Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Werner Kogler, stellvertretender Bundessprecher, bei seiner Rede im Studio44 am Wiener Rennweg.
Wien - Die Grünen schworen sich bei der Wiener Landesversammlung auf das Wahljahr 2013 ein. Als Zeichen dieser - gerade in Wien eher unüblichen - Einigkeit stärkten die rund vierhundert Delegierten ihrer Bundeschefin Eva Glawischnig mit einem überraschend hohen Wahlergebnis den Rücken: 94 Prozent wählten sie auf den ersten Platz der Wiener Landesliste. Insgesamt stimmten 345 Grüne ab, davon waren es 310 Ja-Stimmen, 19 Nein und 16 ungültig. Vor vier Jahren kam Glawischnig nur auf 75 Prozent.
"Das zeigt mir, dass es eine interne Übereinstimmung mit dem Kurs gibt", sagte sie und konnte sich einen Seitenhieb nicht verkneifen: "Besser als Werner Faymann mit seinen 83 Prozent." Sie habe sich noch nie so auf eine Wahl gefreut wie auf die im kommenden Jahr. "Wir haben die Chance, das politische System zu drehen." Viel Zustimmung erhielt auch Justizsprecher Albert Steinhauser mit 97 Prozent für den zweiten Platz. "Ich weiß, dass solche Ergebnisse Grüne eigentlich schrecken, aber seht es aus meiner Perspektive: Es ist schön zu sehen, dass ihr hinter mir steht", freute er sich nach der Wahl.
Ab Platz drei ging es dann allerdings weniger freundschaftlich zu. Integrationssprecherin Alev Korun setzte sich in einer Stichwahl gegen Daniela Musiol und Terezija Stoisits durch. Noch mehr Kandidaten galt es bei den Plätzen vier bis acht zu schlagen. Kultursprecher Wolfgang Zinggl erhielt nur fünf Stimmen mehr als Sozialsprecher Karl Öllinger und wurde so auf Platz vier gereiht. Öllinger wurde zurückgereiht, nach weiteren Abstimmungen kam er auf Platz sechs.
Platz fünf ging an Daniela Musiol. Platz sieben dann an Birgit Meinhard-Schiebel, acht an Anwalt Georg Bürstmayr, den einzigen Quereinsteiger. Realistischerweise kommen aber nur die ersten sechs über die Landesliste rein. So muss es etwa Stoisits über die Bundesliste probieren. Insgesamt wird bei der Landesversammlung bis Platz 16 gewählt.
Vor den Wahlen hielt der grüne Vizechef Werner Kogler eine Rede, in der er vor allem den Kampf um Transparenz und Aufklärung in den Vordergrund stellte. Er kritisierte SPÖ und ÖVP, die als "Stimme der Vertuschung" den U-Ausschuss abgedreht hätten. Kogler, der auf Platz eins die Liste in der Steiermark anführt, musste sich wie auch die Wiener Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou keiner Abstimmung stellen.
Vassilakou appellierte an die Delegierten, man müsse mit Mut, Hartnäckigkeit und Tatkraft in den Wahlkampf schreiten. Sonst drohe eine "Regierung der drei S: Spindelegger, Strache, Stronach - oder: Schwindler, Schurken, Steuerflüchtlinge". (Saskia Jungnikl, derStandard.at, 21.10.2012)
Alexander Van der Bellen über das Feel-good-Image der Partei und seine allfälligen Bedenken gegenüber einem Ministeramt
Glawischnigs Bedingung für Koalition auf Bundesebene: U-Ausschuss soll Minderheitsrecht werden
Unglückliche Wähler sammeln sich bei Strache und Stronach
Steiermark: Kampfabstimmung um zweiten Listenplatz
Wo junge, gut gebildete Menschen in städtischen Räumen leben, ist der Wähleranteil der Grünen besonders hoch
Stellvertretende Klubobfrau Buchmayr und Vorstandsmitglied Kaineder stellen sich am 24. Mai der Wahl
Das Wahlergebnis in Salzburg nennt Grünen-Geschäftsführer Stefan Wallner "historisch"
Zeitpunkt des Einbringens offen
Magistratspickerl fehlte - Grüne: War so geplant - Dreiecksständer vor Volksbefragung grundsätzlich erlaubt
Scheidende grüne Volksanwältin will eine Änderung beim Bestellmodus des Kontrollorgans
In Niederösterreich und Salzburg wollen sie mit Landesfinanzen punkten, in Kärnten als Aufdecker, in Tirol Vetternwirtschaft bekämpfen
Ausblick auf zweite Halbzeit sowie direkte Demokratie sind Thema
Peter Pilz kritisiert die politischen Gegner mit deftigen Worten - Im Zentrum seiner Rede steht der "Korruptions-Saustall"
Grüne wollen Stimmen bei Landtagswahl im Mai verdoppeln
Grüne präsentierten sich als "einziger Garant" gegen Freiheitliche und gegen Korruption
Der Korruptionssumpf ist der ideale Nährboden für einen grünen Wahlerfolg - doch die Partei leidet an chronischen Schwächen
Regierungsbeteiligungen in Kärnten und im Bund als Ziel
Öllinger kritisiert Verbindung von Ministerien-Beratung und Wahlkampfarbeit
Zwei Grüne stört nicht nur die Parteilinie, auch die Personalauswahl gehöre geändert
Moser hatte dem Präsidenten des Patentamts Untreue und Amtsmissbrauch vorgeworfen, er kontert mit "übler Nachrede"
Der Grüne Geschäftsführer zur Kritik an der neuen Bundesliste
Staat soll verpflichtet sein, Bürger zu informieren
2013 soll für die Grünen "was gehen". Zumindest 15 Prozent bei der Nationalratswahl. Beim Bundeskongress in Linz wurde Eva Glawischnig mit hoher Zustimmung ins Rennen geschickt
Will sich auf Regierungsarbeit und Umweltressort konzentrieren
Ehemalige ÖH-Vorsitzende auf Platz 6, 23-jähriger Schmid auf Platz 8 der Bundesliste bei der Nationalratswahl 2013
"....Sie habe sich noch nie so auf eine Wahl gefreut wie auf die im kommenden Jahr. "Wir haben die Chance, das politische System zu drehen...."
