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Die Situationen sind stets prekär. Eine Mutter, die sich vom Geheimdienst verfolgt fühlt und ihren zehnjährigen Sohn zwingt, in verdunkelten Räumen zu leben und nur ja keinem etwas zu erzählen; oder ein von Stimmungsschwankungen gebeutelter Vater, der seine Tochter einmal mit Geschenken überhäuft, dann wieder tagelang nicht aus dem Bett kommt. Oder Mütter mit Zwangsstörungen, die ihre Kinder aus Angst vor Bakterien zwingen, sich dreimal täglich zu duschen. Gegen ihre Eltern sind Kinder machtlos, viele übernehmen den Haushalt, versorgen die Geschwister.
Rund 50.000 Kinder und Jugendliche, schätzt die Organisation Hilfe für psychisch Kranke (HPE), sind in Österreich mit dieser Situation konfrontiert. Viele schämen sich, schweigen, fühlen sich sogar selbst schuld an der Situation. HPE hat deshalb eine Internetplattform konzipiert, auf der Kinder und Jugendliche in einfachen Worten Informationen zu psychischen Erkrankungen, ihren Merkmalen und den Umgang damit finden. Neben harten Fakten zu Erkrankungen wie Schizophrenie, bipolaren Störungen und Psychosen gibt es jeweils praktische Handlungsanweisungen, die verhindern sollen, dass Kinder von psychisch Kranken selbst in Isolation geraten.
Seit Juli 2012 haben 3600 User die Website besucht, zehn Prozent posten auf den dort eingerichteten Foren, tauschen sich mit anderen aus. "Allein das Wissen, dass es andere Kinder in der gleichen Situation gibt, wird als erleichternd empfunden", berichtet HPE-Geschäftsführer Edwin Ladinser und hofft, dass all jene die Website finden, deren Eltern sich aus mangelnder Krankheitseinsicht nicht in Behandlung begeben. Sie seien besonders belastet. Sein Kritikpunkt: Die wenigsten Psychiater fragen nach den familiären Verhältnissen, wollen herausfinden, wie es den Kindern von psychisch kranken Müttern und Vätern geht. Die Website sei ein erster Schritt zur Verbesserung einer schrecklichen Situation. (DER STANDARD, 22.10.2012)
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Fachwissen notwendig für die gesamte Familie. Das Problem: Solange Kinder selber nicht verhaltensauffällig werden, erhalten sie es nicht. Tipp: http://www.amazon.de/Ratgeber-... 391&sr=8-1
wäre fein wenn man die Lehrer auch diesbezüglich senisbiliesieren könnte. Wir habens leider selber andersherum erlebt. Bedingt durch einen Umzug und Schuwechsel war unsere jüngste in Volksschule total fertig. Wir haben es auf den Umzug zurückgeführt, die neue Klasse. Bis mich Gespräche mit der Lehrerin wachrüttelten. Hilfesuchend bei der Direktorin und beim Landesschulrat habe ich nur gehört, dass das eine "gute Schule" und man sich den ruf nicht ruinieren lässt. Man muß hier als Eltern sehr vorsichtig sein, dass einem nicht Mobbing unterstellt wird. Es folgte dann ein Klassenwechsel - im Jahr darauf hörten wir dass die Lehrerin lange ausgefallen ist und dann weg. psych. Probleme frühpensioniert wurde.
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