Reichensteuer passierte französische Nationalversammlung

20. Oktober 2012, 14:06

Hollande löste wichtiges Wahlversprechen ein

Paris - Die heftig umstrittene Reichensteuer von 75 Prozent für hohe Einkommen hat ohne Schwierigkeiten die Nationalversammlung in Paris passiert. Mit dem Votum am Freitagabend im Rahmen der Haushaltsberatungen habe Präsident François Hollande ein wichtiges Wahlversprechen eingelöst, meldete der Nachrichtensender France Info am Samstag. Wer über eine Million Euro pro Jahr verdient, soll diese Steuer zwei Jahre lang zahlen.

Die konservative Opposition hat diese Abgabe als "Bestrafung der Reichen" und wirtschaftlich sinnlos verurteilt. Dadurch würden viele Reiche ermuntert, ihren Wohnort ins Ausland zu verlegen.

Betroffen sind davon etwa 1500 Bürger, die etwa 210 Millionen Euro pro Jahr in die Staatskasse bringen sollen. Über den Haushaltsentwurf wird in der nächsten Woche weiterberaten. Die Neuverschuldung bleibt mit drei Prozent in den erlaubten EU-Grenzen. (APA, 20.10.2012)

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Und wie sich Hlloande erst wu dern wird wenn nichts an Steuergeld reinkommt...

So sollte weltweit vorgegangen werden ...

... denn durch ehrliche Arbeit alleine wird man nicht reich. Dazu muss man immer jemanden etwas wegnehmen oder die zusätzliche Arbeitskraft anderer ausnutzen.

Diskrepanz: Reden - Handeln

Scheinbare u reale Motive

Ich bin langsam müde dauernd verarscht zu werden ...

Das gleiche gilt bereits für Kleinunternehmer

die die Arbeit ihrer Angestellten ausnutzen. Und es gibt andererseits genug Ärzte und Spitzenrechtsanwälte, die durch Fleiß Eifer Wissen zu Spitzeneinkommen kommen ohne irgendjemanden auszubeuten. Die vollkommene Gleichheit gibt es nur in der Idealvorstellung eines kommunistischen Staates wo allerdings das Potential der Arbeitskräfte von einem Bürokratiekolloss verwaltet werden muss und dabei profitieren wieder die höheren Funktionäre die zum "Wohle" des Volkes das dann tun. Dann haben wir wiederum dort die Ausbeuter sitzen. Es ist einfach zu simpel was Sie da von sich geben, äußerst naiv und geht an der Realität vorbei.

Ihr macht es euch beide zu leicht!

Man kann z.B. eine Familie wie die Swarowskis, deren Generationen die Firma hochgebracht haben, nicht mit einem Widerling wie Stronach in einen Topf werfen. Stronach ist extrem korrupt (Grundstückswidmungen in NÖ, Schloßkauf in Kärnten, gekaufte Abgeordnete, keine Betriebsräte und vieles mehr).

Es geht doch nicht ums Reich sein!

Wirtschaftlich und gesellschaftlich betrachtet geht es um Leistung zur Versorgung der Gesellschaft!

Die Reichen verwalten teilweise en gewaltiges Vermögen und setzen das meist auch zu Gunsten der Gesellschaft.

Wenn Sie die reichste Familie Österreichs beachten, die Familie Porsche Piëch, dann können Sie erkennen, dass diese das Vermögen im Konzern haben und der Konzern eine immer bessere Leistung zur Versorgung der Gesellschaft macht.

Wenn Sie die ÖBB betrachten, dann können Sie die Auswirkung von staatlich verwalteten Volksvermögen erkennen.

Neid nutzt doch nichts, nur Leistung für die Gesellschaft nützt der Gesellschaft. Umverteilungen, ohne Leistungen, können nur schädlich sein!

Bitte liege ich hier Ihrer Meinung nach richtig?

