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Blackberry in der Krise.
Die New York Times hat vor kurzem die vernichtendste Kritik über ein elektronisches Gerät abgegeben, die man sich überhaupt vorstellen kann: Nutzer der ehemaligen Kulthandys Blackberry würden sich heute bereits dafür schämen, ihr Smartphone vor anderen herauszunehmen, weil es nicht so cool wie ein iPhone oder Samsung Galaxy sei.
Auch ich bin seit fast einem Jahr stolzer Besitzer eines iPhone und bin sehr zufrieden damit. Davor aber habe ich jahrelang mich gegen die Applemanie gewehrt und habe ein Nokia E71 und E72 , die dem Blackberry nachempfunden sind, genutzt, während meine Kollegen rundherum schon längst auf iPhone umgestellt waren.
Erst als mein Dienstgeber, der Standard, mir für mein Diensthandy keine Wahl mehr ließ, gab ich nach.
Mein Widerstand hatte einen guten Grund: Das iPhone ist toll zum Surfen, Musikhören, Navigieren, Fotografieren, Spielen, und auch Email-Lesen. Bloß schreiben kann man darauf kaum.
Bei aller Übung bleibt die virtuelle Tastatur für längere Texte unbrauchbar. Man vertippt sich ständig, und nicht alle Fehler werden von der zugegebenermaßen hervorragenden Autokorrektur ausgebessert – manche sogar verschlimmbessert. Die Zeile „von meinem iPhone gesendet“ in der E-Mail-Signatur bedeutet: „Entschuldigt die Fehler, auf diesem Ding geht es halt nicht besser.“
iPhone-Texte ähneln daher den klassischen SMS-Nachrichten: Kurz, fragmentarisch, ohne jede sprachlichen Nuancen.
Auf meinem Blackberry-artigen Nokia habe ich hingegen schön formulierte SMS, lange Emails, und auch so manchen Artikel verfasst - und das dank Daumentechnik in hohem Tempo. Auch diesen Blog hätte ich auf dem Nokia schreiben können (bloß die Blog-Softwäre hätte nicht funktioniert, aber das ist eine andere Geschichte), auf dem iPhone nie.
Aber offenbar besteht kein Bedarf mehr, unterwegs ordentliche Texte zu verfassen. Auch Geschäftsleute kaufen fast nur noch iPhones und iPhone-Kopien. Handys mit Volltastatur werden immer weniger angeboten. Auch Nokia wechselt mit seinem Lumia 900 ins iPhone-Lager.
Das ist ein böses Zeichen für die Entwicklung unserer Kommunikationsgesellschaft. Wir wollen möglichst rasche, schön aufbereitete Informationen. Aber bei der Mitteilung unserer eigenen Gedanken begnügen wir uns mit Schreibinstrumenten, die uns auf das Niveau von Tafelklasslern bringen.
Deshalb mein Appell: Zeigt jedem, der ein Blackberry oder Ähnliches zückt, euren Respekt und sogar Bewunderung, damit sie sich nicht schämen müssen, und fragt beim Kauf eines neuen Handys dezidiert nach Volltastaturen. Vielleicht haben die Hersteller Einsicht und entwickeln endlich Produkte, die wunderbare Bildschirme mit kleinen, festen Tasten kombinieren. Es würde viel dazu beitragen, die Qualität unserer zwischenmenschlichen Kommunikation wieder zu verbessern.
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Das ist dermaßen bescheuert,des gibts doch gar nicht. Dieses Kindersprech Satzerl bringt mich zum kochen. Peinlich.
Was daran macht einen stolz? Ich hab das nie verstanden. Ich kann nicht stolz auf die Dinge, die andere gemacht haben. Ich bin nur stolz auf das, was ich selber gemacht habe. Anscheinend machen die Menschen sowenig selbst, dass sie sich was kaufen müssen, um auf etwas stolz sein zu können.
Ich nehme mir das Gerät, das meinen Anforderungen genügt. Ein iPhone kauf ich schon allein deshalb nicht, weils völlig überteuert ist und man es nach einem oder maximal zwei Jahren wegschmeissen muss. Ich habe meine Geräte 3 bis 4 Jahre. Solang, wie ich dafür Ersatzakkus bekomme. In dieser Zeit überspringe ich zwei bis drei Generationen von neuen Geräten und erspare mir die Mühe, mit ihren Kinderkrankheiten kämpfen zu müssen.
