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Die Wiener Austria jubelt, Rapids Terrence Boyd zieht gesenkten Hauptes von dannen. Erstmals seit 43 Jahren gelang den Hütteldorfern in einem Kalenderjahr kein Tor gegen die Favoritner.
Wien - Eine Nacht drüber schlafen hat nichts gebracht. "Es ist dadurch nicht besser geworden", sagt Rapids Präsident Rudolf Edlinger dem STANDARD. "Wir haben ein grottenschlechtes Spiel abgeliefert. Die Mannschaft hat mich extrem enttäuscht. Aber ich habe das Spiel zur Kenntnis zu nehmen." Edlinger zürnt weniger wegen der Derbypleite, sondern wegen des Zustandekommens des schmeichelhaften Ergebnisses. "Die Qualität in der Mannschaft war sehr schlecht."
Seit sieben Partien ist der Rekordmeister gegen den Stadtrivalen sieglos. Mehr als beim 0:3 im August im Hanappi-Stadion zeigte sich im zweiten Saisonderby Austrias spielerische Dominanz. "Indiskutabel" nannte Trainer Peter Schöttel den Auftritt. Das Wort "ängstlich" kam ebenfalls in der Analyse vor, vom Kopf her seien seine Spieler "immer einen Schritt zu langsam" gewesen. 2012 gelang Rapid in vier Partien gegen die Austria kein Treffer. Ein Jahr ohne Derby-Tor schafften die Hütteldorfer zuletzt 1969.
In verletzungsbedingter Abwesenheit von Kapitän Steffen Hofmann und Routinier Markus Heikkinen bekam Rapids Formtief in der Generali Arena ein Gesicht. Orientierungslos wirkte Schöttels Truppe, sieben Spieler in der Startelf waren 23 Jahre alt oder jünger. "Das ist schief gegangen", sagt Edlinger. "Aber über die Jungen breche ich jetzt sicher nicht den Stab. Mit diesem Team sind wesentlich bessere Resultate möglich."
Den Schluss vom Besonderen - also der besonders schwarzen Derby-Serie - hin zu einer allgemein schlechten Befindlichkeit lässt Edlinger nicht zu. "Wir sind Dritter in der Tabelle, spielen als einziger österreichischer Verein in der Europa League. Außerdem gab es auch schon Jahre, wo Rapid 16 Derbyspiele in Folge ungeschlagen blieb." Das war zwischen 1996 und 2000. Ab 2001 startete die Austria eine Serie, erst vier Jahre später und also ebenfalls nach 16 Spielen konnte Rapid wieder ein Bundesligaspiel gegen die Favoritner gewinnen.
Viel Zeit, die Mannschaft umzukrempeln und ihr wieder Selbstbewusstsein einzuimpfen, bleibt Schöttel nicht. Am Donnerstag kommt Bayer Leverkusen der Europa League wegen ins gut gefüllte Happel-Stadion, am Sonntag ist Meister und Tabellenführer Red Bull Salzburg Gast in Hütteldorf. Die Angst, dass sich in nur wenigen Tagen das Formtief zu einer Senkgrube gewaltigen Ausmaßes auswachsen könnte, hat Edlinger nicht. "Das sind ganz andere Spiele", sagt der 72-Jährige. Der Präsident ist damit auf einer Linie mit dem Coach. "Es gilt, diese Partie gegen die Austria aus den Köpfen und Beinen zu bekommen", sagt Schöttel.
