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Sölden - Marcel Mathis geht mit jeder Menge Vorschusslorbeeren in die am Sonntag beginnende alpine Ski-Saison. Konkurrenten und Trainer haben den 20-jährigen Vorarlberger im Riesentorlauf ganz weit oben auf der Rechnung. Obwohl Mathis erst zwölf Weltcup-Rennen in den Beinen und im Herbst parallel zum Training die Matura absolviert hat, zählt er in Sölden bereits zum erweiterten Favoritenkreis.
"Mathis ist im Training voll dabei, er ist in sehr guter Form", sagte ÖSV-Männer-Cheftrainer Mathias Berthold, der so wie Mathis aus dem Ländle kommt. In höchsten Tönen spricht auch Gesamt-Weltcup-Sieger Marcel Hirscher von seinem Teamkollegen: "Mathis wird im Riesentorlauf sehr, sehr gut sein." Mathis hat sich den Respekt mit einer steil aufsteigenden Formkurve erarbeitet, er ist mittlerweile auf Rang 15 der Riesentorlauf-Weltrangliste zu finden.
Am 18. Februar 2012 startete Mathis mit Rang drei in Bansko erstmals richtig durch, es folgten noch im Saisonfinish ein siebenter Platz in Crans Montana und ein weiterer dritter Rang in Schladming. Mathis konnte seine Form konservieren, bei den teaminternen Trainingsläufen in den vergangenen Wochen war er nämlich gemeinsam mit den üblichen Verdächtigen Hirscher, Benjamin Raich, Hannes Reichelt und Philipp Schörghofer konstant bei den Schnellsten.
"Wenn ich meine Trainingsleistung abrufen kann, dann bin ich auf jeden Fall zufrieden", sagte Mathis vor dem Start in den WM-Winter. Mathis weiß aber auch schon in jungen Jahren, dass Training und Rennen zwei verschiedene Paar Schuhe sind. "Das Training ist gut gelaufen, das war in Ordnung. Aber es sind keine Wunderdinge passiert, Bestzeiten im Training sind nicht entscheidend. Im Rennen herrschen andere Gesetze. Ich freue mich darauf", erklärte Mathis.
Als Servicemann fungiert ab dieser Saison sein Vater, der nicht weniger als 25 Jahre Weltcup-Erfahrung zu bieten hat. Guntram "Tschunti" Mathis war bis zum Ende der vergangenen Saison für die Ski von US-Superstar Bode Miller verantwortlich, ab sofort präpariert er die Head-Latten seines Sohnes. "Es ist cool, dass ich den Papa dabei habe. Es war so geplant, dass er mich betreut, wenn ich es in den Weltcup schaffe. Und so ist es jetzt gekommen", berichtete Mathis. (APA)
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die voraussetzungen für mathis sind ausgezeichnet.
er hat am papier noch einen hirscher, reichelt, schörghofer oder raich vor sich, d.h. er muss nicht als einziger die erwartungen einer ski-nation erfüllen.
gleichzeitig ist sein startplatz im team abgesichert und er kann eig. ohne riesendruck seine erste volle saison im rtl bestreiten
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