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Bamako - Im westafrikanischen Krisenstaat Mali sind am Wochenende offenbar zahlreiche islamistische Kämpfer aus dem Ausland eingetroffen. Hunderte Jihadisten seien in den Städten Timbuktu und Gao im Norden des Landes angekommen und stammten teilweise aus dem Sudan und aus dem von Marokko beanspruchten Gebiet Westsahara, hieß es aus malischen Sicherheitskreisen.
Sie wollten den von islamistischen Milizen kontrollierten Norden Malis gegen eine geplante Offensive malischer und internationaler Truppen verteidigen. Mehrere Augenzeugen bestätigten das Eintreffen der Kämpfer.
Mali ist seit dem Frühjahr de facto geteilt, im Norden des Landes haben islamistische Milizen die Macht übernommen. Vor gut einer Woche hatte der UN-Sicherheitsrat auf Bitten Malis deshalb einen Militäreinsatz in dem Land gebilligt. Die Mitgliedsstaaten der Westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft (ECOWAS) sollen rund 3000 Soldaten für den Einsatz stellen, der von der UNO unterstützt werden soll.
Ein Bewohner der Stadt Timbuktu sagte am Sonntag, in den vergangenen 48 Stunden seien mindestens 150 islamistische Kämpfer aus dem Sudan eingetroffen. "Sie sind bewaffnet und haben erklärt, dass sie ihren muslimischen Brüdern gegen die Ungläubigen helfen wollen."
Eine andere Quelle, die einer Nichtregierungsorganisation nahesteht, bestätigte das Eintreffen der Sudanesen in Timbuktu und Umgebung. Es seien aber auch Islamisten "anderer Nationalität" unter ihnen. Auch aus der Stadt Gao berichteten Augenzeugen über die Anreise von Kämpfern. (APA, 21.10.2012)
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wie man sich das vorstellen könnte: wie beim Einzug ins Olympiastadion marschiert eine geschlossene Gruppe ein, welche ihre Zugehörigkeit durch Flagge, Wimpel oder Vergleichbarem verdeutlicht. Nehme ich mal an.
WIe so eine klare Zuweisung funktioniert. Immer wieder interessant. Nicht dass ich irgend eine Glaubensgemeinschaft oder deren Einmischung in die weltlichen Angelegenheiten verteidigen würde - aber das Niveau der Berichterstattung sinkt auch hier Richtung Phrasendresche. Wäre schade, wenn das nicht nur ein vorübergehender Trend wäre.
die ganzen buergerkriege und siege der bloggenden und twitternden demokratie treffen laender, die in den letzten 10 jahren wirtschaftlich sehr erfolgreich waren.
in mali hat sich das bruttosozialprodukt zb verdoppelt.
also: dringend ein paar kriege und mehr facebookende demokratie, damit die dritte welt ihren charakter als dritte welt aufrechterhalten kann.
Diese Länder sind derartig korrupt, dass sie sich gar nicht entwicklen können, ihre einzige Chance wäre gwesen eine schrittweise Unabhängigkeit über 50 Jahren von den Kolonialmächten. 2004 hat eine größere Gruppe von afrikanischen Gelehrten darunter auch Litertaurnobelpreisträger eine Aussage veröffentlicht wonach Afrika nicht in der Lage ist sich selbst zu regieren. Und wenn jetzt noch die Islamisten sich in die Politik in diesen Ländern einmischen wird es noch schlimmer, für diese Leute sind Schwarzafrikaner keine Menschen sondern Sklaven.
korruption als wirtschaftsordnung kann durchaus mit akzeptablen wachstumsraten einhergehen, sieht man in osteuropa und in den islamischen laendern. und in mali. mali, 118. im corruption perception index, zwischen aegypten und iran. auch ganz lustig zu sehen was sich 2011 so geaendert hat:
http://en.wikipedia.org/wiki/Corr... tion_Index
wenn der kuchen groesser wird fallt auch was fuers fussvolk ab.
das problem mit korruption ist, das das allumfassend und kultur wird, revolutionen fuehren dann nur mehr dazu, dass andere leute sich bedienen, aber nicht das sich das system aendert. es wuerde mein weltbild erschuettern, wenn zb in aegypten oder libyen die korruption zurueckgehen wuerde.
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