In einer Untersuchung am Mittwoch dürfte die Entscheidung fallen, ob Hofmann nach seiner Augenverletzung rechtzeitig für Donnerstag fit wird. Ob sich der Präsident mehr Routiniers im Team wünschen würde? Edlinger sagt nur so viel: "Ich kann keine Spieler verpflichten, die ich nicht zahlen kann." (David Krutzler/Max Sprick, DER STANDARD, 23.10.2012)
Das Remis im 305. Wiener Derby ist für die Austria ein doppelter Schaden. Der Vorsprung auf Verfolger und Meister Salzburg beträgt nur noch sechs Punkte, außerdem wurde Historisches verpasst
Stimmen zum 2:2 im Wiener Derby am Sonntag
2:2 beim Aufeinandertreffen der Stadtrivalen Austria und Rapid
Die Austria gewinnt zum Jahresauftakt das Derby gegen Rapid mit 2:1. Hosiner erzielt Doppelpack, Rapids Boskovic schmeißt früh die Nerven weg
Gorgon beim 2:0 mit zwei Toren Matchwinner gegen indisponierte Rapid, Gelb-Rot für Prager - Vermummte Rapid-Randalier zettelten vor dem Stadion Ausschreitungen an
Bei Rapid will man das Derby so schnell wie möglich hinter sich lassen. Unterdessen ist Matchwinner Roman Kienast endgültig am Verteilerkreis angekommen
Die Wiener Austria hat das 302. Derby sehr souverän gewonnen. Noch dazu im Hanappi-Stadion. Der Ex-Rapidler Roman Kienast hat dabei zwei Tore erzielt
Die Austria und Rapid trennten sich torlos, beide wahrten zumindest ihre Titelchancen. Das 301. war unwesentlich besser als das 300. Derby
Immerhin wird die 300. Auflage des Wiener Derbys in Erinnerung bleiben - weil das 0:0 extrem niveaulos war. Vielleicht konnten die Akteure gar nichts dafür. Der Fußball ist eben so
Die Jubiläumsausgabe des Duells zwischen Rapid und Austria endet vor beinahe 30.000 Zuschauern mit einer enttäuschenden und unansehnlichen Nullnummer
Das Derby verzichtete auf einen Sieger. Für die Austria traf Jun, für Rapid scorte Burgstaller. Das Spiel war nicht außergewöhnlich, aber doch intensiv und spannend
Die Austria dominierte das friedliche Derby nach dem traurigen Derby klar. Im Happel-Stadion wurde Gastgeber Rapid durch Tore von Barazite, Junuzovic und Linz ins sportliche Elend gestürzt
Das Derby wurde nach 26 Minuten abgebrochen. Zum Teil vermummte Rapid-Hooligans stürmten das Spielfeld des Hanappi-Stadions
Das 300. Derby zwischen Rapid und der Austria steht an. Das Jubiläum zwang die Legenden Karl Brauneder und Felix Gasselich an den Stammtisch. Christian Hackl und David Krutzler lauschten.
Helmut Weigl spielte Anfang der siebziger Jahre im Mittelfeld der Wiener Austria, im Großen Wiener Derby traf er besonders gerne - eine Zeitreise in Violett
Betrachtungen zum 303. Wr.Derby:
1) Sportlich:
Hoffentlich können beiden Teams ihr Niveu halten (violetter smile). Seitens Rapid hat es wahrscheinlich nur Michael Schimpelsberger als Gewinner gegeben.
2) Gesellschaftlich/sozial:
Der Polizei die Schuld an den Randalen zu geben, ist ungefähr so falsch, kurzsichtig und unrealistisch wie dem Keeper die Schuld am Verlieren seiner Mannschaft zu geben. Das ist ganz klar ein gesellschaftliches Problem und deshalb sind in erster Linie die Politik und die Gesellschaft (=wir!) daran schuld. Die Polizei kommt nur kurzfristig als "Müllabfuhr/Feuerwehr" zum Einsatz, wenn erstere langfristig versagt haben (das ist dzt. status quo).
falls wen die finanzielle situation der austria interessiert:
http://www.fk-austria.at/NEWS-LIST... 32c6ca37ff
es ist wirklich traurig was hier von manche selbsternannten "experten" geschrieben wird.vorher war es PP ,jetzt PS die von allem wirklich keine ahnung haben.
dder wahre grund liegt aber an der jahrenlage misswirtschaft seitens der vereinsfuehrung.wenn man spieler wie korzmaz,boskovic,kavlac,hoffer,meierhofer,pehlivan u andere um gutes geld verkauft ud mit billigen eikaeufen und nachwuchs spieler ersetzt da kann auch ein maurinho,fergusen oder wenger diesen grossen qualiteatsverlust kompensieren.wer den beiden trainern jetzt schuld gibt der versteht einfach nichts von fussball.
wievele spieler der jetztige mannschaft wuerden in der elf von weniger als vier jahren spielen?
mir gehen edlingers populistische phrasen so auf die socken!
nach der cupniederlage in klagenfurt und der fansturm auf die kabiene da war es die "transparanz" des SK rapid die er begruesste,"der klub gehoert den fas hiess es damals.schade das diese "transparanz" nicht reichte was viele tausende rapid ahaenger wirklich wissen wollen . wo die vielen millionen verschwunden sind.
dann kam die phrase mit de wilde junge von eigenen nachwuchs mit seitehieb auf andere teams "rapid macht seine eigenen stars"
und natuehrlich sein beruehmtes "herz statt kommerz"
da haben sich sicher potenzielle sponsors von der privaten wirtschaft darueber gefreut und sind schlagen gestanden um millionen in rapid investieren zu duerfen
Aber dass man Spieler- und Trainernamen fast ausnahmslos falsch schreiben kann.....gut....
