Römischer Goldschatz in England gefunden

Ansichtssache | 21. Oktober 2012, 19:36
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foto: apa/epa/blumberg

On Tour

In Bordeaux hat vor einer Woche die Ausstellung "Lascaux 3" eröffnet. Auf rund 800 Quadratmetern werden Kopien der 17.000 Jahre alten Höhlenmalereien aus der berühmten Höhle im Département Dordogne präsentiert. Schon am ersten Tag warteten hunderte Besucher im Regen auf Einlass. Die Schau ist bis Anfang Jänner in Bordeaux, dann folgen Chicago und Montreal als weitere fixierte Ausstellungsorte.

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23 Postings
Weinroboter

finde ich irgendwie pervers..

duemmste haus der welt doch glatt gelesen

Die Urchinesen aßen also Panda, der Sensationswert hält sich etwas in Grenzen, damit war ja eh zu rechnen.

"Goldschatz in England gefunden"

was, schon wieder?

es dürfte sich um eine serie handeln

http://www.spiegel.de/wissensch... 51041.html

In England gibt es generell viel mehr Münzschätze aus römischer Zeit als in den übrigen Provinzen. Die unterschiedlichen Denkmalschutzgesetze spielen da sicher eine Rolle, genauso wie die Einkaufspolitik von Museen (wenn Museen großzügig Funde aufkaufen, wird ein Gebiet automatisch fundreich). Vermutlich gibt es aber auch einfach einen etwas härteren Bruch zwischen der römischen Spätantike und dem Frühmittelalter. Je geringer die Siedlungskontinuität in einer Gegend ist, desto geringer die Chance, dass Münzschätze bei Bauarbeiten oder beim Pflügen gefunden werden und bis in unsere Zeit heute im Boden bleiben.

es könnte allerdings passieren, dass italien die schätze zurück fordert ;)

"Wir sehen ein, dass wir vor 1000 Jahren einen Fehler gemacht haben, indem wir euch unterworfen und in unser Reich eingegliedert haben, also gebt uns jetzt bitte unsere Münzen zurück?"

die zeit als römische kolonie war die einzige phase in der englischen geschichte, in der dort von so etwas wie kultur zu sprechen ist.

http://eightarc.com/wordpress... ection.jpg

#1 Das impliziert, dass es dort heute noch keine Kultur gibt. Darüber lässt sich streiten.
#2 Eine menschliche Gesellschaft sollte automatisch über Kultur verfügen, die Frage ist wie weit diese entwickelt ist.
3# Der einzige Grund, warum die Kelten nicht zu den Hochkulturen zählen ist der, dass sie keine eigene Schrift hatten. Um genau zu sein wurde diese von den Druiden sogar bewusst abgelehnt. Man vermutet, dass sie so die Weitergabe von Wissen besser kontrollieren wollten. Für den Alltag haben die Kelten das griechische Alphabet benutzt.

Ja, Indianajones Teil 2

wird sicher noch ein Teil gedreht ;-)

Die fünf Kilogramm Gold und mehr als ein Kilogramm Silber darf er zwar nicht behalten - aber er wird fürstlich entschädigt.

und bei uns würde man für sowas auch noch bestraft...

eigentlich nicht.

grundsätzlich gehört die hälfte dem grundstückseigentümer - der erst ihnen.

1/3 dem Staat...wenns ein Schatz ist

blödsinn...

falsch!in österreich gibt es kein schatzregal (wie in einigen deutschen bundesländern)!

bei einem fund gehört die hälfte dem grundeigentümer, die andere hälfte dem finder (ABGB § 399: Von einem Schatz erhalten der Finder und der Eigentümer des Grundes je die Hälfte)

der finder darf aber nur mit genehmigung des grundewigentümers UND des bundesdenkmalamtes suxchen, und die genehmigung gibts in österreich nur für archäologen...

das steht wo?

ABGB § 399. "Von einem Schatze erhalten die Finder und der Eigentümer des Grundes je die Hälfte."

zu recht. raubgräber richten großen schaden an.

aha. und wissen sie, wieviel erst gar nicht entdeckt worden wäre ohne "grabräuber". klar verschwindet viel..aber es gibt auch schatzsucher mit archeologischem verständnis.

Und wissen Sie, wieviel ausgegraben und niemals gemeldet wird? Wenn Sie nach dem Wochenende Ihren Grabungsschnitt als Schweizer Käse vorfinden, weil die großen Entdecker da waren, dann sehen Sie die vielleicht nicht mehr ganz so heroisch. Die arbeiten nur in die eigene Tasche, Ihre Schatzsucher.

Urmenschen haben vermutlich so ziemlich alles gegessen, was sie kriegen konnten. In China wie bei uns.

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