Noch vor ein paar Jahren waren BB-Benutzer stolz wie Gockel. Ein BB war so zusagen die technikgewordene Unersetzbarkeit des Mitarbeiters zum Herzeigen. Jetzt dürfen sie sich auch mal ein bissi schämen: alle ihre Chefs laufen bereits - natürlich nur zum Testen - mit einem iPhone herum und die manchmal leicht schizophrene IT-Abteilung blockt noch immer (Uiui, so unsicher, wir schicken lieber alle unsere sensiblen Daten über einen Server in Canada!). Das verdonnert den ehemals unersetzbaren Lieblingsmitarbeiter halt dazu, mit einem alten, unflexiblen und unchicken Auslaufmodell rumzulaufen. Tough luck...
vorerst (!) mag der trend in diese richtung zeigen und damit auch in eine verwerfliche...jedoch gibt es so etwas wie technischen fortschritt und m.e. wird an displays geforscht die sich aufbiegen können und damit zumindest ansatzweise eine tatatur simulieren die auch noch an jeder stelle des bildschirms sein kann.
auch wenn ich gerne tastaturen hätte sehe ich die zukunft in einem guten kompromiss und bin, ganz ohne schlechtschreiben, zuversichtlich, dass dieser auch kommen wird.
Leicht einpacken und mitnehmen geht zwar, nur wiegen die leider mehr als 150g und passen nicht in eine Hosentasche.
Der wahre Grund für den iPhone-Erfolg ist also Gruppenzwang - dabei hat es schon immer bessere, aber schlechter vermarktete Alternativen gegeben.
Wenn man nur Apple-Tastatur und Blackberry vergleicht, ist man aber auch kurzsichtig.
Mit einer Swype-Tastatur kann man nach kurzer Einarbeitungszeit und einem Wörterbuch mit persönlichem Anstrich (das dauert halt ein bisschen) sehr effizient sehr lange Texte schreiben, ohne sich großartig zu vertippen. Das würde ich persönlich nicht mehr durch Tasten ersetzen wollen.
Tastentelefone haben nur einen enormen, nicht ersetzbaren Vorteil: Man kann telefonieren und sich durch Menüs navigieren, ohne aufs Display zu schauen. Speziell im Auto ist das unersetzbar!
1. wer schreibt businessmails schon mit smartphone? wer wichtiges an kunden usw schreibt, nimmt unterwegs sein notebook, wer an kollegen schreibt, kann auch smsen.
2. wer braucht eine tastatur, wenn es siri gibt? habe seit kurzem das iphone5 und bin von siri wirklich positiv überrascht. die tastatur war übrigens auch gut, war jedenfalls schneller als mit jedem alten herkömmlichen henderl ...
Steve Jobs hat in der Keynote, in der das iPhone erstmalig vorgetellt wurde, hinreichend aufgezeigt warum Volltastaturen der Vergangenheit angehören, zumindest wenn es sich um ein Smartphone handeln soll.
Volltastaturen lassen keinen Spielraum für Neuerungen oder Apps die spezififsche Anforderungen stellen. Eine Touch-Tastatur kann man anpassen.
Und zu Fehlern/Geschwindigkeit:
Ich schreibe auf meinem iPhone tagtäglich lange E-Mails, Notizen, Standard.at-Kommentare, etc. und habe damit nie Probleme. Die Auto-Korrektur ist abgestellt, etwaige Rechtschreibfehler lassen sich ausbessern, bzw. unterlaufen mir gar nicht, da ich sehr geübt (und auch sehr schnell) bin.
Ich denke, dass eine Touch-Tastatur sogar schneller ist als eine Volltastatur.
Am Schreibmaschinen-Tastatur-Layout wird sich so schnell nichts ändern, und wenn Touch-Tastaturen optimal zum Schreiben wären, gäbe es längst Notebooks/Laptops mit welchen.
Ich schreibe unterwegs keine längeren Texte und bin mit einer quer angezeigten Bildschirmtastatur glücklich, aber wenn doch, hätte ich mich eher nach was mit Hardware-Tastatur umgeschaut, oder würde gleich ein Netbook oder dergleichen mitschleppen.
vorgetellt, spezififsch? echt überhaupt keine probleme? eine touch tastatur bedarf ausserdem ständigen augenkontaktes, da man über keinerlei haptisches feedback verfügt. schneller? also nicht im strassenverkehr (als beifahrer selbstverständlich...)!
vom iphone meiner freundin gesendet
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