Die Phrasen vom Edlinger brauch ich auch nicht, aber das mit den Millionen ist glaube ich soweit geklärt, nämlich damit, dass Rapid jetzt schuldenfrei ist (hoff ma´s halt).
So schlecht ist unser Kader nicht, auch wenn irgendwelche violetten Provokateure dies jetzt posten. Wären wir so eine "Durchschnittstruppe", wären wir weder in die EL gekommen, noch in der Meisterschaft so gut unterwegs.
Wir waren unlängst noch Tabellenerster, haben mit Charkiv gut mitgehalten (waren nur unfähig, ein Tor zu machen) und sind jetzt auf Platz 3 zurückgefallen.
Deshalb braucht man jetzt noch lange nicht auf einmal alles infrage stellen.
LG,
Ri
weil da ein paar rapidler immer noch vom titel schwärmen und vom auswärtssieg gegen salzburg im sommer:
vergessts das! am sonntag kommt salzburg ins hanappi und ich als austrianer hab diese neue bullenmannschaft schon in wien miterlebt.
da gibts für rapid nix zum holen. trotz st. hanappi und religiöser west...
übrigens setzt es jetzt ein paar niederlagen hintereinand.
das austria-spiel war die nummer eins, am donnerstag folgt nummer zwei und am sonntag nummer drei...und so gehts nächste woche weiter...
in der euroleague gruppenletzter mit 0 punkten...
ihr rapidler (damit meine ich die besten fans der welt) habts eh nichts anderes verdient.
da werden die unschuldigen westler bald wieder den bladen griechen bemühen müssen...
Spaß beiseite... Die Austria ist momentan besser bzw. hat sich zum Vorjahr gebessert. Rapid steckt schon seit Jahren fest und die Austria ist eine reine Achterbahn was die Leistungen betrifft, oder wie sonst kommt es dazu, dass ihr nur den 4. Platz belegt habts letztes Jahr.
Übrigens freut mich es für euch dass ihr so gut drauf seid, nur dies bis zum Ende der Saison halten ist die Schwierigkeit.
Momentan seid ihr halt die Einäugigen unter den Blinden, im Europacup würdets aber genauso abbeißen.
Und gegen Salzburg... mehr als verlieren so wie ihr können wir auch nicht ;)
"vergessts das! am sonntag kommt salzburg ins hanappi und ich als austrianer hab diese neue bullenmannschaft schon in wien miterlebt."
Zunächst am Montag der Rückzug vom Chaostheoretiker aus dem Standardforum und dann noch diese deine Stellungnahme zur Verfasstheit von Red Bull Salzburg :-0
Wie Weihnachten, Geburtstag und Ostern zusammen...
Danke
Bussi
Baby
auch wir werden ostern weihnachten wieder mal feiern, dann werden wir aber nicht so abgehoben sein wie ihr (zumindest einige nicht), die saison dauert noch ein weilchen und am ende werden wir ja sehen wies ausgeht, wer hoch hinauf geht, fällt tief.....
Ich gebe dir Recht (und dazu gehören auch meine Beitrage) von Seiten der Violetten aus Wien oder auch der Salzburger wird derzeit arrogant und abgehoben gepostet. Auch uns wirds wieder erwischen und wir werden zähneknirschend die Looserrolle übernehmen müssen. Es gab aber auch Kollegen von dir (chaostheoretiker, seife usw...) die nichts als gezündelt und ausgeteilt haben. Jetzt, wo das Echo aus dem Wald zurückkommt verkriechen sie sich und zeigen keine Eier. Wenn so Menschen wie du in gemäßigtem Ton mit uns kommunizieren wollen, werden wir unser Niveau wieder heben und alles ist wieder gut. Good Luck zu mindestens für und eure Spieler gegen Leverkusen.
Baby
Maierhofer hat seinen Auftritt gehabt - und das ist gut so. Zukunft wird Stefan in dieser Salzburger Mannschaft keine haben. Soriano wird zwar (zu Recht) kritisiert als Chancentod, allerdings kombiniert er perfekt im magischen Viereck mit Mane, Berisha und Kampl (eigentlich der magische 5erKreis da der Leiti auch zur sensationellen Spielkultur beiträgt). Und da ist ja dann noch ein gewisser Osagie Bright, 18 Jahre jung, er soll den oben genannten Herren in Dynamik und technischer Versiertheit um nichts nachstehen. Rapid sollte handeln, sich mit Maierhofer versöhnen und ihn wieder zurückholen. Vielleicht findet auch der Jimmy den Weg zurück zu seinen Wurzeln und alles ist wieder gut in Wien West.
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