Androsch: Milliarden-Verlust aus Bankenhilfe

22. Oktober 2012, 11:17
  • Hannes Androsch hält die Bankenrettung zwar für unumgänglich, nur am Konzept der Sanierung hapert es.
    foto: apa/roland schlager

    Hannes Androsch hält die Bankenrettung zwar für unumgänglich, nur am Konzept der Sanierung hapert es.

Der Vizechef des Fimbag-Aufsichtsrats sieht keine Alternative zum Konzept der Bankenrettung, kritisiert aber das "Wursteln"

Wien - Nach Ansicht von Hannes Androsch, Aufsichtsrat der staatlichen Banken-ÖIAG Fimbag, wird es bei den Bankenrettungen in Österreich nicht ohne "ein paar Milliarden Euro Verlust" abgehen.

Anders als der Rechnungshof (RH), der letzte Woche im Rückblick beispielsweise die Sinnhaftigkeit der Kommunalkredit-Rettung durch den Staat in Zweifel gezogen hatte, sah Androsch in Bankenpleiten keine Alternative: "Die Bankenrettung war nach dem Lehman-Desaster 2008 notwendig, damit der monetäre Kreislauf in Österreich nicht kollabiert", sagte der Ex-Finanzminister und heutige Unternehmer in einem Interview mit "Kleiner Zeitung" und "Neuer Vorarlberger Tageszeitung".

Von Sanierung kann Androsch bei der verstaatlichten Kommunalkredit und bei der Hypo Alpe Adria noch nicht viel erkennen: "Seither sind vier Jahre vergangen, von einer dauerhaften Sanierung kann man aber nicht unbedingt reden."

Konzept gefordert

Die Fimbag fordere seit Langem vom Finanzministerium ein Konzept. Das gebe es aber nicht, so Androsch, Vizechef des Aufsichtsrates der Fimbag. "Seit vier Jahren haben wir schon den dritten Finanzminister, das ist nicht hilfreich. Das bisherige Wursteln mit dem Prinzip Hoffnung ist eher ein Warten auf Godot."

Er bekräftigte seine Forderung nach Bereinigung: "Wir haben zu viele Banken und zu viele Filialen, daher ist Österreich in Osteuropa mit einem übergroßen Exposure Risiken und Verlusten ausgesetzt." Im Grunde führe das auch zu sinnlosen Spekulationsgeschäften - ob das in Kärnten mit der Hypo geschehen sei, ob in Niederösterreich oder in Tirol mit der Landeshypo.

Der Finanzministerin rät er, klare Grundsätze zu erarbeiten und Vorständen klare Ziele zu stellen. "Notverkäufe bringen nichts", findet Androsch. "Bei allem Verständnis, dass sie Staatsschuld und Budgetdefizit nicht weiter erhöhen will: Am Ende wird es ohne ein paar Milliarden Euro Verlust nicht gehen." (APA, 22.10.2012)

Share if you care
Posting 1 bis 25 von 70
1 2

banken werden geretet Bitte Herr Androsch ich dachte das sie ein Intelligenter Mann sind der mal die wahrheit sagt,ist es nicht eher das die Reichen gerettet werden HMM ?? aber sowas würden sie in der öffentlichkeit ja nie rausposaunen

Androsch: Milliarden-Verlust aus Bankenhilfe

Solang es nicht seine sind? Und vor allem, wenn er die Verluste nicht mit tragen muss? Aus dieser Position heraus, lässt sich nat. leicht reden. :)

Gerade die FIMBAG hat sich nicht mit Ruhm bedeckt, im Gegenteil, die sind auf nichts draufgekommen.

A.......sch ist ein Vertreter der gleichen Krähengesellschaft. Keiner hackt usw.

Am Ende wird es ohne "ein paar" Milliarden Verlust nicht gehen.