Aber nur theoretisch. Aufwachen. Realitätsfremder geht es nicht mehr? Nach wie vor besitzen die Altparteien die Macht und den Zugang zu ca. 90% aller Netzwerke in diesem Land. Jede noch so annähernde notwendige Veränderung, wir sahen es unter der ÖVP/FPÖ Regierung, muss fehlschlagen.
2013 wird es nur 2 reale Koalitionen geben. SPÖ/ÖVP und ÖVP/FPÖ. Die Grünen werden auch mit der SPÖ keine Koalition samt einem Dritten mangels Stimmenanteil nicht bilden können. Die Realität.
Tatsächlich sind nur die Altparteien in der Lage die von ihren Parteien verursachten erstarrten Strukturen wieder aufzu
Ich war dort und hatte wie jede(r) andere durchaus die Möglichkeit geheim abzustimmen.
Davon habe ich bei manchen Wahlgängen gebrauch gemacht, bei anderen auch nicht, je nach meiner freien Entscheidung.
Nur weil Sie auf ein paar Fotos gesehen haben, dass jemand offen abgestimmt hat, sollen sie nicht solche Schlüsse ziehen.
wo gabs die möglichkeit "geheim" abzustimmen? indem man aufs klo geht, oder was? auf den bildern im standard war zu sehen, wie die leute nebeneinander sitzen und offen ihre wahlzettel ausfüllen, und dann in einen korb werfen, der reihum gegangen ist. das ist keine geheime wahl mehr!
Dieser Stil ist unter aller Kritik !
Solche schäbigen Töne bin ich nicht gewohnt und ich will mich auch erst gar nicht daran gewöhnen.
Stronach hätte es wirklich nicht notwendig sich als Steuerflüchtling beschimpfen zu lassen und sollte Vassilakou wirklich wegen übler Nachrede verklagen das sich die Balken biegen.
„Wir haben jetzt die Möglichkeit, das politische System umzudrehen."
So sicherlich nicht, das Einzige was sich umzudrehen wird ist der Magen , wenn die Grünen so weitermachen.
Aha, gut zu wissen, Frau Vassi! Spindl ist also ein Schwindler, der HC ein Schurke und der goldene Strohsack ein Steuerflüchtling.... ich bin verwundert....
an dritter Stelle! Öllinger an der sechsten! Das ist die grüne Demokratie! Öllinger, der sich viele Verdienste um die Partei gemacht hat, wird still und leise abserviert.
Ach ja, Frau Korun stellt ihre Landsleute, ob Österreicher oder nicht, an erster Stelle. Sie hat es schon mehrfach bewiesen. Diese Grünen sind für mich nicht mehr wählbar!
nicht die grünen, sondern der gemeinderat hat etwas eingeführt. das ist die mehrheit.
dass gerade parteien wie övp und fpö plötzlich beim thema parken nach einer befragung schreien, ist ja an unglaubwürdigkeit nicht zu übertreffen. wann hat einer dieser parteien jemals zu einem straßenbauprojekt eine befragung gefordert?
Ähm, netter Versuch, aber leider halt doch ziemlich daneben.
a) Na immerhin gibt es Wahlen. Ich wüsste nicht, dass jemand viele FPÖlert fragt, was sie von ihrem Wikingjugend-Wehrsport-Strache halten, oder dass in der ÖVP irgendwen interessiert was die Basis denkt.
b) Frau Korun ist Österreicherin, no na stellt sie andere Österreicher an erste Stelle. ... oder sollte das eine rassistische Unterstellung sein? So "amoi a Tirk, imma a Tirk, die wollen uns doch unterwandern und überfremden und dann unsere Arierfrauen vernaschen"?
c) Du hast eh och nie Grün gewählt, richtig?
Frau Korun hat für Migranten als Grundsicherung mehr Geld verlangt, als mancher Pensionist im Monat bekommt... nur so viel dazu!
ich habe Strache nie gewählt, werde ihn und seine partei auch niemals wählen.
und zum Schluß, unter van der Bellen war ich begeisterter GRÜN Wähler
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.