Obama und Romney Kopf an Kopf

20. Oktober 2012, 23:06

Außenpolitik vorangiges Thema der TV-Debatte - Präsidentenwahl am 6. November

Washington - US-Präsident Barack Obama und sein republikanischer Herausforderer Mitt Romney liefern sich vor dem letzten TV-Duell ein Kopf-an-Kopf Rennen in der Wählergunst. In einer am Samstag von der Nachrichtenagentur Reuters veröffentlichte Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Ipsos kam Obama lediglich auf einen Vorsprung von einem einzigen Prozentpunkt. 46 Prozent der Befragten gaben an, am 6. November für Obama stimmen zu wollen, während 45 Prozent Romney unterstützen wollten. Zuletzt hatte Obama in der Umfrage einen vergleichsweise deutlichen Vorsprung aufrechterhalten.

Die Meinungsforscherin Julia Clark von Ipsos erklärte, sie gehe davon aus, dass die beiden Kandidaten bis zum Tag der Wahl etwa gleichauf in den Umfragen bleiben werden. Auch das am Montag geplante TV-Duell werde an diesem Trend wohl nichts ändern - es sei denn, einer der beiden Kontrahenten leiste sich einen groben Schnitzer. Die letzte TV-Debatte soll sich vorrangig um Außenpolitik drehen. Obama bereitet sich an diesem Wochenende in Camp David darauf vor, Mitt Romney in Florida. (APA/Reuters, 20.10.2012)

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14 Postings
Hat zwar nichts mit Unmfragen zu tun

aber wenn ich so durch die Gegend fahre und mir die Wahlschilder anschaue, die sich die Leute so auf ihre Rasen stellen, dann scheinen die Romey Schilder die Obama Schilder mit ca. 5:1 zu trumpfen.

Jedenfalls wird es ein interessanter Wahltag werden!

Welche Gegend?

Den Bundesstaat Maine

unfassbar, dass wieder einmal nichts davon steht, dass es nur um die umstrittenen Staaten geht - und da hat meines Wissens Obama weiter die Nase weit vorn. Gemäss Electoral Vote hat Obama momentan 286 Wahlmänner fast sicher und wäre damit sehr klar gewählt - da es aber noch einige umstrittene Swing States gibt, ist das nicht so eindeutig. Aber die gesamtnationalen Zahlen sagen fast gar nichts aus - hätte Romney in allen roten Staaten 100 Prozent, könnte er wohl mit 5-10 Prozentpunkten vorne liegen und gleichwohl die Wahl verlieren - so wie Al Gore damals mehr Stimmen hatte als George W., aber weniger Wahlmänner (wobei er Florida eigentlich gewonnen hatte, aber das ist eine andere GEschichte...)

Falsch

too close to call...

"Obama momentan 286 Wahlmänner fast sicher"

Das ist die deutlich optimistischste Prognose, die ich kenne. Sicher hat er um die 180.

Es ist aber schon jetzt absehbar, dass Obama nicht einen Staat gewinnen wird, den 2008 McCain gewonnen hatte; im Gegenzug wird er einige von 2008 verlieren, Florida z.B.

Selbst wenn er gewinnen sollte - ich hoffe das nicht, halte es aber für wahrscheinlich -, er wird geschwächt aus der Wahl hervorgehen und sie mit einem blauen Auge gewinnen.

Wie kann das sein?

Wir wissen doch, dass Romney nur ein erzkonservativer, chancenloser, zu tiefst ideologischer Dampfplauderer ist, denn niemand, aber wirklich niemand mag, geschweige denn wählen wird.

Auf der anderen Seite haben wir the one and only Erlöser und das Licht in Person, Mr. President B. H. Obama, genannt - "the great".

Daher verstehe ich diese Ausgangslage nicht.

Ah, Moment, jetzt weiß ichs woran es liegt - die Wähler sind zu d*mm...

ja, Obama ist tatsächlich eine Lichtgestalt unter all den grauslichen Politikern die es sonst so gibt

was wirfst du ihm eigentlich vor? vor ihm unter Bush hatten die USA für die größte Wirtschaftskrise der Welt seit der großen Depression gesorgt, die USA waren in der ganzen Welt für ihre auf luegen aufgebaute Kriegspolitik verhasst.er hat in beiden Themen vieles in eine bessere Richtung gelenkt. unter ihm sind die USA wieder sympathisch geworden, er haltbaren Industrien vor dem Kollaps bewahrt und sorgt (gegen den widerstand der Republikaner) dafür, dass jeder Amerikaner zu mindest eine Krankenversicherung hat.
ich mauernde wirklich gern wissen, was daran auszusetzen ist?

Wenn die Stimmen einmal gezaehlt sind

und doch ein wenig anders ausfallen als von den Meinungsforschern vorrausgesagt, werden die Linken Wahlbetrug einklagen. Und dass obwohl ganze Friedhoefe fuer sie gewaehlt haben werden ...

Ach jetzt seien'S nicht so grantig.

Seien wir doch froh, dass es etwas spannend ist.

Und wenn'S Sie tröstet. Selbst wenn der nächste Präsident der USA nicht Romney heißen sollte, werden die Republikaner im Repräsentantenhaus spielend leicht die Mehrheit erlangen und vllt gelingt es sogar den Senat umzudrehen.

Dann gehts Obama wie dem Bill Clinton, der in seiner zweiten Amtszeit auch mit zwei republikanisch dominierten Häusern auskommen musste. (und mit Blick auf seine Beliebtheitswerte scheint dies auch ganz gut geklappt zu haben)

I knew Bill Clinton

Bill Clinton was my friend.

Obama, dear sir, is no Bill Clinton...

Blöd nur, daß Obama kein Bill Clinton ist. Sonst hätte er nach dem Debakel 2010 seinen Kurs korrigiert.

2010 war kein Debakel und wenn Obama etwas aus seinen ersten Jahren gelernt hat, dann hoffentlich, dass es sich nicht lohnt mit diesen Betonköpfen zu verhandeln. (Siehe Steuern oder Gesundheit.)

"2010 war kein Debakel" - irgendwie bewundere ich Sie ja für Ihre Realitätsverweigerung....

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