Androsch, dieser Exfinanzminister mit nicht gerade reinen Händen stimmt uns auf weitere Milliardenverluste ein. Man merkt, daß er ein ehemaliger Banker ist. Kein noch so unfähiges Unternehmen, so es Bank ist, darf untergehen. Ob Unfähigkeit oder Finanzchaos wie bei Kommunalkredit, Hypo Alpe Adria oder ÖVAG, wurscht, der Steuerzahler hat zu blechen. Das bitte aber sind keine Banken die überlebensnotwendig sind, fielen sie weg wäre es gut.

er kommt sich immer noch so gescheit vor, der Finanzminister von Schuldenkanzler Kreisky, und der Wahlneffe des Wahlonkels Steiner mit all den Skandalen, Rücktritt als CA - BV Chef wegen dem nachlaufenden Staatsanwalt und u nd, er sollte doch endlich den Mund halten

Der Schuldenkanzler hat nur im Vergleich zu den Null Defizit Kaisern keine Schulden gemacht. Die Mega Schulden sind mit der Bankenkrise gekommen.

Am Ende wird es ohne ein paar Milliarden Euro Verlust nicht gehen." (APA, 22.10.2012)

Ja und?
Was sind schon ein paar Milliarden?
Das sparen wir bei Gesundheit, Wissenschaft und Bildung in ein paar Jahrzehnten locker ein.

Ja und - wo genau soll da ein Problem sein?
Ein Problem gäbe es erst, wenn die Reichen nicht mehr reicher werden könnten...

Dieses Bankenhilfe-Verlustdesaster hat einen Namen: ÖVP Josef Pröll!

Pröll war damals zwar Finanzminister der Republik Österreich, aber er hat schon das Lobbyistendasein ausprobiert. Die betroffenen Banken, müssen weder das Geld zurückzahlen, noch dafür Zinsen bezahlen. Bleibt alles wieder bei uns hängen. Danke ÖVP und ein Dankeschön auch an Herrn Pröll für die so gelungene Ministerarbeit. Von mir kommt der Dank ja nur schriftlich, aber von anderen vielleicht doch etwas handfester, griffiger!

na klar. ich mein J osef P röll - JP Morgan. na, dämmerts?

so, ich hoffe das posting war ähnlich blöd wie ihres!
;))

Der Onkel Hannes ist mir aber tausendmal lieber als der Vetter Claus Raidl

Nur weil er rot ist? Naivling.

ich denke du bist der Naivling von uns beiden

Weil du glaubst, ich denke was du glaubst ohne tieferes Verständnis meines und deines Wissensstandes...

Mit Ihnen bin ich jedenfalls nicht per du, Prolet.

was haben sie denn für ein Problem mit sich selber. machen sie ruhig so weiter, eine ehrenbeleidungsklage ist schnell plaziert

Nur zu.

So kurz in Ihren Formulierungen heut'?

ÖVAG

Und was ist mit der ÖVAG, die bereits Milliarden erhalten hat und angeblich nicht einmal Zinsen dafür zahlen kann. Dieses Institut samt anhängenden Volksbanken wären Kandidaten fürs Zusperren gewesen, alle Immobilien versilbern und das wars dann.

Jeder Häuslbauer, der auch nur eine Rate nicht fristgerecht bedienen kann, wird gnadenlos verfolgt, aber die Banken können weiterwurschteln samt teuren Direktoren und sonstigen Vorständen.

kassiert hannes, der prächtige, eigentlich eine schöne pension aus goldenen CA zeiten ?

vermutlich (aber wenn er klug war, dann hat er sich das auf einmal auszahlen lassen), aber das ist ein tropfen auf den heissen stein im vergleich zu seinem einkommen als industrieller. jedenfalls zahlt er mit sicherheit mehr steuern als er pension bekommt.

"Androsch: Milliarden-Verlust aus Bankenhilfe"

Muß er jetzt Consultatio und Salinen verkaufen?

...nein.

(bloß seinen diplomatenpaß abliefern)

androsch ist der erste

seit den pharaonen, der sein geld mit ins grab nimmt

vorher gibt er auch keine ruh.

wie soll sich das land erneuern, wenn die alten knacker alle sitzgelegenheiten blockieren, die sich mittlerweile als henkers schemel rausstellen.

geht in pension, zeit wirds, ihr habt genug kohle, und wir genug von euch. damit meine ich alle ex-minister, kammer-polit-eu und andere überflüssige bonzen.

Und zum Schluss noch

auf seiner Gehaltsliste steht einer, der hat bei der OEVAG auch anständig "mitgeholfen".

Alles wird privatisiert ....

.... nur die Banken bleiben beim/ kommen zum Staat.

(Banken-)Sozialismus vom Feinsten.

Und der Zombie klatscht dazu.

Posting 1 bis 25 von 70
1 2

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.