kann es aber auch bei besten Willen nicht.

sehe ich auch so

wie überhaupt diese ganze bip-statistiken eher kaffeesudlesereien sind... die ganze schattenwirtschaft wird da nicht erfasst und auch firmenbilanzen sind nicht immer lupenrein...

Verstehe nicht, wer da ro gibt. Sieht auch für mich so aus als ob dem Ganzen eine politische Zahlenspielerei zugrunde liegt.

aber nur schön an den beamten/staatsangestellten festhalten. sind ja wähler. plus die angehörigen ist das ganz GR....

Griechisches Defizit 2011 höher als erwartet

Eeeeecht ?

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.