Es geht ja der ganze Außenhandel Import/Export der €-Zone über die EZB und Target-2!
Ein Spanier und Grieche kauft auf Pump 1000 androids und Deutschland liefert dann einen Mercedes an China.
Alle wollen, dass Deutschland mit den Löhnen aufwertet. Wenn das passiert, heißt das dann die Übersee-Exportfähigkeit geht verloren, was so viel bedeutet, massive Abwertung des € gegenüber dem $ oder Drosselung des Imports und hier wieder Fabriken aufbauen oder weiter importieren und den Chinesen hier Werte abtreten, wie Grund oder Firmen?
Selbst in dem Szenario ist Griechenland aber noch immer nicht wettbewerbsfähiger geworden.
http://blog.area23.at/2012/10/v... chaft.html

Vergleich Porsche - ÖBB

Ich finde den Verleich Porsche mit ÖBB als Vergleich Privatwirtschaft - staatlich unpassend. Die ÖBB hat es als Personenverkehrs- Speditionsunternehmen deutlich schwerer als ein "Autoerzeuger". Man denke nur an die Schieneninfrastruktur, Gebäude, Schienenfahrzeuge und Lkws. Wie sich die Wertschöpfung bei der ÖBB in den nächsten Jahrzehnten mit stark steigenden Treibstoffpreisen entwickeln wird ist sehr spannend - bei den Autoherstellern könnte sich das sehr konträr entwickeln. Und den passenden Vergleich privatwirtschaftlich - staatlich sollte man sich nur bei den Banken ansehen. Immer wenn etwas schief geht will man unter staatlicher Kontrolle und bekommt Millionen bis Milliarden Zuschüsse ohne Konsequenzen.

und setzen das meist auch zu Gunsten der Gesellschaft

Das ist aber einfach nur eine Behauptung.

Und ich behaupte mit vermutlich genau der selben Berechtigung: Tun sie eben nicht.
Wäre doch viel gescheiter, die Firmen würden vielen Klein und Kleinstaktionären gehören, statt ein paar superreichen Großschädeln.

Und was jetzt?

Ist das bei der Flick-Witwe auch so?

ja weil es sich um ein in die Realwirtschaft investiertes Vermögen handelt,

dass sowohl Arbeit schafft, als für die Bevölkerung Produkte erzeugt.
Wenn einer aus dem Finanzadel, der sagen wir noch gegen die heimische Wirtschaft spielt ohne Mitarbeiter reich ist, sehe ich das anders.
Ein Industrieller wird ja auch nie gegen die heimische Realwirtschaft zocken. Wozu sollte er das? Das schadet ihm ja eher!

mit den zockern habe ich kein Mitleid

zieht ihnen das hemd aus!

damit meine ich auch nicht die Investoren in andere

Realwirtschaften, wie USA oder China.
Sondern solche, die wirklich gegen die Wirtschaft hier gezockt haben.
Die Investoren in andere Wirtschaften könnte man sehr milde besteuern.

falls ich nicht schneller bin als Failmann!

Wird ja auch Zeit das man den Reichen das Geld weg nimmt, die Bankenrettung muss ja weiter gehen und beim Volk ist eh immer weniger zu holen. Ich hab ja auch grösstes Vertrauen in die Politik das die sehr behutsam und mit grösster Vorsicht das Geld nur dort ausgeben wo es der Mehrheit zugute kommt und wir weiterhin ein prächtiges Leben führen können in dem es jeden gut geht, solange die Menschen in Ihrer Matrix nicht merken das was nicht stimmt.

Faymanns liebster Slogan umgesetzt.

Für läppische 210 Millionen Euro ein extrem riskanter Schachzug. Frankreich hat fast 2000 Milliarden Euro Staatschulden!

Es geht doch nicht um die 210 Millionen. Mit Abwanderung der Reichen wird das ein Verlustgeschäft. Das weiß die Politik auch. Es geht um Wählerstimmen.

Die Schweiz und London wird es freuen

Das Einlösen seiner Wahlversprechen wird Hollande sein Kreuz brechen.

In den Umfragen fällt er massiv zurück, in der EU gehen seine Ideen nicht auf und Sarkozy hat seine politische Rückkehr angedroht.

Das Einlösen seiner Wahlversprechen wird Hollande sein Kreuz brechen.

wirklich verrückt seine Wahlversprechen einzulösen.. wer macht das schon???

@"Umfragen": der Präsident & das Parlament sind für 5 Jahre gewählt, dass es vozeitige Neuwahlen gibt ist fast ausgeschlossen. Irgendwelche "Umfragewerte" können Hr. Hollande herzlichst egal sein. Die 5. Republik muss reformiert werden!

so schauts aus...

da passiert endlich was, ob es gut war wird die zukunft zeigen. zumindest hat er sein verspechen nicht gehalten. im gegensatz zu den österreichischen versprechungen (vor den wahlen)
und dann ist die wahl-semmel noch so dumm und wählt die selben lutscher wieder...das muß man einmal packen...

Als ob es für Menschen mit so viel Geld sonderlich schwer wäre, ihr Geld umzuparken. Kontraproduktive Aktion.

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